AT96735B - Brennstoffsauger für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Brennstoffsauger für Verbrennungskraftmaschinen.

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Joseph Higginson
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Joseph Higginson
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Brennstoffsauger   für Verbrennungskraftmaschinen. 



   Die Erfindung betrifft eine   Zuführungsvorriohtung   für flüssigen Brennstoff bei Verbrennungsmaschinen, bei denen der Brennstoff durch Saugwirkung aus einem niedriger gelegenen Behälter gefördert wird. 



   Bisher hat man die Saugwirkung gewöhnlich von der Zuführung bzw. dem Einlassrohr der Maschine aus erhalten, aber es ergaben sich hiebei bedeutende Schwierigkeiten aus dem Umstande, dass bei voller Öffnung des   Vergaserdrosselventils   und bei verhältnismässig langsamem Lauf der Maschine, also z. B. bei einem Kraftfahrzeug, das eine Steigung nimmt, nur ein geringes oder überhaupt kein Vakuum im Zuführungsrohr für den Zweck der   Brennstoffansa. ugung   vorhanden war. 



   Es sind vielfache Versuche unternommen worden, um bei den oben erwähnten ungünstigen Verhältnissen ein genügendes Vakuum für die   Brennstoffanhebevorrichtung   zu schaffen. So geht eine Reihe von Vorschlägen dahin, verschiedene Lieferungsstellen für das Vakuum zu benutzen, wobei eine das   Masehinenzuführungsrohr,   die andere eine Vakuumpumpe, ein von den Auspuffgasen der Maschine betriebener Ejektor oder der Hals eines Venturirohrs war, das das Drosselrohr des Vergasers sein kann. 



  Nach einem andern Vorschlag wird das Vakuum durch eine Verbindung mit dem Hals eines Venturirohres erzielt, durch das dauernd Luft in das Maschinenzuführungsrohr gezogen wird. Ein weiterer Vorschlag geht dahin, Auspuffgase aus der Maschine durch das Venturirohr gehen zu lassen, das ein scheiben-   ähnliches Ventil   besitzt, das an dem Hals des Venturirohres anliegt. 



   Ein Teil der genannten   Vorschläge   ist unzweckmässig insofern, als erhebliche Ausgaben für besondere Anordnungen zur Erzielung des Vakuums notwendig sind oder weil der Wirkungsgrad des Vergasers beeinträchtigt wird, während andere vorgeschlagene Wege unbefriedigende Ergebnisse hinsichtlich des erzielten Vakuums liefern. 



   Die Vorrichtung zum Anheben des flüssigen Brennstoffes ist gewöhnlich so auf einem Motorfahrzeug angeordnet, dass ein Rohr von etwa 45-60 cm   Länge   erforderlich ist, um den Saugteil der Vorrichtung mit dem Maschinenzuführungsrohr zu verbinden. B ? i einem Motorfahrzeug wird regelmässig die Hebevorrichtung nahe beim   Masehinenvergaser angeordnet, so   dass der Brennstoffspiegel über dem Vergaser gleich bleibt und nicht durch die Neigung des Fahrzeuges beim Bergauffahren beeinflusst wird. 



   Die Erfindung bezweckt nun. einfache und wirksame Mittel zu schaffen, um das Vakuum. das durch die Verbindung der   Anhebevonrichtung   mit dem   Maschinenzuführungsrohr   erzielt werden kann, verstärken zu können, wenn die Maschine voll belastet ist und verhältnismässig geringe Umlaufzahlen aufweist. In der Beschreibung des   öterr.

   Patentes Nr. 83608   ist bereits darauf hingewiesen worden, dass dauernde   Druckveränderungen   im   Maschinenzuführungsrohr   vorhanden sind, u. zw. infolge der Saugwirkung der Kolben, des Schlusses der verschiedenen Einlassventile und der Flüssigkeitshemmungen für die   Brennstoffladung.   Durch eingehende Versuche ist nun festgestellt worden. dass durch Verbindung des Maschineneinführungsrohres mit der   Flüigkeitanhebevorrichtung durch ein   Rohr von beträchtlicher Länge, d.

   h., ein Rohr, das drei-oder viermal so lang it wie das bereits erwähnte Rohr von 45-60 cm, und durch Anordnung eines   scheibenförmigen   Ventils von praktisch zu vernachlässigendem Gewicht mit ganz   ausserordentlich   kleiner   Öffnungsbewegung, wie   es im Patente 82608 beschrieben worden ist, am Ende des Rohres, das mit der Anhebevorrichtung verbunden ist, das in dieser Anhebevorrichtung erzeugte Vakuum ganz beträchtlich erhöht werden kann. Es scheint, dass die Druckschwankungen, die 

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 in dem Zuführungsrohr vorhanden sind, beträchtlich in dem Verbindungsrohr am Ende der Anhebevorrichtung vergrössert werden und ein viel höheres Vakuum in der Vorrichtung erzeugt wird. als im Zu-   führungsrohr vorhanden ist.

   Durch Versuche   ist festgestellt worden, dass die Druckschwankungen im 
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 gattungen und   Masehinenstärken   durch   Werkstattversuehe herauszubringen, welche Länge das   Ver-   bindungsrohr zweckmässig   erhalten muss. um die Vorteile der Erfindung zu erzielen. Ein Teil der Rohrlänge zwischen Maschineneinlassrohr und Anhebevorrichtung kann um die Anhebevorrichtung herum oder in dem Raum zwischen den inneren und äusseren Behältern   der genannten Vorrichtung spirali ? auf-   gewickelt werden. 



   Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 eine geilweise geschnittene Ansicht einer Zuführungsvorrichtung für   flüssigen   Brennstoff dar, wobei das Saugrohr a um den inneren Kessel b. in dem der   flü'dge Brennstoff   durch Saugung gefördert wird, herumgewickelt ist. Das Ende c des genannten Rohres kann durch die übliche Rohrlänge mit dem Einlassrohr oder dem Behälter verbunden werden, während das andere Ende mit dem Kniestück d verbunden wird, durch das hindurch die   Saugung für   den inneren Kessel erfolgt. 



   Fig. 2 ist ein Grundriss der Vorrichtung nach Fig. 1 und Fig. 3 eine allgemeine Ansieht   einer     Maschine.   die mit einer Vakuumerzeugungsvorrichtung versehen ist. 



   Das Maschineneinlassrohr bzw. der Behälter ist mit a' bezeichnet, der unterhalb   gelegene Behälter.   aus dem die Anhebevorrichtung die Brennstoffzufuhr bezieht, mit e. der Vergaser   mit f. und mit g die   Anhebevorrichtung. h bezeichnet das Saugrohr zwischen dem Behälter a' und der Anhebevorrichtung. 



   Kurz zusammengefasst bezweckt die Erfindung die Verstärkung und   Vergrösserung   des zu erzielenden Vakuums und erreicht dies durch die besondere Länge des Saugrohres zwischen der   Vakuumerzeu-     gungsvorrichtung   und dem Maschineneinlassrohr.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Brennstoffsauger für Verbrennungskraftmaschinen, bei dem das von der Saugstelle zur Anhebe- EMI2.2
AT96735D 1921-12-31 1922-11-09 Brennstoffsauger für Verbrennungskraftmaschinen. AT96735B (de)

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GB96735X 1921-12-31

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