AT96921B - Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Absätzen an Schuhwerk. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Absätzen an Schuhwerk.

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Description


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  Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Absätzen an Schuhwerk. 
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 und Absatz verbleiben in der Regel ein bis zwei Tage in dem C-förmigen Klemmglied, damit der Klebstoff gründlich eintrocknet, ehe der Schuh weiteren Nachbearbeitungen unterzogen wird. Die C-förmigen Klemmglieder stehen den Nachbearbeitungen des Schuhes im Wege und ausserdem ist eine grosse Anzahl derartiger   Kleml1lglieder   erforderlich, die einen beträchtlichen Kostenaufwand bedeutet. Diese Nachteile sollen gemäss der vorliegenden Erfindung vermieden werden. 



   Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, dass eine Schraube od. dgl. durch ein Loch des sich in dem Schuh befindlichen Leistens in den Schuh und in den an seiner Rückseite gestützten 
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   Der dargestellte Leisten besitzt das übliche, senkrecht zum Fersensitz des Leistens stehende Zapfenloch 5 (Fig.   7)   und ein zweites, vollends durch den Leisten   hindurchgehendesLochss, welches gleich-   laufend zu der Mittelachse des Absatzes des auf den Leisten aufgebrachten Schuhes ist. Das Loch 6 mündet in ein Loch der an der Leistenferse befestigten Metallplatte 7. An der Platte 7 ist ferner ein Loch 9 vorgesehen, damit die Sohlenferse durch einen Nagel vorübergehend an dem Fersensitz des Leistens befestigt werden kann. Ein geeignetes Befestigungsmittel (z. B.

   Schraube 94, Fig. 5) geht durch die Löcher 6 und 8 und durch den Schuhboden hindurch und wird in den Absatz hineingeschraubt, um den Leisten, den Schuh und den Absatz in   zusammengefügter   Lage zu halten und ein Fertigmachen des Schuhes zu ermöglichen, während der zwischen dem Schuh und dem Absatz aufgetragene Klebstoff eintrocknet. 



   Das den Absatz stützende Glied besteht aus einer Platte 14, die drehbar an einer hohlen Säule 16   angebracht ist. Die Säule-Mist durch   eine Schraube   18in   vertikaler Richtung verstellbar an dem Tisch 10 befestigt. Das   rückwärtige   Ende des Absatzes liegt an einem Glied 20 an, welches senkrecht verstellt werden kann und durch eine Schraube 22 an der Säule 16 gesichert ist. Die Platte 14 und das Glied 20 sind mit Leder od. dgl. überzogen. Der Spitzenteil des Schuhes ruht auf einer Platte 24 auf, die durch   Lenkstücke   26 mit einer Stange 28 verbunden ist. Eine Schraube 30 hält die Stange 28 in mit bezug auf den Tisch 10 eingestellter Lage. In einer Aussparung der Platte 24 findet ein Schieber 32 Aufnahme, der durch eine Schraube 34 in eingestellter Lage festgeklemmt wird.

   Ein Stift 36 des Schiebers 32 liegt an einer Seite der Schuhspitze an und verhindert Drehung des Schuhes. Die Einstellung des Schuhes erfolgt durch Kippen der Platten 14 und 24, so dass die Rückseite des Absatzes fest an dem Glied 20, anliegt. 

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 Muffen 44 in ihren Lagen. 



   Die Lenkstiicke 46 sind   bei 50   mit Armen 52 verzapft, die drehbar an einem verstellbaren   Arm. 54   angebracht sind. Die unteren Enden der   Lenkstüeke   46 sind an Armen 56 eines   U-förmigen   Gliedes 58 befestigt, in dem eine an einem Fortsatz 62 der Säule 16 befestigte Spindel 60 lagert. Die Arme 56 sind beträchtlich länger als die Arme 52. Wenn das Klemmglied 40   heraufbewegt   wird, so werden die Lenk-   stücke   46 durch die Arme   J6 heraufgeschoben   und auch um ihre Verbindungspunkte mit den   Armen. j2   geschwungen. Hiebei wird das Klemmglied 40 über das Spitzenende des Schuhes bewegt, wobei das Klemmglied vollständig aus dem Wege geräumt wird.

   Die ausgeschwenkte oder wirkungslose Lage des Elemmgliedes 40 wird durch einen verstellbaren Anschlag 64 vorherbestimmt, der mit einem an dem Fortsatz   62   der Säule 16 ausgebildeten Anschlag 66 zusammentrifft. Die Lage des   Klemmgliedes   40 in der   Längsrichtung   der Vorrichtung wird durch Verstellung des Armes 54 in dem Kopf der Stange 28 bestimmt. 



   Die Arme 56 sind durch eine zweiteilige Trethebelstange 72 mit einem Trethebel 70 verbunden. 



  Die beiden Teile der   Trethebelstange'1,     73   sind durch ein Klemmglied 74 miteinander verbunden, so dass   die wirksame Länge   der Trethebelstange verändert werden kann. Eine Schraubenfeder 78 ist einerseits an einem Finger des Gliedes 76 und anderseits an dem Fortsatz 62 angehängt. Die Schraubenfeder sucht den Trethebel und die bewegbaren Teile des   Klemmgliedes   40 in angehobener oder unwirksamer Lage zu halten. Der obere Teil der Trethebelstange 72 ist zu einem Auge 80 ausgebildet, das in die hohle 
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 zwischen dem Auge 80 und einem verstellbaren Anschlag   88   auf der Trethebelstange 72 verschieben. Die Muffe 84 bewegt die Arme 56 durch Vermittlung eines an den Armen 56 befestigten   Bügels ?.

   Die   Abwärtsbewegung der Muffe 84 wird durch den Trethebel 70 und die Trethebelstange 72 herbeigeführt 
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 Schraubenfeder 88 übertragen. Die   Aufwärtsbewegung   der   Muffe 84   wird dem Bügel 86 durch einen Anschlag 90 übertragen, der verstellbar auf das untere Ende der   Muffe aufgesehraubt   ist. Die Spannung der Feder 88 kann durch Einstellung des Anschlages 90 verändert werden.   Die Hochlage des Klemm-   gliedes 40 kann durch Verstellung des Anschlages 83 auf der Stange 72 unabhängig von der Hochlage des Trethebels verändert werden. An einem Fortsatz 79 des Gestelles kann bei 85 eine Klinke 77 angebracht werden, die in   Sehaltzähne     75   des Trethebels einfällt und durch eine Feder 93 gegen die Schaltzähne gehalten wird.

   Das Auslösen der Klinke 77 erfolgt durch einen Trethebel 91. Damit der   Tret-   hebel 70 in vorherbestimmter Entfernung von dem   Fussboden gehalten wird,   wenn die Klemmvorrichtung 40 entsprechend der Höhe des Leistenhalses eingestellt wird, ist in einem Loch des Trethebels 70 ein Bolzen 92 in   begrenztem Mass verschiebbar.   



   Wenn der Leisten, der Schuh und der Absatz in der beschriebenen Weise in der Vorrichtung eingespannt sind, so stellt der Arbeiter unter Zuhilfenahme einer Schraube 94 eine vorübergehende Verbindung   zwischen   dem Schuh und dem Absatz her. Vor   demEinfügen   der   Sehraube 94 benutzt der Arbeiter   einen Bohrer 96 (Fig. 1),   um ein Loch durch den Schuhboden in den Absatz vorzubohren, worauf das Ein-   schrauben der Schraube 94 durch   eineeintreibvorriehtung   98 bewerkstelligt wird. An jeder Schraube 94 ist ein Auge (Fig. 5) ausgebildet, unter dem sich ein oder mehrere Unterlagsringe befinden.

   Der Antrieb des Bohrers und der   Eintreibvorrichtlmg   erfolgt durch einen   elektrischen'Motor 100.   Auf der Motorwelle sitzt ein Zahnrad, welches mit einem Zahnrad gleicher Übersetzung einer biegsamen Welle   MS   in Eingriff steht. Die Welle 102 bildet den Antrieb des Bohrers und wird durch einen Träger 104 gestützt und kann bequem zu dem Loch 6 des Leistens bewegt werden, um den Absatz vorzubohren. Wenn der Bohrer nicht in Gebrauch ist, so wird er durch einen Haken 106 in unwirksamer Lage gehalten. 



   Das auf der Motorwelle sitzende Zahnrad steht auch mit einem Zahnrad in Eingriff, welches 
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 einer an der Stange 118 festgeklemmten Muffe ist ein Handgriff angebracht, auf den ein Bund 120 aufgesehraubtist. Das Eintreibwerkzeug 122 ist in eine Muffe 124 hineingeschraubt, die durch eine Schraube 126 
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 hat, kann der Arbeiter die Vorrichtung 98 auf das Auge der Schraube 94 aufdrücken und das seine Umdrehung fortsetzende Kupplungsglied 128 führt dann eine hämmernde Einwirkung des Gliedes 124 auf die Schraube herbei, wobei die letztere fest in den Absatz hineingetrieben wird. Wenn die Vorrichtung 98 ausser Gebrauch ist, so wird sie durch ein Glied 134 in der in der Fig. 1 dargestellten Lage gehalten. 



  Der sphärische Kopf 136 des Gliedes   134   kann sich ungehindert auf einem Kugellager 138 (Fig. 6) drehen. 



   Während des Vorbohrens des Loches wird der Bohrer 96 durch einen glatten zylindrischen Teil 137 geführt, der im wesentlichen in das Loch 6 hineinpasst. Die Tiefe, bis zu der der Bohrer in den Absatz eindringt, wird durch Zusammentreffen eines Bundes 139 mit der Oberfläche des Leistenhalses begrenzt. 



  Nach dem Einschrauben der Schraube 94 wird der mit dem Absatz verbundene Schuh aus der Vorrichtung herausgenommen und die erforderlichen Nachbearbeitungen des Schuhes können ohne weiteren Zeitverlust vorgenommen werden, während der zwischen dem Schuh und Absatz aufgetragene Klebstoff eintrocknet. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Verfahren zum Befestigen von Absätzen von Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schraube od. dgl. durch ein Loch des sich in den Schuh befindlichen Leistens und in den an seiner   Rück-   seite gestützten   Absatze   hineingesehraubt wird, um den Schuh und den Absatz in zusammengefügter Lage zu halten, während der zwischen dem Schuh und dem Absatz aufgetragene Klebstoff eintrocknet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Vorbohren des Absatzes bzw. zum Einschrauben der Schraube je eine motorisch ständig angetriebene Bohrvorrichtung bzw. Eintreibvorrichtung vorgesehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Antrieb der Vorrichtung EMI3.1 schrauben aneinander vorbeischlüpfen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinander vorbèischlüpfenden Kupplungsglieder die Schraube in den Absatz hineinhämmern.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass während des Vorbohrens d"s Loches und während des Einschraubens der Schraube die Rückseite des Absatzes gestützt wird und dass die Oberfläche des Leistenhalses durch eine durch einen Trethebel gesteuerte Einspannvorrichtung festgehalten wird.
AT96921D 1922-08-31 1922-08-31 Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Absätzen an Schuhwerk. AT96921B (de)

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