DE488649C - Kupplung fuer Kraftfahrzeuge mit nacheinander zur Wirkung kommender Fluessigkeits- und Reibungskupplung - Google Patents

Kupplung fuer Kraftfahrzeuge mit nacheinander zur Wirkung kommender Fluessigkeits- und Reibungskupplung

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DE488649C
DE488649C DER72580D DER0072580D DE488649C DE 488649 C DE488649 C DE 488649C DE R72580 D DER72580 D DE R72580D DE R0072580 D DER0072580 D DE R0072580D DE 488649 C DE488649 C DE 488649C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/02Fluid-actuated clutches with means for actuating or keeping engaged by a force derived at least partially from one of the shafts to be connected

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Clutches, Magnetic Clutches, Fluid Clutches, And Fluid Joints (AREA)

Description

  • Kupplung für Kraftfahrzeuge mit nacheinander zur Wirkung kommender Flüssigkeits- und Reibungskupplung Die Erfindung bezieht sich auf Kupplungen für Kraftfahrzeuge mit nacheinander zur Wirkung kommender Flüssigkeits- und Reibungskupplung, wobei der Druck der Flüssigkeit auf Teile der Reibungskupplung einwirkt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß man die Reibungskupplung unter die Einwirkung einer nur schwachen Feder stellt und zum Regeln des auf die Reibungskupplung .einwirkenden zusätzlichen Druckes der Flüssigkeitskupplung einen vom BeschleunigungsftiBhebel bedienbaren, in der hohl ausgebildeten. getriebenen Welle verschiebbaren Schieber anordnet, wobei zu bemerken ist, daß es an sich nicht neu ist, Flüssigkeitskupplungen durch in der hohlen getriebenen Welle angeordnete Kolbenschieber zu regeln.
  • Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar, und zwar zeigt Abb. i die Kupplung im Schnitt.
  • Abb. 2 veranschaulicht schematisch die Anordnung der Pumpen der hydraulischen Kupphing.
  • i ist die Antriebswelle, und 2 ist das Schwungrad, welches die Achsen 3 von Umlaufrädern ¢ trägt, welche mit einem Zentralrade 5 in Eingriff stehen, das fest mit einem Hohlzylinderkörper 6 verbunden ist, welcher sich lose auf der Welle i dreht. Dieses Stück 6 trägt einen Kegel 7, in welchen ein Kegel 8 eingreift, der fest mit der Welle 9 verbunden ist, die die Kupplung finit dem Geschwindigkeitsgetriebekasten verbindet.
  • Die Entkupplung der Isegelflächen 7, 8 erfolgt durch Verschiebung der Welle 9 in der Pfeilrichtung a. Die Kupplung erfolgt dagegen selbsttätig, wenn man dahsKupplungspedal los läßt, indem- die Feder iö sich unter Vermittlung des Kolbens i i und des Kugellagers 12 auf dem Kegel 8 stützt. Der Kolben iz trägt einen Kolbenschieber 13, der axial verschiebbar und mit dem Beschleunigungspedal verbunden ist.
  • Abb. 2 zeigt die Umlaufräder q., welche mit dem Zentralrade 5 in Eingriff stehen und die Pumpenteile der hydraulischen Kupplung bilden.
  • Die Ansaugeöffnungen 14 der Pumpen stehen in Verbindung mit dem Öl, welches in dem umlaufenden Gehäuse 15 vorgesehen ist, und die Auslaßöffnungen r6 der Pumpen münden in eine Auskehlung 17 des Hohlzylinderkörpers 6, die durch die Öffnungen 18 mit dem Innern dieses Körpers in Verbindung steht. Öffnungen i9 und 20 in dem Kolben i i, eine (iffnung a 1 firn Kegel S und Aussparungen in dem Kolbenschieber 13 ermöglichen dem Öl, in das Gehäuse 1 3 zurückzukehren.
  • Am Umfang des Kolbens i i, welcher sich i in dem Hohlzylinderkörper 6 verschieben kann, ist ein Leder 2a angebracht, welches aber auch durch irgendeine andere Abdichtungsvorrichtung ersetzt werden kann.
  • Die Arbeitsweise ist folgende:' Angenommen, die Teile der Abb. i nehmen die Stellungen .ein, welche den Stellungen der Kupplungs- und Beschleunigungspedale in der Ruhelage entsprechen, d. h. wenn. der Fahrzeugführer keinen Druck auf sie ausübt. Wird der Motor angelassen, so drückt man auf das Kupplungspedal, welches die Verschiebung der Welle 9 in der Pfeilrichtung a bewirkt, wobei der Kegel 8 in derselben Richtung mitgenommen wird.
  • Ist ein Zahnräderpaar des Geschwindigkeitswechselgetriebes in Eingriff gebracht, so läßt man das Kupplungspedal los; und die Teile nehmen wieder die Stellungen der Abb. z ein.
  • In diesem Augenblick drehen sich die Umlaufräder ¢ um ihre Achsen, während das Zentralrad 5 feststehend zu bleiben sucht, da es noch mit dem Hohlzylinderkörper 6 und der Welle 9 fest verbunden ist, die soeben finit der Treibräderwelle in Eingriff gebracht worden ist. Das angesaugte Öl gelangt durch 16, 17, 18, i9, 2o und 21 in das Gehäuse r5 zurück; und die hydraulische Kupplung zwischen der Welle i und dem Hohlzylinderkörper 6 ist aufgehoben. Ist nun eine der Ausläßöffnungen ziemlich klein ausgeführt worden, so daß sie dem Durchtritt des zurückgeführten Öles einen ziemlich großen. Widerstand entgegensetzt, so wird der Körper 6 und demgemäß die damit verbundene Treibräderw@elle mit verringerter Geschwindigkeit mitgenommen, und in diesem Augenblick gleitet die hydraulische Kupplung. 'Man muß also den Auslaß so regeln, dab eine Mitnahme stattfindet und die Kupplung gleitet, was der äußersten Verlangsamung des Fahrzeuges entspricht.
  • Sobald man auf das Beschleuniguispedal dxückt, welches das Ventil des Vergasers. öffnet, verschiebt sich der Kolbenschieber 13 in der Pfeilrichtung und verschließt vol'.ständig die im Kolben i i vorgesehene öffnung 2o. Wird aber der Umlauf der Flüssigkeit gehemmt; so drehen sich auch die Zahnräder q: nicht mehr um ihre Achsen und nehmen das Zentralrad 5 unmittelbar mit. Die Antriebswelle i und der Holilzylinderkörper 6 sind dann durch die hydraulische Kupplung miteinander verbunden.
  • Da eine sehr schiwache Feder io vorgesehen ist, welche nur beim Langsamfaliren die Kupplung von 7 und 8 sichert, um das Entkuppeln im Augenblick der Cbergängc von einer Geschwindigkeit zur andern zu erleichtern, wobei die Einwirkung auf das Pedal möglichst stark verringert wird, so ergibt sich, daß die Kegelkupplung 7, B gleiten wird, sobald die Antriebskraft eine _gewisse Größe erreicht hat.
  • Uni dieses- Gleiten zu verhindern, ist das Leder 2z am Umfang des Kolbens i i vorgesehen.
  • Sobald der Kolbenschieber 13 durch Verschließen der öffnung 2o den Umlauf der Flüssigkeit unterbrochen hat, steigt der Druck in der Ausflußleitung der Pumpen sowie in der KammerA, die sich zwischen den Tei-. len 6 und i i befindet, zwischen denen auch die Kupplungsfeder to liegt.
  • Infolge der auf seinem Umfang vorgesehenen Abdichtungsvorrichtung 2z verschiebt sich der Kolben i i in dem Hohlzylinderkörper 6. her auf den Kolben r i ausgeübte Drück fügt sich dein Druck der Feder io hinzu, um die Berührung zwischen den Kegeln 7 und 8 und das Mitnehmen der Treibr'äderwelle 9 zu sichern. .
  • Es ist zu bemerken, daß der im Augenblick der hydraulischen Kupplung erhaltene Druck bedeutend ist, infolgedessen man der mechanischen Hilfskupplung 7; 8 sehr kleine Abmessungen geben kann, weil nur das Mitnehmen bis zur äußersten Verzögerung zu sichern ist, und weil man; sobald der Beschleuniger in Tätigkeit tritt, infolge des Eintretens der Flüssigkeit in die KammerA über einen sehr starken Druck verfügt.
  • Man kann natürlich die einzelnen Teile der Einrichtung gemäß Abb. i abändern, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszu- i treten. So könnte man, beispielsweise die Kupplung 7; B :durch jede andere bekannte Scheibenkupplung, Segmentkupplung usw. ersetzen, und auch die Pumpen .der hydraulischen Kupplung könnten durch jeden ande- i ren Antrieb mittels Zahngetriebe, Turbinen, axial- oder radial angeordneten Kolben o. dgl. ersetzt werden. Man könnte auch eine direkte Kupplung; beispielsweise eine Klauenkupplung 7, 8, verwenden. In diesem Falle würde es nicht erforderlich sein, die KammerA abzudichten lind den Teil i i als Kolben zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i'. Kupplung für Kraftfahrzeuge mit nacheinander zur Wirkung kommender Flüssigkeits- und Reibungskupplung, wobei der Druck der Flüssigkeit auf Teile der Reibungskupplung einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung ,(7, S) unter Wirkung einer nur schwachen Feder (io) steht und zuin Megeln des auf die Reibungskupplung (7, S-) einwirkenden zusätzlichen Druckes der rlüssigkeitskupplung ein vom Beschleunigungsfußhebel bedienbarer, in der hohl ausgebildeten getriebenen Welle (9) verschiebbarer Schieber (i3) angeordnet ist. s. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß -das mit der treibenden Welle (i) verbundene Schwungrad (z) mehrere als Pumpen arbeitende Zahnräder
DER72580D 1926-12-10 1927-10-22 Kupplung fuer Kraftfahrzeuge mit nacheinander zur Wirkung kommender Fluessigkeits- und Reibungskupplung Expired DE488649C (de)

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FR488649X 1926-12-10

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168708B (de) * 1960-02-13 1964-04-23 Zahnradfabrik Friedrichshafen Hydraulische Steuereinrichtung einer Kupplung, insbesondere fuer Schiffswendegetriebe
DE1203549B (de) * 1955-09-16 1965-10-21 Peter Jan Ballach Dipl Chem Dr Sicherheits-Reibungskupplung
DE1207722B (de) * 1957-05-10 1965-12-23 Peter Jan Ballach Dipl Chem Dr Sicherheits-Reibungskupplung
DE8718068U1 (de) 1986-05-09 1993-05-27 LuK Lamellen und Kupplungsbau GmbH, 7580 Bühl Drehmomentübertragungseinrichtung

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DE1207722B (de) * 1957-05-10 1965-12-23 Peter Jan Ballach Dipl Chem Dr Sicherheits-Reibungskupplung
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