AT96314B - Zündschnur, Verfahren und Maschine zu deren Herstellung. - Google Patents
Zündschnur, Verfahren und Maschine zu deren Herstellung.Info
- Publication number
- AT96314B AT96314B AT96314DA AT96314B AT 96314 B AT96314 B AT 96314B AT 96314D A AT96314D A AT 96314DA AT 96314 B AT96314 B AT 96314B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- tube
- seat
- machine
- powder
- paper tape
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 10
- 239000000843 powder Substances 0.000 claims description 9
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 2
- 230000009172 bursting Effects 0.000 description 1
- 235000019504 cigarettes Nutrition 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Zündschnur, Verfahren und Maschine zu deren Herstellung.
EMI1.1
Ladung von den Papierstreifen nicht vollständig überdeckt wird, da auch zwischen den einzelnen Windungen Pulverkörner eingeklemmt werden, wodurch die Verwendung einer verhältnismässig grossen Zahl von Spinnfäden zur vollständigen Deckung der Schnur notwendig wird. Ausserdem wird bei der Herstellung Pulver verstreut, was wegen der Feuersgefahr und des Materialverlustes von grossem Nachteile ist.
Diese Übelstände werden der Erfindung gemäss dadurch vermieden, dass der Papierschlauch, wie aus Fig. 1 der Zeichnung zu entnehmen ist, aus einem Band 1 gebildet ist, dessen Ränder quer zu seiner Längsrichtung übereinander gelegt sind, so dass seine Naht bei der Herstellung geradlinig und parallel zur Achse verläuft. Der Schlauch ist mit einer Umwicklung 2 und in üblicher Weise mit einer Deckwicklung. 3 zum Festhalten der ersten Wicklung versehen. Während bei den bisher bekannten Zündschnüren mindestens zehn Umwicklungsfäden zur Anwendung kommen mussten, um die nötige Dichtheit erzielen zu lassen, wird bei der neuen Zündschnur mit acht Fäden das Auslangen gefunden. Die einander über-
EMI1.2
ohne zu platzen, gleichmässig abbrennen kann.
Das Verfahren zur Herstellung solcher Zündschnüre besteht darin, dass nach Art der Strangzigarettenerzeugung aus einem Papierband durch Gegeneinanderbiegen der Ränder ein Schlauch gebildet und in diesen während seiner Entstehung Pulver versenkt wird, worauf die Umwicklung unmittelbar am Austritt der Erzeugungsstelle erfolgt. Diese Art der Herstellung ermöglicht eine vollständig gleichmässige Verteilung der Ladung, da die Pulversäule sofort beim Austritt aus dem Zuführungsorgan von dem sich bildenden vollständig geschlossenen Schlauch erfasst und festgehalten wird, so dass auch bei sehr kleiner Ladung die Kontinuität gewahrt und demnach die Gefahr des Versagens vermieden ist.
Die Ränder des den Schlauch bildenden Papierbandes decken sich während der Herstellung und Füllung längs einer Geraden und bilden einen sicheren Schutz gegen das Ausstreuen von Pulver. Wenn der Schlauch während des Umwickelns verwunden wird und sonach seine ursprüngliche Form ändert, ist hierin kein Nachteil zu erblicken, da die Umwicklung das Öffnen der Naht hindert.
Die Maschine zur Durchführung des neuen Verfahrens ist in den Fig. 2-4 der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, u. zw. zeigtFig. 2 einen Senkrechtschnitt, während die Fig. 3 und 4 Schnitte nach Linie A-B bzw. C-D der Fig. 2 sind. Die Maschine besteht aus einem Pulvertrichter 4, von dessen Boden ein durch einen Hahn 5 absperrbares Leitungsrohr 6 ausgeht. In diesem ist ein zweites Rohr ?'teleskopartig verschiebbar. An dem Leitungsrohr 6 ist eine Blattfeder 8 befestigt, welche an dem Rohr 7 federnd anliegt und dieses dadurch in jeder Stellung festhalten kann. Unterhalb des Zuleitungs-
EMI1.3
Dieses ist mit einer Nut 11, an deren Stelle auch ein Schlitz vorhanden sein kann, versehen, die zur Zuführung des Papierbandes zum Hohlraum des Sitzes 9 dient. Letzterer ist in einer.
Hülse 12 herausnehmbar eingesetzt. die Kanäle 13 zur Zuführung der Umspinnungsfäden besitzt. Die Hülse 12 ist durch einen
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
rollen 20 und zwei Papierrollen : 21. Yon den letztgenannten wird immer nur eine in Gebrauch genommen, während die andere als Reserve und zum Gewichtsausgleich dient.
Von einer der Rollen 21 wird das Papierband durch den Schlitz 11 in den Hohlraum des Sitzes 9 geleitet, an dessen Innenfläehe es zu einem Schlauch geformt und mit Pulver gefüllt wird. Die Garnfäden werden durch die Kanäle 13 dem durch das Papierband gebildeten Schlauch unmittelbar nach dessen Austritt aus dem Sitz 9 zugeführt. Die Verstellbarkeit des Rohres 7 dient d :'zu. das Füllrohrelhen und dessen Sitz leicht zugänglich und abnehmbar zu machen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zündschnur, deren Pulverseele von einem mit Gespinstfäden umwickelten Pitpierschlauch tun- geben ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Papierschlaueh aus einem Band besteht, dessen Ränder quer zu seiner Längsrichtung übereinander gelegt sind.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung von Zündschnüren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, dass aus einem Papierband durch Gegeneinanderbiegen der Ränder ein Schlauch gebildet und in diesen während seiner Entstehung Pulver versenkt wird und die Umwicklung unmittelbar beim Austritt aus der Erzeugungsstelle erfolgt.3. Maschine zur Herstellung von Zündschnüren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Zuführung der Ladung dienende Füllrohrehen (10) in einem trichterförmigen Sitz (12) angeordnet und mit einem oder mehreren, in den Hohlraum des Sitzes mündenden Schlitzen oder Nuten (11) versehen ist, die zur Zuführung des Papierbandes zwecks Bildung des Schlauches im Hohlraum des Sitzes dienen.4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz des Fiillröhrehens in der Führung für die Umwicklungsfäden herausnehmbar eingesetzt ist. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT96314T | 1922-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT96314B true AT96314B (de) | 1924-03-10 |
Family
ID=3615895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT96314D AT96314B (de) | 1922-01-21 | 1922-01-21 | Zündschnur, Verfahren und Maschine zu deren Herstellung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT96314B (de) |
-
1922
- 1922-01-21 AT AT96314D patent/AT96314B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2813966C2 (de) | ||
| DE3004375C2 (de) | ||
| AT96314B (de) | Zündschnur, Verfahren und Maschine zu deren Herstellung. | |
| DE2424893A1 (de) | Verfahren zum herstellen von detonierenden zuendschnueren und vorrichtung zur ausfuehrung des verfahrens sowie detonierende zuendschnur | |
| DE373348C (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zuendschnueren | |
| DE1460200B1 (de) | Verfahren zum Färben von in einer Stauchkräuselkammer gekräuseltem Garn | |
| DE1532142B1 (de) | Vorrichtung zum OEffnen eines Kabels thermoplastischer Faeden zur Herstellung von Zigarettenfiltern | |
| DE568416C (de) | Sicherheitszuendschnur und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE295734C (de) | ||
| DE473646C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Sicherheitszuendschnueren | |
| AT128612B (de) | Verfahren zur Erzeugung von Sicherheitszündschnüren. | |
| DE874946C (de) | Verfahren zur Herstellung von gekraeuselten kuenstlichen Faeden | |
| DE554137C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Zierfaeden | |
| DE558880C (de) | Verfahren zum Umkleiden gestreckter Koerper, insbesondere Draehte, mit Kunstseiden-oder einer anderen zaehfluessigen Masse | |
| DE485633C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Zierfaeden | |
| DE493506C (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Litzen, isolierten Draehten o. dgl. | |
| AT201772B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anspinnen von Kunstfäden, schmalen Kunstfilmen, -bändern oder -streifen | |
| DE886119C (de) | Verpackung fuer zur Rolle aufgewickelte bandfoermige Ware, so Baender, Spitzen, Litzen, Kordel u. dgl. | |
| DE490385C (de) | Verfahren zur Herstellung eines fortlaufenden Polsterstranges aus Faserstoff | |
| AT119334B (de) | Vorrichtung zur Herstellung eines Zierfadens. | |
| DE630005C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zwirn, insbesondere Kunstseide-Kreppzwirn | |
| DE528954C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zuendschnueren | |
| DE1435442A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Kraeuseln von Garn | |
| DE687588C (de) | Bandspule an einer Vorrichtung zum Herstellen von Mundstueckfiltern | |
| DE831657C (de) | Stahlwollerzeugnis |