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Brennstoffsauger für Verbrennungskraftmaschinen.
Die Erfindung betrifft eine Zuführungsvorriohtung für flüssigen Brennstoff bei Verbrennungsmaschinen, bei denen der Brennstoff durch Saugwirkung aus einem niedriger gelegenen Behälter gefördert wird.
Bisher hat man die Saugwirkung gewöhnlich von der Zuführung bzw. dem Einlassrohr der Maschine aus erhalten, aber es ergaben sich hiebei bedeutende Schwierigkeiten aus dem Umstande, dass bei voller Öffnung des Vergaserdrosselventils und bei verhältnismässig langsamem Lauf der Maschine, also z. B. bei einem Kraftfahrzeug, das eine Steigung nimmt, nur ein geringes oder überhaupt kein Vakuum im Zuführungsrohr für den Zweck der Brennstoffansa. ugung vorhanden war.
Es sind vielfache Versuche unternommen worden, um bei den oben erwähnten ungünstigen Verhältnissen ein genügendes Vakuum für die Brennstoffanhebevorrichtung zu schaffen. So geht eine Reihe von Vorschlägen dahin, verschiedene Lieferungsstellen für das Vakuum zu benutzen, wobei eine das Masehinenzuführungsrohr, die andere eine Vakuumpumpe, ein von den Auspuffgasen der Maschine betriebener Ejektor oder der Hals eines Venturirohrs war, das das Drosselrohr des Vergasers sein kann.
Nach einem andern Vorschlag wird das Vakuum durch eine Verbindung mit dem Hals eines Venturirohres erzielt, durch das dauernd Luft in das Maschinenzuführungsrohr gezogen wird. Ein weiterer Vorschlag geht dahin, Auspuffgase aus der Maschine durch das Venturirohr gehen zu lassen, das ein scheiben- ähnliches Ventil besitzt, das an dem Hals des Venturirohres anliegt.
Ein Teil der genannten Vorschläge ist unzweckmässig insofern, als erhebliche Ausgaben für besondere Anordnungen zur Erzielung des Vakuums notwendig sind oder weil der Wirkungsgrad des Vergasers beeinträchtigt wird, während andere vorgeschlagene Wege unbefriedigende Ergebnisse hinsichtlich des erzielten Vakuums liefern.
Die Vorrichtung zum Anheben des flüssigen Brennstoffes ist gewöhnlich so auf einem Motorfahrzeug angeordnet, dass ein Rohr von etwa 45-60 cm Länge erforderlich ist, um den Saugteil der Vorrichtung mit dem Maschinenzuführungsrohr zu verbinden. B ? i einem Motorfahrzeug wird regelmässig die Hebevorrichtung nahe beim Masehinenvergaser angeordnet, so dass der Brennstoffspiegel über dem Vergaser gleich bleibt und nicht durch die Neigung des Fahrzeuges beim Bergauffahren beeinflusst wird.
Die Erfindung bezweckt nun. einfache und wirksame Mittel zu schaffen, um das Vakuum. das durch die Verbindung der Anhebevonrichtung mit dem Maschinenzuführungsrohr erzielt werden kann, verstärken zu können, wenn die Maschine voll belastet ist und verhältnismässig geringe Umlaufzahlen aufweist. In der Beschreibung des öterr.
Patentes Nr. 83608 ist bereits darauf hingewiesen worden, dass dauernde Druckveränderungen im Maschinenzuführungsrohr vorhanden sind, u. zw. infolge der Saugwirkung der Kolben, des Schlusses der verschiedenen Einlassventile und der Flüssigkeitshemmungen für die Brennstoffladung. Durch eingehende Versuche ist nun festgestellt worden. dass durch Verbindung des Maschineneinführungsrohres mit der Flüigkeitanhebevorrichtung durch ein Rohr von beträchtlicher Länge, d.
h., ein Rohr, das drei-oder viermal so lang it wie das bereits erwähnte Rohr von 45-60 cm, und durch Anordnung eines scheibenförmigen Ventils von praktisch zu vernachlässigendem Gewicht mit ganz ausserordentlich kleiner Öffnungsbewegung, wie es im Patente 82608 beschrieben worden ist, am Ende des Rohres, das mit der Anhebevorrichtung verbunden ist, das in dieser Anhebevorrichtung erzeugte Vakuum ganz beträchtlich erhöht werden kann. Es scheint, dass die Druckschwankungen, die
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in dem Zuführungsrohr vorhanden sind, beträchtlich in dem Verbindungsrohr am Ende der Anhebevorrichtung vergrössert werden und ein viel höheres Vakuum in der Vorrichtung erzeugt wird. als im Zu- führungsrohr vorhanden ist.
Durch Versuche ist festgestellt worden, dass die Druckschwankungen im
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gattungen und Masehinenstärken durch Werkstattversuehe herauszubringen, welche Länge das Ver- bindungsrohr zweckmässig erhalten muss. um die Vorteile der Erfindung zu erzielen. Ein Teil der Rohrlänge zwischen Maschineneinlassrohr und Anhebevorrichtung kann um die Anhebevorrichtung herum oder in dem Raum zwischen den inneren und äusseren Behältern der genannten Vorrichtung spirali ? auf- gewickelt werden.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 eine geilweise geschnittene Ansicht einer Zuführungsvorrichtung für flüssigen Brennstoff dar, wobei das Saugrohr a um den inneren Kessel b. in dem der flü'dge Brennstoff durch Saugung gefördert wird, herumgewickelt ist. Das Ende c des genannten Rohres kann durch die übliche Rohrlänge mit dem Einlassrohr oder dem Behälter verbunden werden, während das andere Ende mit dem Kniestück d verbunden wird, durch das hindurch die Saugung für den inneren Kessel erfolgt.
Fig. 2 ist ein Grundriss der Vorrichtung nach Fig. 1 und Fig. 3 eine allgemeine Ansieht einer Maschine. die mit einer Vakuumerzeugungsvorrichtung versehen ist.
Das Maschineneinlassrohr bzw. der Behälter ist mit a' bezeichnet, der unterhalb gelegene Behälter. aus dem die Anhebevorrichtung die Brennstoffzufuhr bezieht, mit e. der Vergaser mit f. und mit g die Anhebevorrichtung. h bezeichnet das Saugrohr zwischen dem Behälter a' und der Anhebevorrichtung.
Kurz zusammengefasst bezweckt die Erfindung die Verstärkung und Vergrösserung des zu erzielenden Vakuums und erreicht dies durch die besondere Länge des Saugrohres zwischen der Vakuumerzeu- gungsvorrichtung und dem Maschineneinlassrohr.