AT95684B - Selbsttätige Registriermaschine für statistische und ähnliche Zwecke. - Google Patents

Selbsttätige Registriermaschine für statistische und ähnliche Zwecke.

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AT95684B
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Austria
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statistical
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automatic recording
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Fredrik Rosing Ing Bull
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Fredrik Rosing Ing Bull
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätige   Registriermaschine   für statistische nnd ähnliche Zwecke. 



   Die Erfindung betrifft selbsttätige Registriermaschinen für statistische und ähnliche Zwecke, wobei ein Kartensystem mit durchlöcherten Karten zur Verwendung gelangt und ist die Erfindung   hauptsächlich   gekennzeichnet durch eine Zählervorrichtung, bestehend aus einem synchron mit dem Vorschub der Karte sich drehenden Zahnrad mit neun Zähnen, die derart im Verhältnis zu den Zählrädern angeordnet sind, dass, sobald eine der Zählerbürsten durch eine gelochte Zahl in einer der Zählerrubriken auf der Karte Kontakt   schliesst,   das betreffende Zählrad von einem   Elektromagneten ausgelöst   wird und in Eingriff mit dem Zahn des Zahnrades gelangt, der die gleiche Nummer wie die durchlochte Zahl der Karte besitzt und somit eine entsprechende Anzahl Zähne vorwärts gedreht wird. 



   Ausserdem wird die Erfindung gekennzeichnet durch eine in Verbindung mit der   Zählervorrichtung   besonders angeordneten Wähleranordnung, wodurch das Summieren für eine oder mehrere ausgewählte Gruppen der Karten vorgenommen werden kann. 



   Die Erfindung ist in beifolgender Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, die eine schematische Anordnung der Maschine darstellt. 



   In dem auf der Zeichnung gegebenen Schema werden die Karten   Stück für Stück vermittels   einer 
 EMI1.1 
 Auf der gleichen Achse mit der Vorschubvorrichtung sind Schleifkontakte Cl und C2 vorgesehen, die während der Drehbewegung gegen Kontakte Cl und C2 schleifen, welche aus untereinander isolierten Lamellen bestehen, entsprechend der Anzahl Ziffern in den Vertikalspalten der Karten. Eine oder mehrere der 
 EMI1.2 
 derart im Verhältnis zueinander angeordnet, dass die Schleifkontakte el,   1     : 2 in BerÜhrung mit   der Lamelle kommen, welche gleiche Nummer aufweist, wie die, die auf der Karte unter den Bürsten   VI   und   V2   in jedem Augenblick stehen.

   Auf der gleichen Achse mit der Vorschubeinsichtung ist weiterhin ein breiter Zahnkranz D angeordnet, der beim Zusammenzählen die   Zählrädchen     Ei,.     E2, E3 in Drehung   versetzt. 



  Dieses Zahnrad D hat neun Zähne, die im Verhältnis zu den Zählrädern so angeordnet sind, dass, sobald die Kontaktbürsten V gerade vor einer der Zahlen auf der Karte stehen, die entsprechende Zahnzahl des Rades D gerade vor dem Eingriffspunkt mit den   Zählrädchen   steht. 



   Schliesslich zeigt das Schema eine Batterie   K,   Sperrmagnete und   Kupplungen,   die weiter   unten   noch erläutert werden. 



   Wünscht man als Beispiel sämtliche Ingenieure einer Stadt   auszuschiieiden und gleichzeitig ihr   Einkommen zu summieren, und angenommen, die Nummer der Ingenieure dieser Stadt sei 73, so werden sämtliche Karten in der gezeigten Weise in den beiden ersten Rubriken gelocht sein. Die drei Spalten rechts auf der Karte können beispielsweise in Tausendern, Hundertern und Zehnern die   Einnahme   angeben, in diesem Falle also 6470 H. 



   Beim Vorschub der Karte in der Pfeilrichtung wird die   Kontaktbürste F7 durch   das Loch 7 mit der Trommel in Berührung kommen und somit einer Stromkreis von der Batterie E durch die Achse, den Kontaktarm   Ci, Lamelle   7, Sperrmagnet R1, Kontaktbürste V1, die Trommel und zurück zur Batterie schliessen. Somit gibt der Sperrmagnet R1 teilweise den Kontakt im Stromkreis für das   Zählwerk frei,   jedoch derart, dass die Kontakte R und G erst kurzgeschlossen werden, nachdem auch der Sperrmagnet R2   ausgelöst ist.

   Beim weiteren Vorschub der Karte wird die Bürste V2 beim Überschreiten des Loches. 3 der Karte einen Stromkreis von der Batterie K, durch die Achse, die Kontaktbürste c2, Lamelle 3, den   

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 EMI2.1 
 kommt die Bürste   T 3 durch da.., Loch   7 in Kontakt mit dem Trommelmantel, wodurch ein Stromkreis von der Batterie durch die Achse, den Schleifkontakt Ci, Bügel B, Kontakt   G'-R,     Sperrmagnet F : ;.   Bürste T2, Trommelmantel, Achse und zurück zur Batterie   geschlossen wird. Sodann gibt der Magnet 7   einen Sperrhaken frei, wodurch das Zählrädchen Eg, das drehbar an einem Hebel, der unter Federdruck steht, befestigt ist, in Eingriff mit Zahn Nr. 7 am Zahnkranz D gelangt, der somit das   Zälrädclen/   Zähne vorwärts drehen wird. 



     In ähnlicher Weise werden   die   Zählrädchen   E1 und E2 vier und sechs Zähne vorwärts drehen. Bei 
 EMI2.2 
 



   Nach jeder Trommeldrehung wird die Klappe zurückgeschlagen. Alle Karten, deren   Wähler-   rubriken (die beiden an der linken Seite) auf die hier angegebene Art und Weise gelocht sind   (bei 7 und : 1)   werden zusammengezählt und in einem besonderen Behälter gesammelt, wogegen alle   übrigen Karten   die Maschine   wirkungslos   durchlaufen. 



   Die hier Beispielsweise gezeigte, eine Wählervorrichtung für nur zweiziffrige Zahlen, kann ohne weiters für andere Wähleranordnungen und diese für mehr als zweiziffrige Zahlen konstruiert werden. indem nur eine entsprechende Anzahl Sperrmagnete und Wählerbügel vorgeschen wird. Die Sperrmagneten sind hiebei derart auszubilden, dass, sobald alle Magnete ausgelöst sind, erst dann die Maschine eine oder mehrere statistische Angaben für die   Kartengruppen registrieren kann, welche die Auslosung   der Magneten bewirkt hat. In gleicher Art können mehrere Reihen Zähler angeordnet werden, für die gleichzeitige Addition mehrerer   Kartl'11rubriken.   



   Indem man die Sperrmagnete mit mehreren Lamellen auf den   Wählerbügeln     C'i,     C2 ill Verbindung   
 EMI2.3 
 Karten, deren   Zahlen 4, 5 und   6 in   der gleichen Kolonne durchloeht   sind, ausgelöst wird. 



   In dem hier angegebenen Beispiel ist die   Zählervorriehtung   in Verbindung mit der Wähleranordnung angewendet, sie kann aber auch für sieh allein benützt werden. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Selbsttätige Registriermaschine für statistische und ähnliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet. 
 EMI2.4 
 mit neun Zähnen angetrieben wird, die derart im   Verhältnis   zu den Zählrädern angeordnet sind, dass. sobald eine der Zählerbürsten durch ein Loch in einer der   Zählerrubriken   auf der Karte Kontakt schliesst. das betreffende Zählrad von einem Elektromagneten ausgelöst wird und in Eingriff mit dem Zahn des Zahnrades gelangt, der die gleiche Nummer wie die der Lochung entsprechende Zahl der Karte besitzt und somit eine entsprechende Anzahl Zähne vorwärts gedreht wird.

Claims (1)

  1. 2. Wähleranordmmg für die Registriermaschine nach Anspruch l, mit im Bogen radial stehenden Kontaktlamellen, über welche synchron mit dem Vorschub der Karte sich drehende Kontaktarme schleifen. dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Lamellenbogen je ein einziger Magnet vorgesehen ist, der an eine oder mehrere Lamellen seines Bogens geschaltet werden kann und welcher je einen mit der Achse einer Kontaktanordnung federnd verbundenen Arm, bei Stromschluss freigibt. so dass sich die Achse erst dam ; drehen kann, wenn sämtliche Arme ausgelöst sind, wodurch der Stromkreis des Zählerapparatesgesclosen und eine Klappe für Aussonderung der Karten geöffnet wird.
AT95684D 1921-12-16 1921-12-16 Selbsttätige Registriermaschine für statistische und ähnliche Zwecke. AT95684B (de)

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AT95684B true AT95684B (de) 1924-01-10

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