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Einrichtung zur Verhinderung des Durchhängens eines flexiblen Organes beim Hochziehen einer heb-und senkbaren Vorrichtung, insbesondere eines Soffitenbeleuchtungs- körpers.
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Hand aus durch einen Mann nicht mehr möglich wäre. Es ergibt sich daher die Notwendigkeit eines in jeder Höhenlage wirksam werdenden Gewichtsausgleiches.
Hält man sich nun vor Augen, dass beim Hochziehen der Soffite, ohne dass sich das Kabel auf sie auflegt, die Aufhängeseile 3 (meist Drahtseile) auf der Seite der Soffite (linke Seite) immer kürzer, auf der Seite des Gegengewichtes (rechte Seite) immer länger werden, oder mit anderen Worten, dass das an den Rollen 5 hängende Gewicht beim Hochziehen immer kleiner wird, während sich das an der Rolle 6 hängende Gewicht immer vergrössert, so ist der Weg zu dem oben verlangten Gewichtsausgleich gegeben.
Es handelt sich jetzt nur noch darum, das Verhältnis des Gewichtes des Kabels 4 zum Gewichte der Auf- hängeseile 3 festzustellen, um einen vollkommenen Ausgleich zu erreichen.
Bezeichnet man mit G das Gewicht des Soffitenbeleuchtungskörpers 2 einschliesslich aufgesetzter Auffangtasche 1, mit Q das Gewicht des Gegengewichtes 7, mit q das Gewicht des Kabels 4 pro laufenden Meter, mit ql das Gewicht des Aufhängeseiles 3 pro laufenden Meter, mit n die Anzahl der Aufhängeseile 3 (in der Zeichnung ist n = 6), mit H die gesamte Hubhöhe vom Bühnenpodium bis zum Rollenpodium 11 in Metern, mit h eine beliebige Hubhöhe über dem Bühnenpodium in Metern, so
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Tasche 1 ist nur in seiner tiefsten Stellung, also im Niveau des Bühnenpodiums, vom Kabel gar nicht belastet und muss in dieser Stellung durch das Gegengewicht 7, das sich dann in der höchsten Stellung befindet, vollkommen ausgeglichen sein :
Auf der linken Seite hängt dann an Gewichten : G + n. ql.
H ; auf der rechten Seite Q und, wenn Gleichgewicht herrschen soll, muss Q = G + n. ql. H sein.
Bei einer beliebigen Hubhöhe h ergeben sich infolge der Belastung durch das aufgelegte Kabel und durch Verschieb mg der Längen der Aufhängeseile nachstehende Verhältnisse : links : G + q. h + n. ql.
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Streichung der gleichen Glieder und Zusammenziehung verbleibt q = 2 n und ql== < j2 n, welch letzterer Ausdruck sich auch schreiben lässt n ql = q/2, wodurch zum Ausdruck gebracht ist, dass ein vollkommener Gewichtsausgleich der mit dem Kabel belasteten Soffite mit dem Gegengewicht in jeder Höhenlage dann erreicht wird, wenn die Summe der Gewichte pro laufenden Meter sämtlicher Aufhängeseile gleich ist dem halben Kabelgewicht pro laufenden Meter.
Nun kann aber die Festigkeitsberechnung für die Tragseile 3 so kleine Werte ergeben, dass die Summe ihrer Gewichte pro laufenden Meter das halbe Kabelgewicht pro laufenden Meter nicht erreicht, bzw. die Wahl so starker Seile, die der Bedingung obiger Gleichung entsprechen würden, aus bestimmten Gründen, z. B. solchen der Wirtschaftlichkeit, nicht tunlich erscheinen. Fallen also die Tragseile aus irgendeinem Grunde in ihrem Gewichte zu klein aus, so kann man sich durch Anbringung eines Ausgleichsseiles 8 behelfen, das, da es nicht zu tragen hat, aus minderwertigem Material hergestellt werden kann (es kann z. B. ein Hanfseil sein). Das Gewicht dieses Ausgleichsseiles muss so beschaffen sein, dass es das fehlende Gewicht der Aufhängeseile 3 auf den für den Gewichtsausgleich erforderlichen Betrag ergänzt.
Dieses Ausgleichsseil ist mit einem Ende an einer beliebigen Stelle des Soffitenbeleuchtungskörpers 2, mit dem anderen Ende am Gegengewicht 7 befestigt und wird genau so wie die Seile 3 über Rollen 9 und 10 geführt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Verhinderung des Durchhängens eines flexiblen Organes beim Hochziehen einer heb-und senkbaren Vorrichtung, insbesondere eines Soffitenbeleuchtungskörpers, gekennzeichnet durch eine Auffangtasche, welche das flexible Organ, z. B. Stromzuleitungskabel, bei einer Relativbewegung von Tasche und dem senkrecht herabhängenden, flexiblen Organ (Kabel) in der Richtung der Längsachse des letzteren durch die dachförmig gesattelte Anordnung des Bodens der Tasche zwingt, sich selbsttätig in Schlangenwindungen in diese einzulegen.