<Desc/Clms Page number 1>
Kontrollapparat an Kartenschlagmaschinen für automatische Stickmaschinen.
EMI1.1
Löchern, durch welche die Bewegungen des Gatters gesteuert werden, auch solche Löcher gestanzt werden, welche Einzelbewegungen steuern, z. B. die Ein-und Ausschaltung der Bohrer, der
EMI1.2
beim Sticken mit der Karte Brüche im Automaten entstehen.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Kontrollapparat an Kartenschlasnaschinen für automatische Stickmaschinen, durch welchen der Kartenschläger entlastet werden soll und
EMI1.3
wird dadurch erzielt, dass Einstellungen des Bestimmungsorganes für die Einzelbewegungen je ein Kontrollorgan verstellen, welches seine verstellte Lage auch beim Rückgang des Be-
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
Arbeiten, ersteres dermassen, dass nach jedem Stanzhube das Kettenrad 14 durch nicht dargestellte Mittel stillgestellt werden kann. Es muss nun der Schlitten 3 während der Bewegung in die Nullstellung zurückgeführt werden.
Dieses erfolgt durch eine Scheibe 25 (Fig. 5,10 und 11), welche
EMI2.1
Rolle 33 zu den Anschlägen 26 und 27 eine Stellung einnimmt. wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Macht nun die Welle 13 eine Arbeitsdrehung, so dreht sich auch die Scheibe 2. 5 und eine der
EMI2.2
parallel zur Stange 41 im Kontrollapparat C angeordneten Stange 51 (Fig. 4,6, 7, 8 und 9, 14, 15, 16) sind lose drehbar, aber nicht achsial 1 verschiebbar Scheiben 52 angeordnet, welche als Kontrollorgane dienen. Einzelne Rollen ; 2 besitzen oben vier Stifte 53 (Fig. 14, 16), andere sechs Stifte a
EMI2.3
Wird nun der Hebel 24 so verstellt, dass der Zeiger 54 auf einen bestimmten Teilstrich der Skala zu stehen kommt, so hat der Treiber.' eine solche Stellung eingenommen, dass er bei seiner Drehung vermittelst der arme 40 eine der Kontrollscheiben 52, je nachdem sie vier oder sechs
EMI2.4
verbunden ist. Die Wirkungsweise dieses Kontrollapparates ist folgende :
EMI2.5
Lochbild gestanzt werden, welches eine Einrückung der Festonierwerkzeuge an der Jacquardstickmaschine später hervorruft, so wird der Hebel : 24 in die Höhe geschoben, bis der Neiger j auf der Marke,, Feston" steht. Hiedurch wird zunächst der Schieber 3 entsprechend eingestellt
EMI2.6
erscheint.
Beim Rückgang des Schiebers in die Nullstellung wird auch der Hebel 24 in die in Fig. 3 dargestellte Lage zurückgeführt, wobei aber die Kontrollscheibe 52f nicht weiter gedreht wird, sondern ihre Lage beibehält. Es können num noch andere Einzelbewegungen eingeschaltet werden. Wenn z. B. der zeiger 54 auf die Marke #Bohrtiefe" gestellt wird, so wird der Treiber 39 die Kontrollscheibe 52p (Fig. 9) drehen, wodurch das Zahnrad 57 gedreht wird und damit das Zahnrad J9 und somit die Zahlenscheibe 61, so dass nunmehr der feststehende Zeiger 65 (Fig..')
EMI2.7
<Desc/Clms Page number 3>
umgekehrtem Sinne gedreht wird, so dass nunmehr der Zeiger 65 anstatt auf #2" auf #1" zeigt.
Will nun z. B. der Kartenschläger die Karte so lochen, dass sie die Festonierwerkzeuge wieder ausrückt, so muss er ein solches Lochbild stanzen, durch welches die eingeschalteten Bewegungen der Festonwerkzeuge wieder ausgeschaltet werden. Dass dies nötig ist, sieht der Kartenschläger an der roten Marke deI'Kontrollscheibe 52f. Er stellt nun den zeiger 54 wieder auf die Marke "Feston"und stanzt das nötige Lochbild. Hiebei erhält die Kontrollscheibe 52f wieder eine Drehung durch den Treiber 39, so dass nunmehr ein weisses Feld hinter dem Fenster 56 zeigt, dass die Ausschaltlochung für die Bewegungen der Festonwerkzeuge geniacht worden iät.
Der Kartenschläger hat also immer vor Augen, für welche Einzelbewegungen er Einschaltlöcher gemacht hat, also Ausschaltlöcher machen muss, ehe er Einschaltlöcher für eine andere Einzelbewegung mcht, die im Automat der ersteren schädlich sein könnte. Ist die Karte fertig
EMI3.1
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kontrollapparat an Kartenschlagmaschinen für automatische Stickmaschinen, dadurch