DE554137C - Vorrichtung zur Herstellung von Zierfaeden - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Zierfaeden

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DE554137C
DE554137C DEH127722D DEH0127722D DE554137C DE 554137 C DE554137 C DE 554137C DE H127722 D DEH127722 D DE H127722D DE H0127722 D DEH0127722 D DE H0127722D DE 554137 C DE554137 C DE 554137C
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Germany
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thread
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decorative
threads
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DEH127722D
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Herminghaus & Co GmbH
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Herminghaus & Co GmbH
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/34Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns
    • D02G3/343Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns using hollow spindles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Zierfäden Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der den Gegenstand des Patents 485 633 bildenden Vorrichtung zur Herstellung von Zierfäden. Der Gegenstand dieses Patents besteht im wesentlichen in einem feststehenden Hohlkegel, aus dessen Spitze ein Seelenfaden tritt und auf dessen Kegelfläche an einer Stelle größeren Durchmessers ein oder mehrere sogenannte Effektfäden aufgewunden werden, die von den Kegel umkreisenden Spulen geliefert werden und in Schraubenwindungen auf der Kegelfläche nach der Spitze zu abwärts gleiten. An der Kegelspitze werden die Fadenwindungen von umlaufenden Gummirollen, die sich an die Kegelfläche legen, aufgefangen und als Schlingen auf den aus dem Kegel tretenden Seelenfaden geleitet und danach mit einem seitlich zugeführten weiteren Faden zusammen zu dem Zierfaden verzwirnt.
  • Diese beschriebene Vorrichtung gibt zuAnständen Anlaß, wenn es sich um die Herstellung von Ziergarnen handelt, deren Seelenfäden aus mehreren oder dickeren Fäden oder aus zusammengesetzten Garnen, wie sogenannten Frotteegarnen o. dgl.. bestehen, da hier durch Unregelmäßigkeiten, die sich nicht vermeiden lassen, wie Knoten u. dgl., Schwierigkeiten beim Austritt des Seelenfadens aus dem Kegel entstehen, wenn die Austrittsöffnung nicht reichlich weit ist. Bei zu großer öffnung wird aber andererseits die Regelung des Schlingenübergangs auf den Seelenfaden durch die Gummiröllchen beeinträchtigt, weil für diese Regelung Bedingung ist, daß die Spitze des Kegels, gegen die sich die Gummirollen legen, soweit wie eben möglich erhalten bleibt. Dieser Umstand ist besonders wichtig für die Bildung kleiner Schlingen auf Seelenfäden der oben gekennzeichneten Art.
  • Es wurde nun gefunden, daß der Hohlkegel nicht immer die günstigste Form für die Herstellung bestimmter Ziergarne abgibt, und daß es im allgemeinen genügt, daß der Ablaufkörper sich lediglich nach unten zu verjüngt und in eine Spitze ausläuft, und daß es sich sogar für gewisse Zierfäden empfiehlt, den Ablaufkörper einseitig zu dem Seelenfaden zu gestalten. Dies trifft z. B. zu für die Herstellung der oben näher gekennzeichneten Ziergarne mit dickem Seelenfaden und verhältnismäßig kleinen Schlingen, da alsdann der Seelenfaden, nachdem er aus dem feststehenden Rohr, an dem der Ablaufkörper befestigt ist, ausgetreten ist, auf seinem weiteren Wege vollständig frei läuft, so daß irgendwelche Schwierigkeiten, durch Knoten und sonstige Unregelmäßigkeiten veranlaßt, gar nicht entstehen können. Dies läßt sich z. B. durch die Verwendung eines nach der Seite hin in der Längsrichtung offenen Kegels erreichen, in dessen Öffnung der Seelenfaden gleitet und dessen unteres Ende in eine Spitze ausläuft, gegen die sich die Gummirolle legt. An die Stelle des Hohlkegels kann auch eine mit der Spitze nach unten zeigende dreieckigePlatte treten, an deren einen. flachen Seite der Seelenfaden entlang läuft, während an der anderen Seite eine waagerecht einstellbare Gummirolle mit ihrer Stirnseite anliegt. Diese Form hat sich z. B. für das oben gekennzeichnete Ziergarn als besonders geeignet erwiesen.
  • Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht eines nach der Seite hin in der Längsrichtung offenen Ablaufkegels, Abb. 2 einenQuerschnitthachA-A inAbb. i, Abb. 3 einen Querschnitt eines teilringförmigen Ablaufkegels sowie Abb. 4 eine Vorderansicht und Abb. 5 eine Seitenansicht eines plattenförmigen Ablaufkörpers.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. i und z ist von dem Ablaufkegel etwas weniger als die Hälfte fortgenommen, so daß ein nach der Seite hin in der Längsrichtung offener Kegel l' entsteht, dessen Ende zu einer Spitze ausgezogen ist. Die beiden Gummirollen ö fangen in bekannter Weise die Windungen des oder der Effektfäden s auf und leiten sie auf den in der Kegelöffnung abwärts gleitenden Seelenfaden a, mit dem sie und der seitlich zugeführte Faden rin bekannter Weise zusammengezwirnt werden. Die Regelung der Schlingengröße erfolgt in bekannter Weise durch Höheneinstellung der Gummirollen o'.
  • Die Abb. 3 ist ohne weitere Erläuterung verständlich.
  • Die Ausführungsform nach den Abb.4 und 5 hat sich als besonders geeignet für die Herstellung. von Ziergarnen mit starkem Seelen- und starkem Bindefaden und schwachen Effektfäden bei Bildung von kleinen Schlingen erwiesen. Solche Ziergarne lassen sich mit der Vorrichtung nach dem Hauptpatent nicht herstellen. Die auf dem plattenförmigen Ablaufkörper Z" herabgleitenden Windungen des Effektfadens s werden von der einzigen Gumrriirolle o" aufgenommen, die mit ihrer Stirnfläche an der einen -flachen Seite des Ablaufkörpers anliegt und der gewünschten Schlingengröße entsprechend, im waagerechten Sinne eingestellt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Zierfäden nach Patent 485 633, gekennzeichnet durch einen nach der Seite hin in der Längsrichtung offenen Kegel.
  2. 2. Vorrichtung zur Herstellung von Zierfäden nach Patent 485 633, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Hohlkegels an dem Seelenfadenführungsrohr (c) eine mit der Spitze nach unten zeigende dreieckige Platte (L") befestigt ist, an deren einen flachen Seite der Seelenfaden entlang läuft, während an der anderen Seite eine waagerecht einstellbareGummirolle (o") mit ihrer Stirnseite anliegt.
DEH127722D 1931-07-09 1931-07-09 Vorrichtung zur Herstellung von Zierfaeden Expired DE554137C (de)

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