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Schwingenflieger.
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Sollen Flügelwendungen nicht im höchsten und tiefsten Punkte wie bei der bis nun besprochenen Anordnung, sondern in der vordersten und hintersten Flügellage erfolgen, so werden die Hilfskurbeln in die Ebene der Hauptkurbeln gelegt.
Um in der vorderen und hinteren Kurbeltotlage eine rasche Wendung der Flügel zu erreichen, verwendet man eine doppelt gekröpfte Kurbelwelle ohne Hilfslurbeln, Fig. 8. Die Pleuelstange S trägt am Ende kein Lager, sondern einen Gleitschlitz R nach Fig. 10 b. Die beiden flachen Krümmungen entsprechen dem Kurbelkreis. Zapfen b drückt bei seiner Kreisbewegung gegen den Schlitz R der Schubstange S, die durch Federn konstant in die Mittelstellung zurückgezogen wird und da die Kurvenform von R mit der Bahn des Zapfens in der Nähe der vorderen und hinteren Eadhge übereinstimmt, wird der Zapfen vorne und hinten längs des Schlitzes gleiten, ohne ihn mitzunehmen.
Während dieses Still-
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Zapfen b in die unterste oder höchste Lage geschwenkt und vermittels der Schnüre f, f, die mit Querhebel z verbundenen Flügel rasch ve, d-eht. Besonders durch d : ese Anordnung im Verein mit einer Flügelbahn von flachelliptiseher Basuis können sehr gute E ! gebnisse erzielt werden. Die schematische Zeichnung Fig. 11 zeigt die elliptische Bahn B eines Punktes der Flügelachoe und d'e bezüglichen Stellungen eines Flügels, der im vorderen und hinteren Scheitel der Ellipse gewendet wird.
Durch entsprechende Wahl des Flügelgetriebes können folgende Flügelbewegungen erreicht werden :
1. Je ein Flügelpaar beschreibt einen Zylinder. Zu diesem Zwecke müssen die Flügelstanen starr an der Schubstange S befestigt werden. Lager 0 entfällt.
2. Die Flügel beschreiben elliptische Kegel. Da sich dabei die Distanz o T ändert, muss entweder im Lager 0 für eine derartige Längsverschiebung der Flügelstange gesorgt werden, oder der Griff muss sich bei T zusammenschieben können.
3. Die Flügel beschreiben einen Kieiskegel. Zu diesem Zwecke darf dus freie Ende der Schubstange S nicht in einer Bohrung d gleiten, sondern muss vermittels einer Nebenkurbel auf einem Kreise vom Radius der Hauptkurbel geführt werden. Bei 0 tragen die Flügelstangen dünne Stellringe,
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4. Beide Flügelpaare bewegen sich gleichlaufend, d. h. zugleich vorwärts oder rückwärts. Dann erfolgt der Flügelantrieb durch eine nur einfach gekröpfte Kurbelwelle. Fig. 9.
Um die Tragfläche zu vergrössern, ist es zweckmässig, in d : e Mitte des Apparates eine Tragfläche nach Art eines Monoplanes einzubauen, Fig. 5. Der durch die Flügel, d : e in d : esem Teil schmal sein können und nur zur Vorwärtsbewegung dienen können, verursachte Luftstrom drückt unter d'e Trrgfläche und erhöht d'e Tragkraft des Apparates.
Diese Bauart ist besonders für grosse Apparate geeignet, bei denen die Kurbelwelle oberhalb der Insassen läuft, Fig. 5. Soll die Mitte freibleiben, so ordnet man zwei seitliche Kurbeln an, Fig. 6, die mtürlich schwächer ausgeführt werden, so dass der Materialaufwand ungefähr der gleiche ist.
Will man die Schubstangen ersparen, so kann man die Griffstangen der Flügel durch Riemen bewegen lassen, die einerseits an der Kurbel, anderseits an Walzen am App30ratende befestigt sind. Diese beiden Walzen an den Enden sind durch Riemen miteinander zwangläufig gekuppelt, u. zw. wickelt de eine einen Flügelriemen auf, während d'e andere den Riemen des anderen Flügelpaares abwickelt.
A und B, Fig. 1, 3,4, sind dis Höhen-bzw. Seitensteuer des Apparates. Die Insassen nehmen den Rium J ein.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schwingenflieger mit laeisenden und selbsttätig axial drehbar gesteuerten Schwingen, dadurch gekennzeichnet, diss die Steuerung der von einem Kurbelzapfen aus mittels Schubstange kreisend bewegten Schwingen durch eine unmittelbar zwischen dem Kuibelzapfen und dem Schwingenstiel eingeschaltete Parallelführung erfolgt.