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Selbsttätige Registriermaschine für statistische nnd ähnliche Zwecke.
Die Erfindung betrifft selbsttätige Registriermaschinen für statistische und ähnliche Zwecke, wobei ein Kartensystem mit durchlöcherten Karten zur Verwendung gelangt und ist die Erfindung hauptsächlich gekennzeichnet durch eine Zählervorrichtung, bestehend aus einem synchron mit dem Vorschub der Karte sich drehenden Zahnrad mit neun Zähnen, die derart im Verhältnis zu den Zählrädern angeordnet sind, dass, sobald eine der Zählerbürsten durch eine gelochte Zahl in einer der Zählerrubriken auf der Karte Kontakt schliesst, das betreffende Zählrad von einem Elektromagneten ausgelöst wird und in Eingriff mit dem Zahn des Zahnrades gelangt, der die gleiche Nummer wie die durchlochte Zahl der Karte besitzt und somit eine entsprechende Anzahl Zähne vorwärts gedreht wird.
Ausserdem wird die Erfindung gekennzeichnet durch eine in Verbindung mit der Zählervorrichtung besonders angeordneten Wähleranordnung, wodurch das Summieren für eine oder mehrere ausgewählte Gruppen der Karten vorgenommen werden kann.
Die Erfindung ist in beifolgender Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, die eine schematische Anordnung der Maschine darstellt.
In dem auf der Zeichnung gegebenen Schema werden die Karten Stück für Stück vermittels einer
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Auf der gleichen Achse mit der Vorschubvorrichtung sind Schleifkontakte Cl und C2 vorgesehen, die während der Drehbewegung gegen Kontakte Cl und C2 schleifen, welche aus untereinander isolierten Lamellen bestehen, entsprechend der Anzahl Ziffern in den Vertikalspalten der Karten. Eine oder mehrere der
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derart im Verhältnis zueinander angeordnet, dass die Schleifkontakte el, 1 : 2 in BerÜhrung mit der Lamelle kommen, welche gleiche Nummer aufweist, wie die, die auf der Karte unter den Bürsten VI und V2 in jedem Augenblick stehen.
Auf der gleichen Achse mit der Vorschubeinsichtung ist weiterhin ein breiter Zahnkranz D angeordnet, der beim Zusammenzählen die Zählrädchen Ei,. E2, E3 in Drehung versetzt.
Dieses Zahnrad D hat neun Zähne, die im Verhältnis zu den Zählrädern so angeordnet sind, dass, sobald die Kontaktbürsten V gerade vor einer der Zahlen auf der Karte stehen, die entsprechende Zahnzahl des Rades D gerade vor dem Eingriffspunkt mit den Zählrädchen steht.
Schliesslich zeigt das Schema eine Batterie K, Sperrmagnete und Kupplungen, die weiter unten noch erläutert werden.
Wünscht man als Beispiel sämtliche Ingenieure einer Stadt auszuschiieiden und gleichzeitig ihr Einkommen zu summieren, und angenommen, die Nummer der Ingenieure dieser Stadt sei 73, so werden sämtliche Karten in der gezeigten Weise in den beiden ersten Rubriken gelocht sein. Die drei Spalten rechts auf der Karte können beispielsweise in Tausendern, Hundertern und Zehnern die Einnahme angeben, in diesem Falle also 6470 H.
Beim Vorschub der Karte in der Pfeilrichtung wird die Kontaktbürste F7 durch das Loch 7 mit der Trommel in Berührung kommen und somit einer Stromkreis von der Batterie E durch die Achse, den Kontaktarm Ci, Lamelle 7, Sperrmagnet R1, Kontaktbürste V1, die Trommel und zurück zur Batterie schliessen. Somit gibt der Sperrmagnet R1 teilweise den Kontakt im Stromkreis für das Zählwerk frei, jedoch derart, dass die Kontakte R und G erst kurzgeschlossen werden, nachdem auch der Sperrmagnet R2 ausgelöst ist.
Beim weiteren Vorschub der Karte wird die Bürste V2 beim Überschreiten des Loches. 3 der Karte einen Stromkreis von der Batterie K, durch die Achse, die Kontaktbürste c2, Lamelle 3, den
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kommt die Bürste T 3 durch da.., Loch 7 in Kontakt mit dem Trommelmantel, wodurch ein Stromkreis von der Batterie durch die Achse, den Schleifkontakt Ci, Bügel B, Kontakt G'-R, Sperrmagnet F : ;. Bürste T2, Trommelmantel, Achse und zurück zur Batterie geschlossen wird. Sodann gibt der Magnet 7 einen Sperrhaken frei, wodurch das Zählrädchen Eg, das drehbar an einem Hebel, der unter Federdruck steht, befestigt ist, in Eingriff mit Zahn Nr. 7 am Zahnkranz D gelangt, der somit das Zälrädclen/ Zähne vorwärts drehen wird.
In ähnlicher Weise werden die Zählrädchen E1 und E2 vier und sechs Zähne vorwärts drehen. Bei
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Nach jeder Trommeldrehung wird die Klappe zurückgeschlagen. Alle Karten, deren Wähler- rubriken (die beiden an der linken Seite) auf die hier angegebene Art und Weise gelocht sind (bei 7 und : 1) werden zusammengezählt und in einem besonderen Behälter gesammelt, wogegen alle übrigen Karten die Maschine wirkungslos durchlaufen.
Die hier Beispielsweise gezeigte, eine Wählervorrichtung für nur zweiziffrige Zahlen, kann ohne weiters für andere Wähleranordnungen und diese für mehr als zweiziffrige Zahlen konstruiert werden. indem nur eine entsprechende Anzahl Sperrmagnete und Wählerbügel vorgeschen wird. Die Sperrmagneten sind hiebei derart auszubilden, dass, sobald alle Magnete ausgelöst sind, erst dann die Maschine eine oder mehrere statistische Angaben für die Kartengruppen registrieren kann, welche die Auslosung der Magneten bewirkt hat. In gleicher Art können mehrere Reihen Zähler angeordnet werden, für die gleichzeitige Addition mehrerer Kartl'11rubriken.
Indem man die Sperrmagnete mit mehreren Lamellen auf den Wählerbügeln C'i, C2 ill Verbindung
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Karten, deren Zahlen 4, 5 und 6 in der gleichen Kolonne durchloeht sind, ausgelöst wird.
In dem hier angegebenen Beispiel ist die Zählervorriehtung in Verbindung mit der Wähleranordnung angewendet, sie kann aber auch für sieh allein benützt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige Registriermaschine für statistische und ähnliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet.
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mit neun Zähnen angetrieben wird, die derart im Verhältnis zu den Zählrädern angeordnet sind, dass. sobald eine der Zählerbürsten durch ein Loch in einer der Zählerrubriken auf der Karte Kontakt schliesst. das betreffende Zählrad von einem Elektromagneten ausgelöst wird und in Eingriff mit dem Zahn des Zahnrades gelangt, der die gleiche Nummer wie die der Lochung entsprechende Zahl der Karte besitzt und somit eine entsprechende Anzahl Zähne vorwärts gedreht wird.