DE620602C - Optisches System - Google Patents

Optisches System

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Publication number
DE620602C
DE620602C DES99195D DES0099195D DE620602C DE 620602 C DE620602 C DE 620602C DE S99195 D DES99195 D DE S99195D DE S0099195 D DES0099195 D DE S0099195D DE 620602 C DE620602 C DE 620602C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lens
color filter
focal length
optical system
filter
Prior art date
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Expired
Application number
DES99195D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Raentsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES99195D priority Critical patent/DE620602C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE620602C publication Critical patent/DE620602C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
    • G03B33/10Simultaneous recording or projection
    • G03B33/14Simultaneous recording or projection using lenticular screens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. OKTOBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 h GRUPPE 6
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*) Optisches System
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1931 ab
Beim Aufnehmen und Projizieren von Bildern auf Linsenrasterfilmen wird, wenn die Bilder farbig wiedergegeben werden sollen, im Objektiv oder in seiner Nähe ein Farbfilter vorgesehen. Um zu erreichen, daß das von jedem Element des Linsenrasters erzeugte Bild des Filters genau hinter der zugehörigen Linse liegt, kann das Farbfilter so angeordnet werden, daß es im vorderen
to Brennpunkt des Aufnahmeobjektivs steht. Um weiterhin zu vermeiden, daß Farbverfälschungen nach dem Rande des Bildes hin dadurch entstehen, daß ein Teil des Filters von der Blende des Objektivs abgeschattet wird, ist es z. B. möglich, die Blende so anzuordnen, daß sie selbst oder ihr Bild mit dem Farbfilter zusammenfällt. Bei Beobachtung dieser Vorschriften müssen die Objektive einen außerordentlich großen Durchmesser erhalten, was ihrer konstruktiven Durchbildung große Schwierigkeiten entgegenstellt. Diese SchwierigJaeiten treten bei einem bekaruniten, für Linsenrasterfilme benutzten optischen System nicht ein, bei dem die gewünschte Lage des vom Film her gesehenen Filterbildes durch Anbringen einer Kollimatorlmse dicht am Film erzeugt wird. Diese Kollimatorlinse bewirkt jedoch eine Bildfeldkrümmung. Man hat versucht, zur Erzielung einer besseren Korrektion vor dem eigentlichen Objektiv ein zusätzliches Negativsystem anzubringen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß auch die praktische Ausführung dieses Systems Schwierigkeiten begegnet und daß es nicht in einfacher Weise gelingt, eine befriedigende Korrektion zu erzielen.
Gemäß der Erfindung wird bei einem Objektiv, in dessen vorderer Brennebene das Farbfilter und vorzugsweise an derselben Stelle die Blende des Objektivs angeordnet ist,, unmittelbar vor, hinter oder zu beiden Seiten des Filters ein positives optisches System, z. B. eine Sammellinse, gestellt, dessen Brennweite größer ist als die des Objektivs. Dadurch erreicht man, daß bei nahezu unveränderter Brennweite des Gesamtsystems die Schnittweite wesentlich verkürzt wird, so daß der Film näher am Objektiv angeordnet werden kann und Farbverfälschungen durch Abschattung des Filters leichter vermieden werden können.
Der durch das neue System erzielte Fortschritt ist in der Figur der Zeichnung schematisch dargestellt. Zur Vereinfachung ist angenommen, daß das Aufnahmeobjektiv aus einer einzigen Sammellinse besteht, deren Hauptebenen in H zusammenfallen. Der hintere Brennpunkt des Objektivs sei F2. In die durch F2 gehende Brennebene wird der Film gestellt, wenn nur das gewöhnliche
*y Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Kurt Räntsch in Teltow-Seehof.
Objektiv ohne Zusatzsystem, benutzt wird. Die Größe eines Bildes sei A.' Damit das Farbfilter von allen Teilen des Bildes aus in zueinander parallelen Richtungen gesehen wird, ist das Filter in den vorderen Brennpunkt P1 des Objektivs gestellt. Vom Brennpunkt P2 a-us erscheint dann das Filter, unter dem Winkel a. Man sieht ohne weiteres, daß vom Punkt B aus nur ein Teil dieses Winkelbereichs durch die öffnung des Objektivs geht, so daß der obere Teil des Farbfilters durch die Objektivfassung abgeschaltet ist. Stellt man nun gemäß der Erfindung in den vorderen Brennpunkt F1 ein sammelndes Zusatzsystem, dessen Brennpunkt beispielsweise bei G2 liegt, so wird die hintere Hauptebene des Gesamtsystems nach H2 verschoben. Da die Brennweite des Systems praktisch ungeändert bleibt, so rückt der Film näher an das Objektiv heran und geht durch den neuen Brennpunkt F2. Von allen Teilen des Bildes aus kann dann das Farbfilter unabgeschattet gesehen werden.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, daß das sammelnde Zusatzsystem genau im vorderen Brennpunkt F1 des Objektivs angeordnet ist. Wird es etwas davor- oder dahintergestellt, so verändert sich die Brennweite des Objektivs um einen geringen Betrag. Das Zusatzsystem kann aus-mehreren zusammengekitteten oder getrennten Linsen bestehen, so daß das Farbfilter zwischen diesen Linsen, davor oder dahinter stehen kann.
Vorteilhaft ist das eigentliche Objektiv und auch das Zusatzsystem für' sich allein optisch vollkommen korrigiert. Man kann jedoch auch die Korrektion in bekannter Weise so durchführen, daß geringe Fehler des einen optischen Teiles den entsprechenden Fehlern des anderen Teiles entgegengesetzt sind, so daß eine teilweise Kompensation eintritt.
Man hat schon vor Objektive ein positives System gestellt, dessen Brennweite größer" ist als die des Objektivs, um eine Veränderung der Brennweite zu erreichen. Im Gegensatz hierzu soll das Zusatzsystem beim Erfindungsgegenstande so angeordnet werden, daß sich die Brennweite nicht wesentlich ändert, da es sich bei der Erfindung darum handelt, durch Verkleinern der Schnittweite bei nahezu unverändert gelassener Brennweite die Abschattungswirkung für die Randteile des Bildes zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Optisches System zur Aufnahme oder Projektion von Bildern auf Linsenrasterfilmen mit in oder in der Nähe der vorderen Brennebene des Objektivs angeordnetem Farbfilter und vorzugsweise an derselben Stelle befindlicher Blende des Objektivs, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar vor, hinter oder zu beiden Seiten des Farbfilters ein sammelndes Zusatzsystem angeordnet ist, dessen Brenn-.weite größer ist als die des Objektivs.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES99195D 1931-06-14 1931-06-14 Optisches System Expired DE620602C (de)

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DES99195D DE620602C (de) 1931-06-14 1931-06-14 Optisches System

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DES99195D DE620602C (de) 1931-06-14 1931-06-14 Optisches System

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DE620602C true DE620602C (de) 1935-10-24

Family

ID=7522046

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DES99195D Expired DE620602C (de) 1931-06-14 1931-06-14 Optisches System

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