AT160919B - Verfahren zum Bet?b von insbesondere zum Antrieb von Flugzeugen bestimmten Brennkraftmaschinen - Google Patents
Verfahren zum Bet?b von insbesondere zum Antrieb von Flugzeugen bestimmten BrennkraftmaschinenInfo
- Publication number
- AT160919B AT160919B AT160919DA AT160919B AT 160919 B AT160919 B AT 160919B AT 160919D A AT160919D A AT 160919DA AT 160919 B AT160919 B AT 160919B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- pressure
- injection
- water
- pump
- internal combustion
- Prior art date
Links
Landscapes
- Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
Mit dem Brennstoff oder mit d. n Brennstoffgemisch dem Zylinder von mit leichten oder schweren Brennstoffen betriebenen Brennkraftmaschinen gleichzeitig Wasser in flüssigem oder dampfförmigem Zustande zuzu@ühren, ist bereits bekannt. Man hatte eine solche Wasser-
EMI1.2
Zerstäubung des Brennstoffes o, ler einen dem WassergasprozeB ähnlichen Cracking-und Hydrierungsprozess zu erzielen. Auch wurde Wasser schon mit dem Bestreben zugeführt,
EMI1.3
da. mit es nach dem Prinzip einer Dampimaschine durch seine Volumenvergrösserung neben dem Explosionsdruck zusätzliche Arbeit leiste.
Des weiteren war es bei Dieselmaschinen beknnt annuttelbar nach dem Beginn der Brennstoffeinspritzung eine die Verbrennungstemperatur herabsetzende Flüssigkeit, z. B. Wasser, in den Trennraum einzuspritzen, wobei das Einspritzen der Kühlflüssigkeit sich über den grössten Teil der Verbrennungsdauer erstrecken sollte.
Ferner war es bei Vergasermotoren mit Kompressionsbetrieb bekant, in Verbindung mit der Vorverdichtung der Ladung eine Wassereinspritzung bei Langsarnlauf der Maschine vorzunchmen, um eine Klopfgefahr innerhalb dieses Betríebshercirhes zu vermeiden und das erzielbare Drehmoment zu erhöhten. Das Gemisch wurde jedoch in diesem Falle vor der Maschine In einem Vergaser erzeugt, in welchem auch die Waereinspritzung oder die Zuführung eines sonstigen Wärmeträgers erfolgen sollte.
Des weiteren war es sowohl bei nut Schweröl als auch bei mit LeichtbrennstoSen betriebenen Brennkraftmaschinen bekannt. die Einspritzwassermenge in gesetzmässiger Abhängig-
EMI1.4
Demgegenüber betrifft die Erfindung ein Verfahren. zum Betrieb von insbesondere zum Antrieb von Flugzeut-n bestimmten Brennkraftmaschinen mit Einspritzung von Leichtbrenn- stoffen mit hohem Oktanwert @@ flüssigem Zustande in die im Maschinenzylinder befindliche Verbrennungsluft und mit vorübergchender Aufladung unter hohem Druck, das darin besteht,
EMI1.5
Brennstoffgemisch nui-wahrend des Betriebes mit erhöhtem Aufladedruck Wasser zugeführt wird. Zweckmässig erfolgt die Wasserzufuhr unmittelbar vor oder während der Brennstoffeinspritzung.
In einer besonders vorteilhaften Ausfübrungsform ist des weiteren das Bedienungsgestänge für die Wassereinspritzung mit der Vorrichtung zur Regelung des Ladedrucks derart kraft-t schlüssig verbunden, dass beim Einstellen des erhöhten Ladedruckes auch die WässerzafRh-
EMI1.6
<Desc/Clms Page number 2>
Bei Maschinen, bei denen gemäss der Erfindung die Einspritzung von Wasser nur ausnahmsweise bei übernormaler Ladung der Maschine erfolgt, kann der normale Verdichtungsdruck bis nahe an die Klopfgrenze erhöht werden, ohne dass es erforderlich ist, auf den
EMI2.1
lich zu halten.-'
Die Erfindung ist daher von besonderem Vorteil für Luftfahrzeug-Brennkraftmaschinen, deren Startkistung vorübergehend stark gesteigert werden soll.
Auf der Zeichnung ist ein Schema für eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Abbildung zeigt einen Zylinder i einer Brennkraftmaschine mit durch einen Kolben 2 gesteuerten Ein-und Auslassschlitzen 3 und 4. In der Zuleitung 3 für die Spül-und Aufladeluft st eine Drosselklappe 5 vorgesehen, welche durch eine mit einer Feder 6 belastete elastische Dose 7 an einem Einstellhebelgestänge 8 eingestellt wird. Auf der durch die Feder 6 be-
EMI2.2
ist eine von der Brennkraf@uaschine angetriebene Brennstoffeinspritzpumpe und mit 11 eine mit dieser kuppelbare Wasserpumpe bezeichnet, der das Wasser durch eine Leitung I2 zu-
EMI2.3
Druckleitung 13 der Wasserpurnpe 11 @ngeschlossen.
Der Durchfluss des nassen von der Leitung 73 nach der Einspritzdüse 16 vird durch ein Absperrglied 17 geregelt, dessen''instellhebelarm 18 einerseits in einen HAeI 19 einer zwischen der Wasserpumpe und der stoffeinspritzpumpe angeordneten Kupplung 20 angelenkt und andererseits mit dem einen
EMI2.4
flusst mit einem Schiebering 23 die Feder 6 der Dose 7. Durch eine Federrast 24 wird der Hebel 2 Ia. 2 I in seiner jev eiligen Stellung festgehalten :'
Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach der Erfindung ist folgende : Bei normaler Vollbelastung steht die Drosselklappe 5, wie in der Zeichnung gezeigt ist, nahezu ganz offen.
Das auf der Zeichnung nicht dargestellte Gebläse liefert mit voller Leistung Spül-und Aufladeluft durch die Leitung 3, und ler in der Leitung 9 auftretende Überdruck oder Unterdruck
EMI2.5
Beim Start der Maschine, : :. 13. während des Anfahrens schwerer Kraftfahrzeuge, beim Einsetzen des Antriehes von Arbtsmaschinengruppen oder beim Starten von Luftfahr-
EMI2.6
Wassereinspritzung.
Die Ausbildung des Gebläses ist beliebig. Auch kann die Regelung des Aufladedruckes
EMI2.7
<Desc/Clms Page number 3>
pumpe kann z. B. wie die Brennstoffeinspritzpumpe auch als Dosierungspumpe ausgebildet sein. Die bauliche Gestaltung der Steuerung des Absperrgliedes 17 und der Drosselklappe
EMI3.1
der Brennstoffeinspritzpumpe hat den vorteil, dass die Wasserpumpe eine besondere Antriebswelle nicht benötigt und eine Wasserzufuh@ nicht erfolgt, wenn der Hebel sua'zwar auf Startled eingestellt ist, aber die Brennkraftmaschine steht.
Claims (1)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Verfahren zum Betrieb von insbesondere zum Antrieb von Flugzeugen bestimmten Brennkraftmaschinen mit. Einspritzung von Leichtbrennstoffen mit hohem Oktanwert in flüssigem Zustande in die im Maschinenzylinder befindliche Verbrennungsluft und mit vorübergehender Aufladung unter hohem Druck, dadurch gekennzeichnet, dass der im Maschinenzylinder befind- lichen Verbrennungsluft oder dem in ihm befindlichen Brennstoffgemisch nur währc. td des Betriebes mit erhöhtem Aufladedruck Wasser zugeführt wird. EMI3.2 Regelung des Ladedruckes derart kraftschlüssig verbunden ist, dass beim Einstellen des erhöhten Ladedruckes auch die Wasse@ uführung eingeschaltet wird und umgekehrt.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Druck oder Unterdruck im Ansaug@@@hr abhängige und mit einer Drosselvorrichtung (5) im Ansaugerohr (3) zusammenwirkende Steuervorrichtung (6 bis 8) gleichzeitig durch ein Absperrventil (17) den Durchfluss des Spritzwassers nach der zugehörigen Einspritzdüse (16) regelt und ausserdem die den Spritzwasserdruck erzeugehde Pumpe (11) mit der Brennstoffeinspritzpumpe (lo) kuppelt, wobei das Ankuppeln der Spritzwasserpumpe (Ir) und Öffnen der Spritzwasserleitung (13) dann erfolgt, wenn die mit der Steuervorrichtung (7 bis 9) gekuppelte Drosselvorrichtung (5) im Ansaugrohr (3) im öffnenden Sinne betätigt wird.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Ansauge- EMI3.3 einspritzung (11, 17) bewirkt.Hierzu ! Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT160919T | 1943-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT160919B true AT160919B (de) | 1944-03-31 |
Family
ID=34199658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT160919D AT160919B (de) | 1943-10-21 | 1943-10-21 | Verfahren zum Bet?b von insbesondere zum Antrieb von Flugzeugen bestimmten Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT160919B (de) |
-
1943
- 1943-10-21 AT AT160919D patent/AT160919B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT160919B (de) | Verfahren zum Bet?b von insbesondere zum Antrieb von Flugzeugen bestimmten Brennkraftmaschinen | |
| DE10129976A1 (de) | Verfahren zum Betrieb einer Hubkolben-Brennkraftmaschine sowie zur Durchführung des Verfahrens geeignete Hubkolben-Brennkraftmaschine | |
| EP0231223B1 (de) | Dieselmotor | |
| DE2713831A1 (de) | Arbeitsverfahren fuer verbrennungskraftmaschinen mit zusatz von wasserdampf und verbrennungskraftmaschine fuer die durchfuehrung des verfahrens | |
| DE744249C (de) | Schmierung fuer gasbetriebene Brennkraftmaschinen | |
| DE665315C (de) | Brennkraftmaschine zum Arbeiten in verschiedenen Hoehenlagen | |
| DE717771C (de) | Verfahren zum Betriebe von Zweitakt-Verbund-Kolbenbrennkraftmaschinen | |
| DE649384C (de) | Verfahren zum Betriebe von Vergasermotoren | |
| DE751098C (de) | Steuerung zur Ladungsregelung von Viertaktbrennkraftmaschinen mit Spuelung und Aufladung | |
| DE688745C (de) | Einspritzbrennkraftmaschine mit Aufladung und Einspritzung einer Hilfsfluessigkeit | |
| DE910853C (de) | Verfahren zum Betrieb von Gasmotoren | |
| DE369262C (de) | Arbeitsverfahren fuer Explosionskraftmaschinen | |
| DE900634C (de) | Regelvorrichtung fuer aufgeladene Brennkraftmaschinen | |
| DE2428623A1 (de) | Verfahren zur herabsetzung der temperatur in verbrennungsmotoren | |
| AT163345B (de) | Brennkraftmaschine mit Einspritzvorrichtung für Hilfsbrennstoffe | |
| DE456869C (de) | Zweitaktverbrennungskraftmaschine, insbesondere Zweitaktdieselmaschine, mit Einrichtung zur Zuleitung hochgespannter Druckluft und Ausnutzung der verbrannten Gase in einer Hilfsmaschine | |
| DE366646C (de) | Arbeitsverfahren fuer Verbrennungskraftmaschinen | |
| AT107468B (de) | Verfahren zur Verminderung der zur Erzielung der Selbstzüdungstemperatur erforderlichen Verdichtung bei Viertakt-Verbrennungskraftmaschinen und Steuerung zu dessen Durchführung. | |
| CH136125A (de) | Verfahren zum Betrieb von Verbrennungsmotoren. | |
| DE588618C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Zufuehrung von Brennstoff bei Dieselmaschinen | |
| DE886541C (de) | Verfahren zum Betrieb von mit Luftverdichtung und Selbstzuendung des Kraftstoffes arbeitenden Brennkraftmaschinen | |
| DE348281C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zerstaeuben von Brennstoff, insbesondere von Schweroelen | |
| DE876616C (de) | Verfahren zur Leistungssteigerung einer mit Luftverdichtung, Einspritzung fluessigen Kraftstoffes gegen Ende des Verdichtungs-hubes und Selbstzuendung arbeitenden Viertakt- bzw. Zweitakt-brennkraftmaschine | |
| DE699150C (de) | Vorrichtung zum Betrieb von Brennkraftmaschinen mit einem Treibstoffgemisch aus Generatorgas und Schweroel | |
| DE505832C (de) | Dieselmaschine |