AT96690B - Verfahren zur Herstellung von neuen Arsenoxyden oder Arsenobenzolen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Arsenoxyden oder Arsenobenzolen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Arsenoxyden oder Arsenobenzolen. 



   Den Gegenstand des Patentes Nr. 96689 bildet ein Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten   aus gemischt aliphatisch-aromatischenArsenverbiidungen, welche   eine oder mehrere Karbonylgruppen in nicht zyklischer Bindung enthalten, mit Hydrazin oder Hydrazinverbindungen der verschiedensten Art. In den nach diesem Verfahren erhaltenen Verbindungen befindet sich das Arsen in derselben Bindungsform und in derselben Oxydationsstufe usw., wie in der als Ausgangsprodukt dienenden, arsenhaltigen Komponente. Geht man also beispielsweise von einer Arsinsäure aus, so ist das Kondensationsprodukt mit der Hydrazinkomponente ebenfalls eine Arsinsäure, ist die Arsenverbindung z.

   B. ein Arsenoxyd oder ein   Arsenobenzol,   so ergeben sich durch Kondensation mit Hydrazin-oder Hydrazinverbindungen im allgemeinen die entsprechenden Substitutionsprodukte des betreffenden Arsenoxyds oder Arsenbenzols. 



   Es wurde nun gefunden, dass man zu Arsenverbindungen der vorstehend gekennzeichneten Art, welche das Arsen in einer niedrigen Oxydationsstufe enthalten als das Ausgangsprodukt dadurch gelangen kann, dass man die Kondensationsprodukte von Arsinsäuren, welche eine oder mehrere Karbonylgruppen in nicht zyklischer Bindung enthalten, mit Hydrazin oder dessen Derivaten in geeigneter Weise zu den betreffenden Arsenoxyden oder Arsenobenzolen reduziert. Ebenso lassen sich die Kondensationsprodukte von Arsenoxyden der beschriebenen Art zu den betreffenden Arsenobenzolen reduzieren. Die so erhaltenen Arsenoxyde oder Arsenobenzole enthalten dann einen oder auch mehrere Hydrazinreste an nicht zyklisch gebundenem Kohlenstoff haftend. 



   Die Kupplung der den Karbonylrest in nicht   eyklischer   Bindung enthaltenden Arsinsäure mit einer Hydrazinverbindung vollzieht sich beispielsweise nach folgender Gleichung : 
 EMI1.1 
 wobei unter R aromatische Radikale, substituiert oder unsubstituiert, unter Ri aliphatische Radikale, substituiert oder unsubstituiert, unter R2 und R3 Wasserstoff, beliebige fette oder aromatische oder gemischt fettaromatische Radikale oder Substitutionsprodukte dieser Radikale zu verstehen sind. 



   Eine Verbindung dieser Art ist z. B. das Phenylhydrazon der p-Azetophenonarsinsäure. 
 EMI1.2 
 Wie ersichtlich, befindet sich in dieser Verbindung eine Kohlenstoffstickstoffdoppelbindung in 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


AT96690D 1921-03-18 1921-03-18 Verfahren zur Herstellung von neuen Arsenoxyden oder Arsenobenzolen. AT96690B (de)

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