AT95120B - Schaltungsanordnung zur Übertragung von aus Sinusschwingungen verschiedener Frequenz zusammengesetzten Wechselstromerregungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Übertragung von aus Sinusschwingungen verschiedener Frequenz zusammengesetzten Wechselstromerregungen.

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AT95120B
AT95120B AT95120DA AT95120B AT 95120 B AT95120 B AT 95120B AT 95120D A AT95120D A AT 95120DA AT 95120 B AT95120 B AT 95120B
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    • H04B10/00Transmission systems employing electromagnetic waves other than radio-waves, e.g. infrared, visible or ultraviolet light, or employing corpuscular radiation, e.g. quantum communication
    • H04B10/11Arrangements specific to free-space transmission, i.e. transmission through air or vacuum

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SchaltungsanordnungzurÜbertragungvonausSinusschwingungenverschiedener
Frequenz zusammengesetzten Wechselstromerregungen. 



   Gewisse Schaltungsanordnungen zeigen die unangenehme   Eigenschaft,'dass über   sie hinweggeleitete Wechselströme, die aus Sinussehwingungen verschiedener Frequenz zusammengesetzt sind, ihren Charakter vollständig verlieren. 



   Bei der   Sprachübertragung über Leitungen   sind die Gründe, aus denen derartige Verzerrungen eintreten, bekannt und vollständig zu übersehen. Es finden sich in derartigen Schaltungen nämlich Elemente (Kabel, Übertrager, Kapazitäten), welche die verschiedenen Frequenzen der Sprachübertragungsströme in verschiedener Weise voreinander bevorzugen oder benachteiligen, und ein bekanntes Mittel, diese Verzerrungen zu kompensieren, besteht dann darin, dass man weitere gleichartige Elemente (Induktanzen, Kapazitäten) in die Leitungen einfügt, welche die entgegengesetzten elektrischen Eigenschaften besitzen, so dass die   Gesamtordnung   alle Frequenzen gleichmässig durchlässt. 



   Neuerdings sind nun bei Anordnungen zur elektrischen   Sp@achübertragung   ganz andersartige verzerrende Ursachen aufgetreten. So haben z. B. bei der Lichttelephonie mit elektrischen Glühlampen die durch Heizstromschwankungen verursachten Lichtschwankungen einen ganz andern Charakter als die sie hervorrufenden Ströme, ebenso ist beim   Aufnahmeprozess   der in der Selenzelle fliessende Strom durchaus nicht von gleicher   Zmanunemetzung   wie die Schwankungen de3 auffallenden Liehtes. Die   Erfindung   beruht nun in der Erkenntnis, dass diese Verzerrungen grundsätzlich von derselben Natur 
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 hervorgerufen werden.

   Auf dieser Erkenntnis fussend, werden   erfindungsgemäss   die durch solche Elemente verursachten Verzerrungen in an sich bekannter Weise durch elektrische Schaltelemente, welche entgegengesetzte Verzerrungen aufweisen, behoben. Selbstverständlich ist die Erfindung auch anwendbar in allen andern Fällen, in welchen Verzerrungen von Wellenformen durch   Reaktionsträgheit thermischer   oder chemischer Vorgänge auftreten. 



   Als   Ausführungsbeispiel   der Erfindung ist auf der Zeichnung in Fig. 1 eine   Schaltungsanordnung   zum Telephonieren mit Licht veranschaulicht. 



   Die in der Sprechstelle A durch eine   Mikrophon   beim Sprechen erzeugten   Stromschwankungen   werden entweder direkt oder über eine Leitung zu einem   Verstärker   B geführt, und von hier gelangen die 
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 modifizierten und verstärkten Stromschwankungen dem Bsennstrom dieser Lampe überlagert werden. 



  Die von dieser Lampe ausgehenden Strahlen werden durch Scheinwerfer einer Selenzelle D zugeführt, die im Brennpunkt des Scheinwerfers H angeordnet ist. Dort werden die Helligkeitssehwankungen der Lampe wieder in elektrische Stromschwankungen übergeführt, welche durch einen   Verstärker #   am Telephon F hörbar gemacht werden. 



   Bei einer normalen Schaltung   zur     Sprachverstärkung   würde man z. B. den Übertrager U1 so bemessen, dass er die mittleren Sprachfrequenzen gleichmässig   überträgt. Es   kann daher durch einen derartigen Übertrager eine Kompensation der durch die Trägheit der Glühlampe und der Selenzelle infolge 
 EMI1.3 
 

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Erfindungsgemäss wird nun der Übertrager   Ui   durch geeignete Bemessung der Selbstinduktion und Kapazität derart ausgebildet, dass er die höheren Frequenzen bevorzugt. 



   Anstatt die Kompensation durch einen einzigen Übertrager zu bewirken, kann sie auch auf mehrere verteilt werden. Es könnte aber auch der Empfänger so eingerichtet werden, dass er die höheren Frequenzen 
 EMI2.1 
 erreicht wird. Wie immer ist es vorteilhaft, die Kompensation durch Elemente vorzunehmen, die mit Energie liefernden Teilen zusammenwirken, z. B. im Vorübertrager eines   Verstärkerrohres.   



   Beim Vorhandensein von Schaltungselementen mit begrenzter Wechselstromamplitude. z. B. 



    Röhrenverstärker,   deren Amplitudengrenze im   Anodenkreise   durch den   Sättigungsstrom   gegeben   i't.   werden erfindungsgemäss die die höheren Frequenzen bevorzugenden Schaltungselemente vor demjenigen mit begrenzter Wechselstromamplitude   angeordnet. Um zn   zeigen, dass dadurch die günstigste Ausnutzung der bei A einwirkenden Erregung durch die Sendeverstärkung erreicht wird. sei angenommen, dass der von A ankommende Wechselstrom eine bestimmte Kurvenform a besitzt (Fig. 2). die sich nach der   Fourierschen Gleichung   in Sinuskurven verschiedener Frequenz, beispielsweise in zwei   Frequenzen, e.   zerlegen lässt.

   Nun ist es bekannt, dass der Anodenstrom in Hochvakuumröhren nicht beliebig gross werden, sondern nur einen begrenzten Wert erreichen kann. Dies bedingt aber, soll nicht eine Verzerrung durch Abschneiden der Spitzenteile der   Sekundär amplitude   die Folge sein, einen begrenzten Bereich der   Spannungsschwankungen L v am   Gitter. In Fig. 2 sind die noch ohne Verzerrung zulässigen   Spannung, s-   schwankungen durch die Linien d d angedeutct.

   Es werde nun angenommen, dass die ankommenden Wechselstromimpulse die Spannung am Gitter des Verstärkers über die   Spannung/' ; erhöhen, dann   wird offenbar der dem schraffierten Spitzenteil t entsprechende Teil der Sekundäramplitude im   liter-   stärker abgeschnitten und die   Wechselstromkurve dementsprechend verzerrt.   Wird der dem Verstärker vorgeschaltete Vorübertrager aber derart gewählt, dass er die höheren Frequenzen aus dem Komplex der   Sinusschwingungen   mit Vorzug überträgt, wobei also das Verhältnis der Amplituden zugunsten der höheren Frequenzen verschoben wird, so ergibt sich beispielsweise das Bild nach Fig. 3.

   Die Sino-   schwingungen c werden fast ungeschwächt   in der Form d auf den Verstärker übertragen, während die 
 EMI2.2 
 resultierende Schwingung die Kurvenform al, die nicht mehr bis zu den Spannungsgrenzen cl reicht. 



  Die   Wechselstromerregung   geht somit in veränderter Form durch den Verstärker, ohne dass ein Teil der Sekundäramplitude abgeschnitten bzw.   unterdrückt   wird. Es ist also möglich, grössere Wechselstromamplituden zu verstärken, als wenn die Verschiebung des Verhältnisses der Amplituden verschiedener Frequenz erst hinter dem Verstärker vorgenommen wird. Hinter dem Verstärker muss die   Verzerrung   wieder aufgehoben werden, was z. B. durch entsprechende Bemessung des Nachübertragers geschehen kann oder durch besondere Ausbildung des Empfängers, wenn nicht schon ein Ausgleich durch die normale Benachteiligung der hohen Frequenzen durch die nachfolgenden Schaltelemente stattfindet. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Schaltungsanordnung zur Übertragung von aus Sinusschwingungen verschiedener Frequenz zusammengesetzten Wechselstromerregungen, in der einer mit Trägheit behafteten thermischen oder chemischen Veränderung unterworfene Elemente vorkommen, wie z. B. die Glühfäden und Selenzellen in   Schaltungsanordnungen für Lichttelephonie, dadurch   gekennzeichnet, dass in an sich bei Kompensation der Verzerrung von Stromkurven infolge der elektrischen Eigenschaften von Stromkreisen bereits bekannte. 



  Weise elektrische, die hohen Frequenzen bevorzugende Elemente in die Schaltungsanordnung eingefugt sind zum Ausgleich der Benachteiligung dieser Frequenzen durch die thermisch oder chemisch beeinflussten Elemente.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Trägheit- elemente vor dem Verstärker angeordnet und derart gewählt sind, dass sie die Frequenzen, welche die geringste Amplitude besitzen, gewöhnlich die hohen, bevorzugen zum Zweck, Erregungskomplexe von möglichst grosser Anfangsamplitude durch den Verstärker ohne Abschneiden eines Spitzenteiles der Spannungskurve gehen zu lassen.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch vor dem Verstärker angeordnete Trägheitselemente entstehende Verzerrung der Spannungskurve durch nachfolgende Elemente wieder ausgeglichen wird, damit für gewisse Teile der Schaltung Anodenkreis) die Wechselstromaplitude nur bis zu gewissen Grenzen steigen kann.
AT95120D 1918-10-16 1921-06-15 Schaltungsanordnung zur Übertragung von aus Sinusschwingungen verschiedener Frequenz zusammengesetzten Wechselstromerregungen. AT95120B (de)

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