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li'assullgszwischensti1ck fiir Vaknumröhrell.
Die Erfindung betrifft ein Fassungszwischenstück für Vakuumröhren, welches ermöglicht, Vakuum- röhren verschiedener Soekelkonstruktionen in einer gegebenen Fassung verwenden zu können.
Zu diesem Zweck besitzt das Fassungszwischenstück eine Anzahl von entsprechend der Kontakt- anordnung der einen Röhrentype angebrachten und ausgeteilten Kontaktstücken, die mit am Unterteil des Zwischenstückes angebrachten, nach Art und Anordnung den Sockelkontakten der zweiten Röhren- type entsprechend angebrachten und ausgeteilten Kontaktstücken beispielsweise durch eine Kreuz- verbindung oder in anderer Weise leitend verbunden sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des Fassungszwischenstückes in einem Axialschnitt nach der Linie a-a in Fig. 3, die die Vorrichtung in der Oberansicht darstellt. Die Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform im Schnitt nach der Linie b-b der Fig. 4, die die Vorrichtung auch in der Oberansicht darstellt.
Die Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 ermöglicht die Verwendung einer Röhre amerikanischer Type in Fassungen englischer Type. Der aus geeignetem Isoliermaterial, z. B. Vulkanit bestehende Hohlkörper 1 ist an seinem Oberende dünner als am Unterende. Am Oberende ist ein Bajonettschlitz 2 vorgesehen, in den der übliche Stift oder Zapfen des Sockels der Vakuumröhre eingeführt und hiedurch letztere in Stellung gehalten wird. Der Unterteil des Hohlkörpers ist innen ausgeschnitten, um den Kontakthälter der Vorrichtung aufzunehmen. Dieser Kontakthälter besteht aus einer kreisrunden Platte 3, die genau in den Hohlraum des Unterteiles des Hohlkörpers passt. Diese Platte 3 trägt eine Anzahl von Stiften 4, die in üblicher Weise bei 5 gespalten sind und in geeigneter Weise, etwa durch Vernieten an der Platte 3 befestigt sind.
Die Stifte 4, deren Anzahl vorteilhaft 4 beträgt, sind entsprechend den Stift- klemmen der Vakuumröhre englischer Type voneinander distanziert. Oberhalb der Platte 3 und von ihr durch einen vorteilhaft gespaltenen R ; ng 6 distanziert, ist eine zweite Kreisplatte 7 angeordnet, an der die Unterende einer Anzahl von flachen Blattfedern 8 in geeigneter Weise, etwa durch Nieten oder
Schrauben befestigt sind. Diese Blattfedern 8 dringen durch Schlitze 9 im Umfang der Platte 7 und erstrecken sich horizontal oberhalb dieser Platte gegen die Mitte des Körpers 1 hin. Die Unterende der Blattfedern 8 sind gekreuzt durch geeignete Leiter, beispielsweise durch dünne isolierte Drahtstücke 10 mit den entsprechenden von der unteren Platte 3 vorspringenden Stiften 4 elektrisch verbunden.
Die untere Platte 3 ist mittels geeigneter, die Platte durchsetzender und in den Körper der Vorrichtung eingeschraubter Schrauben 11 in Stellung gehalten. Die Federn 8 sind derart gegeneinander distanziert und mit bezug auf den Körper j ! angeordnet, dass die Klemmen einer Röhre gebräuchlicher amerikanischer Type, wenn die Röhre'n die Fassungshülse und mit dem Sicherungsstift in den Bajonettschlitz 2 eingesetzt wird, mit den bezügliche Federn 8 Kontakt herstellen, wobei die Spannung der Federn auch dazu dient, diesen Sicherungsstift gegen die Rast des Bajonettschlitzes 2 zu drücken und hiedurch die Röhre sicher in Stellung zu halten. Die Stifte 4 können sodann in eine geeignete Fassung zur Aufnahme von Röhren englischer Type eingesteckt werden.
Die abgeänderte Ausführung nach den Fig. 3 und 4 dient ebenfalls dazu eine Vakuumröhre ameri-
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der Hohlkörper 20, der die Fassungshülse des Fassungszwischenstückes bildet, aus irgend einem geeigneten Material, z. B. Metall hergestellt sein und ist mit einem unteren Flansch 21 versehen. Letzterer ist auf einer geeigneten Anzahl von Isolierblöeken 22 montiert, die auf der oberen Fläche einer Scheibe 23 ruhen, welche ebenfalls aus Isoliermaterial, z. B. Ebonit hergestellt ist. Die Hülse 20 ist auf der Scheibe 23 durch die Blöcke durchsetzende in die Scheibe 23 dringende Schrauben befestigt.
Die Scheibe 23 ist von einer zweiten Scheibe 24 gleicher Grösse und gleichen Materials mittels kurzer in Abständen rundherum angeordneter Metallhülsen 25, 4 an der Zahl, distanziert gehalten. Die durch die Scheibe 23 und Hülsen 25 dringenden und in die Platte 24 eintretenden Schrauben 26 halten die beiden Scheiben 23
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An der Unterfläche der oberen Scheibe 23 sind vier flache Blattfedern 27 angeordnet, die an den Hülsen 25 befestigt sind und einwärts gegen die Mitte der Fassungshiilse 20 ragen. Auf der oberen Fläche der unteren Scheibe 24 ist eine gleiche Anzahl leitender Streifen 28 angeordnet, die an den Hülsen 25 befestigt sind und ebenfalls einwärts gegen die Mitte der Hülse 20 hin ragen.
In der unteren Scheibe 24 sind vier von der Unterfläche derselben vorragende, aus gespaltenen Stiften 29 bestehende Steckerkontakte befestigt. Diese Stifte 29 sind in der unteren Scheibe durch Muttern 30 gehalten, die auf einem Gewindeteil jedes Stiftes aufgesehraubt sind. Diese vier Klemmen entsprechen in Ausführung und Anordnung den Klemmen einer Vakuumröhre englischer Type, d. h. sie sind so angeordnet, dass sie in eine Fassungshülse für Röhren dieser Type eingeführt werden können.
Die auf der oberen Fläche der unteren Scheibe 24 angeordneten leitenden Streifen 28 sind mit den entsprechenden Kontakten 29 verbunden, und an den Stellen, wo diese flachen leitenden Streifen einander überqueren, sind dieselben etwa durch dünne Blättchen aus Glimmer oder anderem Isoliermaterial isoliert.