AT97624B - Kamera für Mehrfarbenphotographie. - Google Patents

Kamera für Mehrfarbenphotographie.

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AT97624B
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Colorita Farben Photo Ges M B
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  • Blocking Light For Cameras (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kamera   fiir Mehrfarbenphotographie.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Als obere Grenze des Durchmessers oder der Seitenlänge einer für den angegebenen Zweck brauchbaren Folie kann   ungefähr   20 mm angenommen werden und danach bestimmen sich die Abmessungen des Objektives, der Träger der lichtempfindlichen Schicht und damit der Grösse der ganzen Kamera. Dass die Kleinheit der Kamera und der Bilder auch noch ganz bedeutend wirtschaftliche Vorteile hat, u. zw. nicht bloss mit bezug auf die Erzeugung und die Anschaffung der Kamera und der Filter, sondern auch mit bezug auf den photographischen Betrieb, sei auch noch hervorgehoben, weil dies neben der   Verbesserung   der Bilder für die Praxis im Hinblick auf die hohen Kosten der für die Farbenphotographie nötigen Chemikalien von grosser Bedeutung ist. 



     Schliesslich   sei noch bemerkt, dass bereits vorgeschlagen worden ist, eine in einen Schlitz im Objektivtubus einzusteckende Blende mit einer gefärbten Folie zu verkleben, wobei also die   Filterfolie   zwischen den Linsen des Objektives zu liegen kommt, an einer Stelle, die vom optischen Standplmkte aus als viel unempfindlicher anzusehen ist als die Stelle unmittelbar hinter dem Objektiv. Bei Kameras für Mehrfarbenphotographie, bei denen die Teilbilder unmittelbar aufeinander folgend aufgenommen werden, was auch das aufeinanderfolgende Einschalten der entsprechenden Farbenfilter erfordert, ist es nicht möglich, mit Filtern zu arbeiten, die in einem Schlitz des Objektivs einzustecken sind, weil das Auswechseln der Filter allzuviel Zeit beanspruchen würde, abgesehen davon, dass die Kamera erschüttert und verschoben werden könnte.

   Die Filter werden daher ausserhalb des Objektivs eingeschaltet, was in   gebräuchlicher   Weise so geschieht, dass ein die Filter tragender Schieber oder eine drehbare Scheibe entweder von Hand aus oder mechanisch schrittweise verschoben bzw. gedreht wird, um die Filter aufeinander folgend in den Strahlenweg zu bringen. Die ausserhalb des Objektivs einzuschaltenden 
 EMI2.1 
 sind, weil die hinter dem Filter befindliche Objektivlinse   Unschärfe,   die durch Unebenheiten der Filter entstehen, wenigstens einigermassen zu korrigieren vermag, während eine solche Korrektur nicht stattfinden kann, wenn das Filter hinter dem Objektiv, also zwischen diesem und der lichtempfindlichen Schicht liegt. 



   Nur aus diesen Gründen konnte überhaupt der Vorschlag gemacht werden, Gelatinefolien ohne Gasarmierung an der Stelle, wo sonst Steckblenden eingeschoben werden, zu verwenden. Bei diesem 
 EMI2.2 
 weil bei dieser Anordnung des Filters ein besonders kleiner Durchmesser auch nicht unbedingt nötig wäre. 



   Die Kamera kann bei   Anwendung   der geschilderten Erfindung im übrigen in konstruktiver Beziehung beliebig beschaffen sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Kamera für Mehrfarbenphotographie, bei welcher die zur Erzeugung der Teilnegative dienenden Farbfilter aufeinanderfolgend unmittelbar hinter dem Objektiv in den Strahlenweg gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera für so kleine Bildabmessungen eingerichtet ist, dass infolge der kleinen Öffnung des Objektives als Farbenfilter die an sich bekannten gefärbten Zelluloid-, Gelatineoder Eollodiumfolien, in einer so kleinen Flächenausdehnung, höchsten etwa 20 mm Durchmesser oder Seitenlänge, verwendet werden können, dass sie ohne Benutzung einer, Lichtverluste und strömende Lichtbrechungen und Reflexe bedingenden Glasarmatur keine schädlichen Unebenheiten aufweisen.
AT97624D 1923-06-30 1923-06-30 Kamera für Mehrfarbenphotographie. AT97624B (de)

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