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Der Zweck vorliegender Erfindung ist, bei Zählwerken irgendwelcher Art, wie-beispielsweise Taxameter, Kontrollzeitwerke, Touren-und Kilometerzähler die Null- bzw. Anfangsstellung der Ziffernscheiben zuverlässig, sicher und ohne Gewaltanwendung, welche eine starke Abnützung hervorrufen könnte, herbeizuführen. Die Erfindung stellt eine weitere Ausbildung und Verbesserung der in der Patentschrift : Nr. 65078 dargestellten Einrichtung dar.
Das Anzeigewerk ist dargestellt in Fig. 1 in der Vorderansicht, ohne die oberen Lagerplatten in der Nullstellung und "ausser Dienst", in Fig. 2 im horizontalen Schnitt und in Fig. 3 in der Seitenansicht unter Weglassung der Scheibe 111.
Bei den bisher in Verwendung stehenden Zählwerken mit Nullstellung sind, wie schon in dem
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werden sollen, in der Richtung ihrer Wellen in ihren Lagern oder Lagerplatten verschiebbar. Sie werden, wenn der Apparat in oder ausser Dienst gestellt werden soll, in ihren. beiden Lagern verschoben. Das Zurückdrehen dieser Scheiben in ihre Anfangs-bzw. Nullstellung kann infolge der Verschiebung der Wellen zu ihren beiden Lagern nur durch das Herz erfolgen. Bei dem Herzmechanismus muss aber ein grosser, einseitiger Druck ausgeübt werden, welcher die Lagerzapfen stark beansprucht. Ausserdem sind aber in der Indienststellung von dem Augenblicke an, in welchem der Herzmechanismus ausser Tätigkeit tritt, die Scheiben solange frei beweglich, bis wieder durch die achsiale Verschiebung der Eingriff hergestellt ist.
Es kommt nun oft vor, insbesondere bei Taxametern und anderen an Fuhrwerken angebrachten Zählwerken, welche starkem Schütteln ausgesetzt sind, dass sich die Fingerscheiben in diesem Momente etwas verdrehen, wodurch ein Aufsitzen der Zähne und ein Fehlanzeigen des Apparates eintritt.
Im vollkommenen Gegensatze zu dieser Anordnung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Nullstellung herbeigeführt wird, indem die Fingerscheiben und ihre Wellen in den Rahmen, in welchen sie gelagert sind, in achsialer Richtung verschoben werden, sind bei vorliegender Erfindung ähnlich wie bei dem Stammpatent die Fingerscheiben in einer Lagerplatte unverschiebbar gelagert. Bei dem Stammpatente sind sie in zwei besonderen Lagerplatten gelagert. Sollen nun die Fingerscheiben in und ausser Eingriff mit den benachbarten gebracht werden, so muss die eine Lagerplatte, in welcher sich das fixe Lager befindet, durch irgend eine Vorrichtung gehoben und gesenkt werden. Die Nullstellung kann bei dieser Bauart durch Friktionsfedern herbeigeführt werden. Die Fingerscheiben stehen unter steter Einwirkung von Federn und können ihre Lager daher niemals selbständig ändern.
Auf irgendeine Art, im dargestellten Falle durch einen schwingenden Hebel. ?, einen Stosskegel 2 und ein Sperrad 3 wird die auf der Welle 4 befestigte Fingerscheibe 5 in eine stetige oder ruckweise drehende Bewegung versetzt und durch den Rückhaltkegel 6, welcher unter Einwirkung der Feder 7 um den Zapfen 8 schwingt, in der erreichten Lage festgehalten. Die auf der Welle 4 befestigte Zahlenscheibe 9 wird hiebei ebenfalls weitergedreht und vermehrt auch die angezeigte Zahl um die entsprechende Einheit.
Auf der Welle 4 befindet sich noch ein Federhäuschen 10, dessen Friktionsfeder das Bestreben hat, die Welle in ihrer Anfangslage, welche durch den Grundtaxstift 11 und den Grundtaxkegel 12 gegeben ist, zurückzudrehen. *) Erster Zusatz 92611.
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