AT97318B - Einrichtung zur Kontrolle des Öldruckes für Ölpumpen. - Google Patents

Einrichtung zur Kontrolle des Öldruckes für Ölpumpen.

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AT97318B
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Ferdinand Dr Ing Porsche
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Ferdinand Dr Ing Porsche
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  Einrichtung zur Kontrolle des Öldruckes für Ölpumpen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Überwachung des Ganges der Ölpumpen von Motoren, insbesondere der Schmierpumpen von Motoren, die mit   veränderlicher Drehzahl   laufen, wie Fahrzeugmotoren. Für Motoren, die mit veränderlicher Drehzahl laufen, soll die Ölpumpe proportional zur Drehzahl des Motors Öl fördern und zu den   Verbrauchsstellen     drücken.   Die Erfindung besteht nun darin, dass durch die Veränderungen eines Widerstandes in einem Nebenschluss der Ölpumpe, der bei normalem Gang der Pumpe sich selbsttätig proportional zur Drehzahl bzw. Belastung des Motors und der Leistung   der Pumpe auf verschiedene Grössen. einstellen   kann, der Gang der Pumpe erkennbar gemacht wird.

   Dies lässt sich in einfacher Weise dadurch erreichen, dass Druckveränderungen innerhalb eines in einen Nebenschluss der Ölpumpe eingebauten, geschlossenen Behälters, die durch Veränderung des Flüssigkeitsstandes in Abhängigkeit von der Drehzahl bzw. Belastung des Motors hervorgerufen werden, den Gang der Pumpe anzeigen. Zweckmässig ist die Ausbildung des Behälters unmittelbar mit einem Schauglas und die Beeinflussung der   Ölführung   durch den Behälter vermittels des an Fahrzeugen üblichen Akzelerators oder des Gashebels am Lenkrad, welcher mit dem Akzelerator zwangläufig in Verbindung steht. 



   In der Zeichnung sind schematisch Ausführungsbeispiele einer Einrichtung gemäss der Erfindung für eine Schmierpumpe veranschaulicht. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 und 2 ist ein geschlossener Behälter 1 in einer Zweigleitung 2 der Druckleitung der nicht gezeichneten Schmierpumpe eingebaut und mit einem Schauglas 3 versehen, durch welches Änderungen des Flüssigkeitsstandes im Behälter sichtbar werden. Das in den
Behälter 1 geförderte Öl wird durch eine Steigleitung 4 im Kreislauf in den Ölbehälter   zurückgeführt,     aus welchem die Pumpe fördert. In die Steigleitung ist ein Regelorgan 5 (Ventilhahn, Schieber od. dgl. )   eingebaut, welches durch ein Gestänge 6,7 von Akzeleratorpedal des Fahrzeugmotors betätigt wird, derart, dass die Steigleitung in der Ruhestellung des Pedals ganz offen, dagegen in der tiefsten Stellung desselben ganz geschlossen ist.

   Die Einrichtung ist derart getroffen, dass bei offener Steigleitung 4 das gesamte Öl aus dem Behälter 1 abgeführt wird, welches die Pumpe in den Behälter fördert, so dass bei offener Steigleitung eine Änderung des Flüssigkeitsstandes im Behälter beim normalen Arbeiten der Pumpe nicht eintreten kann. Diese Forderung kann leicht dadurch erfüllt werden, dass die Steigleitung 4 den gleichen Durchmesser erhält wie die Druckleitung 2. Die Flüssigkeit steht im Behälter 1 bis zur Mündung des Steigrohres und dieser Flüssigkeitsstand wird z. B. am Schauglas als 0-Stand bezeichnet. 



  Er entspricht dem Leerlauf des Motors, bei welchem der Akzelerator in Ruhestellung ist. Wird das Akzeleratorpedal heruntergedrückt und dadurch die Steigleitung ganz oder teilweise gedrosselt, so steigt die Flüssigkeit im Behälter, u. zw. wird der höchste Stand bei vollständig geschlossener Steigleitung erreicht. Dieser Flüssigkeitsstand entspricht der Vollast des Motors und dieser Flüssigkeitsstand muss bei Vollast erreicht werden, wenn die Pumpe richtig arbeitet. 



   Die Schauglasskala kann demnach empirisch für jede Belastung bzw. Drehzahl des Motors hergestellt werden und jede Abweichung von dem der Stellung des Akzeleratorpedals entsprechenden Flüssigkeitsstand ist ein Zeichen, dass die Schmierpumpe unrichtig arbeitet. 



   Um geringe Abweichungen von dem Normalgang der Pumpe erkennbar zu machen, ist die Anwendung eines engen Behälters 1 zweckmässig, der sich nach unten stark erweitert, wie in Fig. 3 veranschaulich ist. Eine solche Erweiterung 8 des Behälters ermöglicht ein rasches Ansteigen der Flüssigkeit 

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 im Behälter 1 insbesondere wenn die Erweiterung eine das Ansteigen in der Verengung begünstigende
Gestalt erhält, z. B. der Deckel 9 ansteigend nach einer Hyperbel od. dgl. ausgebildet wird. 



   Die Ausführungsform gemäss Fig. 4 besteht im Wesen aus einem Windkessel und einem Absperrorgan 5, dessen Wirkung die gleiche ist, wie die Wirkung des Absperrorgans 5 in den Fig. 1-3. 



   Das   Sehauglas   des Behälters 1 kann am Fahrzeug am Instrumentbrett in Sicht des Fahrzeuglenkers angebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCBE :
1. Einrichtung zur Kontrolle des Öldruckes für Ölpumpen insbesondere Schmierpumpen, die mit veränderlichen Drehzahlen angetrieben werden bzw. zur Drehzahl der Maschine proportionale Ölmengen liefern, dadurch gekennzeichnet, dass ein in einem Nebenschluss zur Ölpumpe eingeschalteter Widerstand proportional zur Drehzahl bzw. Belastung der Maschine verändert wird und dass durch die durch die Durchflussänderung eintretende Stauung die Wirkung der Pumpe angezeigt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Nebenschluss zur Ölpumpe ein geschlossener Behälter (1) zum Anzeigen der Druckveränderungen durch den Flüssigkeitsspiegel sich befindet und dass der Kreislauf des Nebenschlusses durch ein Steigrohr (4) im Behälter (1) geschlossen ist, in welches ein Drosselorgan (5) irgendwelcher Art eingesetzt ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Fahrzeugen das Drosselorgan des Kontrollapparats an den Akzelerator oder an den Einstellhebel auf dem Handrad angeschlossen ist. EMI2.1
AT97318D 1922-10-31 1922-10-31 Einrichtung zur Kontrolle des Öldruckes für Ölpumpen. AT97318B (de)

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