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Anlass-oder Regulierwiderstand.
Die Erfindung bezieht sich auf Anlasser für Elektromotoren und Regulierwiderstände aller Art und besteht darin, dass dieselben umschaltbar eingerichtet werden, so dass sie bei einer niedrigeren und bei einer höheren Spannung verwendet werden können. Es wird die für andere Zwecke bekannte ReihenParallelschaltung angewandt.
Es sind Schaltungen von Anlassern und Regulierwiderständen bekannt, bei denen die Widerstände in mehrere Teile geteilt sind, die abwechselnd an die Kontakte eines Stufenschalters angeschlossen sind, z. B. D. R. P. Nr. 86854 und D. R. P. Nr. 193597.
Die neue Schaltung ist aus den Fig. 1 und 2 zu entnehmen, die einen umschaltbaren Anlasser für einen Gleichstrom-Nebenschlussmotor darstellen. Der Widerstand ist in zwei Teile geteilt, deren Stufen abwechselnd an die Kontakte des Stufenschalters angeschlossen sind. Auf der Kontaktbahn schleift ein doppelt breiter Schleifkontakt. Bei der Schaltung für den Anschluss an die niedrigere Spannung (Fig. 1) wird der Strom durch den Schleifkontakt zugeführt und durch die miteinander verbundenen Enden der beiden Widerstandsteile abgeführt, d. h. die beiden Teile sind parallel geschaltet.
Bei der Schaltung für den Anschluss an die höhere Spannung (Fig. 2) erfolgt die Stromzuführung durch das Ende des einen Widerstandsteiles, die Stromabführung durch das Ende des anderen Teiles, während der Schleifkontakt nur die Zuschaltung und Abschaltung der einzelnen Stufen herbeiführt. Die Widerstandsteile sind in Reihe geschaltet. Die Umschaltung von der Parallelschaltung auf die Reihenschaltung der Widerstandsteile kann durch Verlegung innerer Verbindungen erfolgen oder es können auch besondere Umschalteinrichtungen vorgesehen werden. So sind in den Fig. 1-4 die Enden der beiden Widerstandsteile mit besonderen Anschlussklemmen versehen.
Bei dieser und bei anderen Umschalteinrichtungen, die etwa unter Verwendung von Steckkontakte, Dosen-, Hebel-, Kurbel-oder ähnlichen Umschaltern ausgeführt werden, ist anzustreben, dass Fehlschaltungen beim Anschlusse des Apparates sowie unbeabsichtigte Umschaltungen verhindert werden.
Die Schaltung ergibt bei beiden Spannungen eine volle Ausnützung des Widerstandsmatssriab.
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Strombelastbarkeit halb so gross ist.
Fig. 3 und 4 zeigen die Anwendung der Schaltung auf Statoranlasser für Drehstrominduktions- motoren mit Kurzschlussankern. Während die Umschaltbarkeit bei anderen Apparaten nur den Vorteil bietet, dass ein Apparat für zwei Spannungen verwendbar ist und demnach eine Verminderung der notwendigen Typen auf die Hälfte eintritt, ist es hier möglich, für Dreieckschaltung und Sternschaltung desselben Motors zum Anschluss an beispielsweise 220 oder 280 Volt auch denselben Anlasser zu verwenden,
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jedoch brauchbare Verhältnisse herstellen, wenn man bei der niedrigeren Spannung den Anlasswiderstand etwas unterhalb des günstigsten Wertes annimmt, wodurch er sich dann bei der höheren Spannung etwas über dem günstigsten Wert ergibt.
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Reihen oder parallel geschaltet werden. Die Umsehaltbarkeit von Rotoranlassern ist insofern von Bedeutung, als die Rotorspannungen von Motoren gleicher Leistung bei verschiedenen Umdrehungszahlen unvermeidlicherweise innerhalb weiter Grenzen schwanken.
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wie bei Flachbahnschaltern anwenden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anlass- oder Regulierwiderstand, bei welchem der Widerstand in zwei Teile zerlegt ist, deren Stufen abwechselnd an die Kontakte des Stufenschalters angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Widerstandsteile parallel oder in Serie geschaltet werden können, um den Anlass oder Regulierwiderstand für zwei Spannungen benützen zu können.