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Ein Ausrücken würde aber für den Regler zu schwierig sein, weil mit der Welle 11 für die Regelung eine verhältnismässig grosse Kraftleistung aufgewendet werden müsste. Es erfolgt daher durch den Regler nur ein Einrücken der Kupplung. Zum Zwecke des A-usrückens ist mit dem um den festen Punkt 2J beweglichen und von der Reglermuffe zwangläufig bewegten Winkel hebel 24 ein mit Längsschlitz 54 versehener Hebel 25 verbunden, an dessen vorderem Ende eine Rolle 26 gelagert ist, die auf einer doppelseitigen Kurve 27 abrollt. Diese Kurve ist so bemessen, dass,
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aufruht. Mit dem Hebel 25 ist der hebel 28 durch einen im Schlitz 54 verschiebbaren Stiftzapfen so verbunden, dass das Ende des Hebels 28 nicht nur in waagerechter. sondern auch in lotrechter Richtung den Bewegungen des Hebels 2J folgen muss.
Um dies zu erreichen, ist der Hebel 28 in dem Zapfen 35 um eine lotrechte Achse verschiebbar, während er mit Hilfe des den Zapfen JJ tragenden Scharnieres J6 um eine wagerechte Achse drehbar ist. Wird also der Hebel 25 infolge des Abrollens der Rolle 26 auf der Kurve 27 gesenkt, so senkt sich auch das betreffende Ende des
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gegen den Hebel 30 anschlägt. Hiedurch soll ein ständiges Fallen und Hochschwingen von der einen in die andere äusserste Stellung des Reglers vermieden und die Empfindlichkeit erhöht werden.
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anliegt, wenn die Rolle 26 z. B. nach links aus der Mittellage der Kurve 27 entlang bewegt wird.
Damit würde schon durch den auf der Kupplung 21 sitzenden, vorstehenden Ring 36 ein Ver-
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Weg müglich sein muss, worauf dann ein Mitnehmen des Hebels erfolgt.
In der beschriebenen Weise wirkt also der Regler derart, dass innerhalb bestimmter Grenzen em Einrücken der Doppelkupplung 21 in die Kupplungshälfte des Rades 10 oder des Rades 16 bewirkt wird, während das Ausrücken, bevor die zwangläufige Rückschaltung notwendig wird. durch Eingreifen des Zahnes 57 in em Schneckengewinde 38 bei Niedergang der Rolle 26 erfolgt.
In gleicher Weise kann an Stelle eines Fliehkraftreglers ein Schwimmer 53 ein Einrücken der Kupplung 22 mit der Kupplungshälfte des Rades 8 oder 20 veranlassen. Der Hebel 43 ist in derselben Weise um den l@treckten Zapfen 42 in wagerechter Richtung drehbar, während dieser Zapfen wieder in einem scharnierartigen Winkellager um eine wagerechte Achse auch lotrecht
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die Zuflussmenge des Wassers regeln und sonach eine gleichmässige Drehung des Getriebes veranlassen. Durch Einwirkung eines Schwimmers 53 auf die Welle 12 kann man die Regelung entsprechend der Höhe des Wasserstandes vornehmen und schädliche Einflüsse des veränderlichen Wasserstandes, z. B. auf Turbinen, verhindern.
Zu diesem Zwecke würde die Welle 12 mit den nötigen Stau-oder Schutzeinrichtungen zu verbinden sein.
Man könnte aueh an Stelle der Verbindung der Hauptwelle 2 mit den Wellen 11 und 12 die Einrichtung so treffen, dass nur ein Teil der Regelungsvorrichtung, z. B. der Pendelregler. mit der Welle 11 oder der Schwimmer mit der Welle 12 verbunden ist, je nachdem dies durch die Einrichtung der Anlage zweckmässig erscheint. Es ist nicht notwendig. dass immer beide Regelungswellen angeschlossen oder vorhanden sind, es genügt auch, wenn eine für die Einschaltung der nötigen Zwischenglieder sorgt.
Durch die Regelungsvorrichtung nach der Erfindung ist man in den Stand gesetzt, z. B. durch entsprechende Verbindung mit einer Welle 11. den Stand der Schützen für Wasserräder oder Turbinen maschinell verändern zu können, um eine gleichmässige Umdrehungszahl des Wasserrades oder der Turbine zu erreichen, während man andererseits auch in der Lage ist. durch entsprechende Verbindung der einzelnen Teile mit der Welle 12 und dieser z. B. nut einem Stauschützen den Wasserstand genau regeln zu können.
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