AT152207B - Verfahren und Vorrichtung zum Erleichtern des Anlassens von selbstzündenden Schweröl-Einspritzbrennkraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Erleichtern des Anlassens von selbstzündenden Schweröl-Einspritzbrennkraftmaschinen.

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AT152207B
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fuel
intake pipe
container
air
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Bosch Robert
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  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 



   Das   Stammpatent   Nr. 145727 betrifft ein Verfahren und Vorrichtungen zum Erleichtern des
Anlassens einer Einspritzbrennkraftmaschine mit Selbstzündung   (Dieselmasehine).   Die Erfindung nach dem Hauptpatent besteht darin, dass der Dieselmaschine beim Andrehen mindestens bis zum
Anspringen ein Brennstoffdampf-Luftgemisch zugeführt wird, das sich bei der Verdichtung in der
Maschine entzündet. Der Brennstoffdampf wird bei einem der Ausführungsbeispiele des Hauptpatentes dadurch erzeugt, dass man die beim Anlassen von der Maschine angesaugte Luft ganz oder teilweise durch den zu verdampfenden Brennstoff   hindurchlässt,   so dass dieser   Luftstrom Öltröpfchen   mitreisst und mit diesen zusammen vor dem Eintritt in die Maschine an einer Heizvorrichtung vorbeigeführt wird. 



   Dieses Verfahren wird gemäss der vorliegenden Erfindung noch weiterhin verbessert dadurch,   dass   der zu verdampfende Brennstoff über eine Saugdüse dem Anlassluftstrom beigemischt und der dadurch sich bildende feine Brennstoffnebel auf dem Weg zur Maschine an einer oder mehreren Heiz- vorrichtungen vorbeigeführt wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 eine zusätzliche Vorrichtung zu der Ausführung nach   Fig. l,   Fig. 3 einen
Querschnitt nach Linie   III-III   der Fig. 2. 



   Es bedeutet : in das Luftansaugrohr einer nicht gezeichneten Einspritzbrennkraftmaschine, it die Kammer für das zum Zwecke des Anlassens zu verdampfende   Schweröl,   o eine oder mehrere an die nicht gezeichnete elektrische Stromquelle (z. B. Wagenbatterie)   anschliessbare   Heizwiderstände,   x die   Brennstoffkammer n mit Luftansaugrohr m verbindende Zweigleitung,   ! J die von   aussen verstellbare Klappe zum wechselweisen Ansaugen von Luft über den Einlass des Ansaugrohrs   1n   oder die Zweig- leitung x. Diese Teile sind schon im Hauptpatent behandelt. 



   Gemäss der Erfindung taucht in die Kammer   nein Düsenrohr 20 mit Zulauföffnungen 21   und
Ausspritzöffnungen 22. Die Öffnungen 22 liegen in oder an einer verhältnismässig engen Öffnung 23 eines   zweckmässigerweise   trichterförmigen Deckels 24 der Kammer   11.   Unterhalb des Trichterrandes sind in der Wand der Kammer n Lufteintrittsöffnungen 25 vorgesehen. Der Brennstoffstand in der
Kammer n kann in an sich bekannter Weise durch einen, einen nicht gezeichneten Brennstoffzulauf beherrschenden Schwimmer 26 konstant gehalten werden. 



   Beim Anlassen der kalten Maschine wird die Klappe y in die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung gebracht und die Heizspule o unter Strom gesetzt. Die von der Andrehvorrichtung (dem elektrischen   Anlasser) bewegten Masehinenkolben   saugen über die Öffnungen 25 Luft an. Infolge der   Triehterform   des Deckels 24   durchspült   die durch 25 eintretende Luft die Kammer n, nimmt dort vorhandene Brenn- stoffdämpfe mit und tritt dann mit grosser Geschwindigkeit durch die Öffnung 23. Dadurch entsteht an den Öffnungen 22 ein dynamischer Unterdruck, der Brennstoff aus der Kammer 11 durch das Rohr 20 hochsaugt und über die Öffnungen 22 in fein verteiltem Zustand ausspritzt.

   Diese feinen Brenn-   stofftröpfehen vermischen sieh   mit der vorbeistreichenden Luft zu einem feinen Nebel, der dann ober- halb des Deckels 24 durch die Heizspirale o hindurchgeht und sich dort erwärmt, so dass der Nebel mindestens teilweise in Dampfform übergeht und die Maschine trotz der kalten Aussentemperatur ein bei der Verdichtung selbstzündende Gemisch erhält. 

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   Gegebenenfalls kann der Anlassvorgang bei sehr strenger Kälte noch dadurch beschleunigt werden, dass man entsprechend Fig. 2 und 3 über den Heizspiralen einen Hilfsbehälter mit leicht verdampfendem Brennstoff (z. B. Benzin) vorsieht. Diese Hilfsvorrichtung besteht aus einem kleinen Napf 27, dessen Fassungsvermögen zweckmässig gerade so gewählt ist, dass es für ein einmaliges Anlassen ausreicht. Der Napf ist an der Aussenseite der Zweigleitung   x   befestigt und durch ein spiralenförmig gewundenes innerhalb oder gleich oberhalb der Heizspulen o liegendes Rohr 28 mit dem Inneren des Rohrs   x   verbunden. Die Mündung 29 des Rohres 28 liegt etwas höher als der Rand des kleinen Napfes 27, damit beim Füllen des Napfes vor dem Anlassen das Benzin nicht in die Kammer n läuft. 



   Mit dieser Hilfsvorrichtung kann bei sehr niedriger Aussen-und Motortemperatur dem erwärmten Schweröldampf-Luftgemisch noch zusätzlich leichtverdampfendes Benzin zugeführt werden, welches dieses Gemisch beim Vorbeiströmen aus der Mündung 29 des Rohres 28 mitreisst. Dadurch wird unter allen Umständen ein rasches und sicheres Anspringen der Schwerölmaschine erreicht. 



   Bei Einspritzbrennkraftmaschinen wird in neuerer Zeit die Einspritzmenge der Einspritzpumpe durch einen Regler entsprechend dem im Luftsaugrohr der Maschine herrschenden Unterdruck bemessen, u. zw. in der Weise, dass mit wachsendem Unterdruck die Einspritzmenge verringert wird. Diese Regelvorrichtung bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung und ist deshalb in Fig. 1 lediglich durch den Luftrichter 30 und das von diesem Luftrichter zum Regler führende Röhrchen 31 angedeutet. 



   Beim Anlassen der Maschine mit geschlossenem Luftansaugrohr (Fig. 1) entsteht wegen der engen Öffnungen 23 und   25   ein Unterdruck im Ansaugrohr m, der unter Umständen so gross werden kann, dass der Regler die Brennstoffeinspritzung unterbricht. Um dies zu verhindern, werden in der Klappe y oder im Luftansaugrohr in hinter der Klappe   y   Lufteinlassventile vorgesehen, die sich öffnen, sobald der Unterdruck im Luftansaugrohr eine bestimmte Höhe erreicht, und so verhindern, dass der Unterdruck im Luftansaugrohr auf ein Mass steigt, bei dem der Regler die Brennstoffeinspritzung unterbricht. 



   Eine beispielsweise Ausführung und Anordnung dieser Lufteinlassventile ist in Fig. 1 dargestellt. 



  Dort zeigt die Klappe y Löcher 32, die auf der der Maschine zugekehrten Seite durch Blattfedern 33 verschlossen sind. Diese Blattfedern werden abgehoben, sobald der Unterdruck im Luftansaugrohr eine bestimmte Höhe erreicht hat, so dass zusätzliche Lufteinlässe frei werden. Bei normalem Betrieb (Fahrbetrieb) liegt die Klappe   y waagrecht abschliessend   über der Zweigleitung   x   und die Blattfedern 33 sind dann auf der dem Luftansaugrohr abgekehrten Seite der Klappe, die Ventile können sich also während des normalen Betriebes nicht ungewollt öffnen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Erleichtern des Anlassens von selbstzündenden   Sehweröl-Einspritzbrenn-   kraftmaschinen nach Patent Nr. 145727, dadurch gekennzeichnet, dass beim Andrehen der Maschine dem Anlassluftstrom über eine Saugdüse Brennstoff in fein verteiltem Zustand beigemischt und daraufhin dieses nebelförmige Gemisch auf dem Weg zur Maschine an einer oder mehreren Heizvorrichtungen vorbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweckmässig trichterförmige Absperrwand des Anlassbrennstoffbehälters, welche die Anlassluft zuerst gegen den Brennstoffspiegel des Behälters lenkt und dann durch eine enge Öffnung an den Ausspritzöffnungen des Düsenrohrs vorbei zu der bzw. den Heizvorrichtungen gelangen lässt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine zusätzliche, der bzw. den Heizvorrichtungen nachgeschaltete Anlasshilfsvorrichtung, die aus einem kleinen Behälter für leicht verdampfenden Brennstoff (z. B. Benzin) besteht.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Anlasshilfsbehälter (27) auf der Aussenseite des Führungsrohrs für das Anlassgemisch angeordnet und mit dem Heizraum durch ein Rohr (28) verbunden ist, dessen Mündung (29) höher liegt als der obere Rand des Behälters (27).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (28) innerhalb des Heizraum schraubenförmig gewunden ist.
    6. Verfahren und Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2 bis Ï für Maschinen, bei denen die Einspritzmenge der Brennstoffeinspritzpumpe durch einen Regler nach dem Unterdruck im Luftansaugrohr der Brennkraftmaschine eingestellt. wird und eine von aussen verstellbare Klappe zum Absperren des Einlasses des Luftansaugrohres vorgesehen ist, gekennzeichnet durch zusätzliche Lufteinlassventile, die beim Anlassen zusätzliche Luft in den Anlassgemischstrom treten lassen, sobald bei abgesperrtem Einlass des Luftansaugrohres der von der Maschine erzeugte Unterdruck über ein bestimmtes Mass steigt.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Lufteinlassventile (32, 33) an der Absperrklappe (y) angeordnet sind, derart, dass sie nur in der Anlassstellung der Klappe (. 11) vom Unterdruck im Luftansaugrohr (in) im Offnungssinn beaufschlagt werden.
AT152207D 1934-03-19 1935-09-21 Verfahren und Vorrichtung zum Erleichtern des Anlassens von selbstzündenden Schweröl-Einspritzbrennkraftmaschinen. AT152207B (de)

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AT152207D AT152207B (de) 1934-03-19 1935-09-21 Verfahren und Vorrichtung zum Erleichtern des Anlassens von selbstzündenden Schweröl-Einspritzbrennkraftmaschinen.

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AT145727B (de) 1936-05-11

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