AT94373B - Einrichtung zur Übertragung von Anrufsignalen bei der Hochfrequenztelephonie und Telegraphie. - Google Patents

Einrichtung zur Übertragung von Anrufsignalen bei der Hochfrequenztelephonie und Telegraphie.

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AT94373B
AT94373B AT94373DA AT94373B AT 94373 B AT94373 B AT 94373B AT 94373D A AT94373D A AT 94373DA AT 94373 B AT94373 B AT 94373B
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  Einrichtung zur Übertragung von Anrufsignalen bei der Hochfrequenztelephonie   und   Telegraphie. 
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 bezeichnet ML eine Hauptlinie zur Übertragung von Trägerströmen, mit der über einen Ausgleichstransformator 10 gemeinsame Sende- und Empfangsstromkreise TL und RL verbunden sind. 



  Damit die Stromkreise TL und RL zueinander in solche Beziehung gebracht werden, dass elektrische 
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 dem dargestelltem Falle ist die Linie L1 ein gewöhnlicher Niederfrequenz-Telephonstromkreis. 



   Die Linie L1 ist über den Transformator 11 mit einem abgehenden Trägersendestromkreis TL1 und einem ankommenden Trägerempfangsstromweg   jBLi   verbunden. Diese zwei Stromwege sind im 
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 sind in bekannter Weise so eingerichtet, dass sie mit geringer oder zu   vernachlässigender   Schwächung sinoidale Ströme aller Frequenzen übermitteln, die innerhalb eines oder mehrerer Bereiche vorherbestimmter Grenzfrequenzen liegen, und sinoidale Ströme von Frequenzen, die ausserhalb jener Grenzen liegen, möglichst aufheben. Dabei sind die Bänder genügend breit, um sich der   Frequenzänderung   anzupassen, die von der Modulation der   Grundträgerfrequenz   durch die Signalfrequenzen herrührt. 



  Die durch die Filter   T'fez   und RF1   übermittelten   Bänder können in der Praxis die gleichen sein. Die'durch die andern Filter wie TF'2   und RF2 Übermittelten   Bänder müssen von den durch die Filter   Tj     und RFI   übermittelten Bändern genügend weit entfernt sein, um die Frequenzscheidung zwischen den Stromwegen zu gestatten. 



   Der sendende Stromweg   Tri enthalt   einen Modulator   M ein Bandfilter TFi   und einen Verstärker   TAl'Der   Modulator M1 kann irgendeine. bekannte Einrichtung besitzen, ist jedoch in vorliegendem Falle als ein-Duplex-Vakuumröhrenmodulator ausgeführt. Dieser Modulator für Hochfrequenzsignalisierung hat den Zweck, eine unhörbare Hochfrequenzträgerwelle durch Signalwellen für die Übertragung zwischen Stationen zu modulieren, wobei die nicht modulierte Komponente der resultierenden Schwingungen unterdrückt wird.

   Bei einer vorteilhaften Ausführungsform dieses Modulators wird eine   Duplex-Translationsvorrichtung   benutzt, die zwei Eingangs-und zwei Abgabestromkreise besitzt, wobei eine   Stromänderungsquelle   symmetrisch mit diesen Eingangsstromkreisen und eine andere Strom- änderungsquelle mit diesen Eingangsstromkreisen bezüglich der erstgenannten Quelle differentiell verbunden ist. Der Modulator wird über einen Stromkreis 12 mit   Trägerströmen   von der für den Stromweg bestimmten Frequenz gespeist. Die Anordnung ist so getroffen, dass Trägerströme durch den Modulator 
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 der ihm zugeführt wird. 
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 133 Perioden für diesen Zweck geeignet ist, doch können selbstverständlich andere Frequenzen, wenn erforderlich, benutzt werden. 



   Um die oben erwähnte Umsetzung der Rufstromfrequenz zu erzielen, ist die Linie L1 mit einem auf das Anrufen ansprechenden Relais 13' verbunden, das über ein langsam wirkendes Relais 14 das Relais 15 kontrolliert, wodurch ein 133periodischer Rufstrom von einer Stromquelle RS auf den Empfangsstromkreis des Modulators M1   zugeführt   werden kann. Die Rufstromquelle RS kann irgendeine geeignete Stromquelle sein, ist jedoch vorteilhaft, wie in Fig. 2 dargestellt, ein Vakuumröhrenoszillator bekannter Art.

   Dieser Oszillator muss so angeordnet sein, dass er 133 Periodenschwingungen irgendeinem einer Anzahl von Stromwegen   zugeführt, nd   daher ist sein Abgabestromkreis 16 mit Parallelverbindungen versehen, die zu den verschiedener tromwegen führen, so dass bei Betätigung eines Relais, etwa des Relais   15,   in irgendeinem Stromweg, die Schwingungen vom Oszillator in diesen Stromweg geführt werden. 



   Um die erforderliche Umsetzung. wenn Rufstrom von der Linie ML auf die Linie L1 übermittelt wird, zu erzielen, ist ein Relais 17, das auf 133 Periodenrufstrom anspricht, in Brücke über den einlangenden Stromweg RL1 geschaltet, so dass der durch den Detektor   D1   aufgedeckte Rufstrom dieses Relais betätigt. Das Relais 17 kontrolliert über ein langsam wirkendes Relais 18 die Relais 19 und 20.

   Das Relais 19 kontrolliert die Zuführung von 16 Periodenrufstrom zur Linie   L10 während das   Relais 20 den Stromkreis des auf das Anrufen ansprechenden Relais 13 öffnet, um eine falsche Betätigung dieses Relais zu verhindern, und die   Sekundärwicklung   des Transformators 11   kurzschliesst,   um zu verhindern, dass über den einlangenden Stromkreis RL1 übermittelter 133 Periodenrufstrom auf den abgehenden Stromkreis TL1 übermittelt wird. 



   In den Stromkreis RL, ist nach dem Relais 17 ein Filter mit   Nebenschlussinduktanz   21 und Kapa- zitäten 22 und 23 angeordnet, das dem 133 Periodenrufstrom eine hohe Impedanz darbietet, so dass die Übermittlung dieses Rufstromes zum Transformator 11 verringert wird und der Hauptteil des Rufstromes durch das Relais 17 geht. Das Relais 15 ist so angeordnet, dass, wenn es durch das Relais 13 betätigt wird, der Stromkreis des Relais 17 geöffnet gehalten wird, um die falsche Betätigung desselben zu verhindern. 



  Das Relais 14, welches zu gleicher Zeit ausgelöst wird, verhindert die Betätigung der Relais 19 und 20. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung der Wirkungsweise : Sprechströme, die von der Linie Li einlangen, werden über den Transformator 11 auf den Stromkreis   TL,   übermittelt und auf den Modulator   M   aufgedrückt. Es werden nun   Hochfrequenzträgerströme   vom Stromkreis 12 durch den Modulator Mi in Übereinstimmung mit den Sprechströmen moduliert, und die modulierten   Hochfrequenzströme   werden über das Filter   T. Fi übermittelt, durch   den Verstärker   TA,   verstärkt und dann über das Filter   TFi   zum gemeinsamen Stromkreis TL übermittelt.

   Diese modulierten Trägerfrequenzen zusammen mit modulierten Trägerfrequenzen von andern   Stromwegen   werden gleichzeitig   auf den Stromkreis TL und über den Transformator 10 zur Hauptlinie ML übermittelt. Modulierte   Trägerströme, die von der Linie ML einlangen und die geeignete Frequenz haben, werden durch das Filter   RFI vom   Stromkreis RL ausgewählt und auf en Detektor D1 aufgedrückt. Zufolge des Aufeinanderwirkens der empfangenen Trägerströme und der nicht modulierten Trägerströme vom Stromkreis 13 erscheinen die Niederfrequenzsprechströme im Austrittsstromkreis des Detektors   D'und   werden auf den Verstärker RA1 aufgedrückt. Nachdem die Niederfrequenzstrome verstärkt sind, werden sie über das Filter   RFi   der Hauptlinie Li übermittelt.

   Die Filter 21, 22,23 und die überbrückte Verbindung über das Relais 17, das auf eine 133 Periodenfrequenz abgestimmt ist, bringen im wesentlichen keine Schwächung der Übertragung von Sprechströmen über den Stromkreis   jBLi   hervor. 
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 welches bei seinem oberen Rückkontakt die Stromkreise der Relais 19 und 24 schliesst. Das Relais 19 führt über seine Vorderkontakte 16 Periodenrufstrom in die Linie   L, während   Relais 24 den Stromkreis des Relais 20 schliesst.

   Letzteres hält bei seinem unterem Kontakt den Stromkreis des auf Anruf von der Telephonlinie ansprechenden Relais 13 offen, um die (falsche) Betätigung des letzteren zu verhindern, und schliesst die   Sekundärwicklung   des Transformators 11 kurz, um zu verhindern, dass 133 Periodenrufstrom, der vom   Stromkreis ri   kommt, auf den abgehenden Stromweg   TLj   aufgedrückt wird. Das Relais 24 ist ein langsam wirkendes und wird in dem Stromkreis benutzt, um das Relais 20 nach dem Auslösen des Relais 19 genügend lange betätigt zu halten, um zu verhindern, dass irgendwelche vom Anrufen herrührende Kapazitätsentladung aus der Linie das Relais 13 zum Ansprechen bringt und dadurch ein falsches Signalisieren bewirkt. 



   Die oben angegebenen allgemeinen Grundsätze können auch bei vielen andern Anlagen, die von der dargestellten Anordnung erheblich verschieden sind, angewendet werden, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Übertragung von Anrufsignalen bei der   Hochfrequenztelephonie   und-telegraphie auf derselben Trägerwelle wie die Telephonsignale, bei der eine Telephonlinie für Zweiwegübertragung von Telephonströmen in Verbindung mit   Hochfrequenzübertragung   angeordnet ist, und wobei auch eine Einrichtung zur Übertragung von Anrufsignalen usw. über dieses Hochfrequenzsystem vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Telephonlinie einlangenden Anrufsignale selbsttätig dem Hochfrequenzsystem übermittelt und die über das Hochfrequenzsystem empfangenen Anrufsignale selbsttätig auf die Telephonlinie weitergegeben werden, wobei gesonderte Signalstromquellen für die Weiterleitung der Signale.

   auf der Telephonlinie und für das   Hochfrequenzsystem,   sowie Schalt- 
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 werden, um den Strom von der betreffenden Quelle auf die Hochfrequenzlinie zu leiten und umgekehrt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf Signalstrom ansprechende Relais für die Telephonlinie und für das Hochfrequenzsystem, zur Betätigung der zugehörigen Schaltvorrichtungen, und ferner Verriegelungsanordnungen vorgesehen sind, um die Übertragung von Rufstrom zur Telephonlinie oder zur Hochfrequenzlinie beim Einlangen von über die gleiche Linie kommenden Anrufsignalen zu verhindern, wobei die Verriegelungsanordnungen Relais (14, 18) enthalten, die mit jedem der auf Anruf ansprechenden Relais (13, 17) der betreffenden Linien so verbunden sind, dass sie beim Einlangen von Signalen auf einer der Linien die Zuführung von Rufstrom zur gleichen Linie ver- sperren.- 3.
    Ausführungsform der Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 für Mehrfachtelephonsysteme, bei welcher eine Anzahl von Hochfrequenzwellen verschiedener Frequenz gleichzeitig durch die gleiche Linie für die Übertragung einer Anzahl von Gesprächen dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Signal- stromquelle (RS) den Rufstrom allen zu übermittelnden Hochfrequenzwellen aufdrückt, wobei diese Stromquelle (RS) an alle Sehaltvolaichtungen (Relais 15) gelegt ist, die den Rufstrom den zugehörigen Hochfrequenzstromkreisen zuführen.
AT94373D 1920-09-02 1920-09-02 Einrichtung zur Übertragung von Anrufsignalen bei der Hochfrequenztelephonie und Telegraphie. AT94373B (de)

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