DE407286C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Erhaltung der gleichen Schwimmtiefe von Seeminen - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Erhaltung der gleichen Schwimmtiefe von Seeminen

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DE407286C
DE407286C DEC31813D DEC0031813D DE407286C DE 407286 C DE407286 C DE 407286C DE C31813 D DEC31813 D DE C31813D DE C0031813 D DEC0031813 D DE C0031813D DE 407286 C DE407286 C DE 407286C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B22/00Marine mines, e.g. launched by surface vessels or submarines
    • F42B22/10Moored mines
    • F42B22/14Moored mines at a variable depth setting
    • F42B22/18Moored mines at a variable depth setting using hydrostatic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur selbsttätigen Erhaltung der gleichen Schwimmtiefe von Seeminen. Es ist bekannt, daß bei Unterseeminen mit Strömungsmotor, deren Stand unter der Wasseroberfläche in Gewässern mit GezeitenstrÖmung; stets gleichbleiben soll, eine durch den Wasserdruck gesteuerte Tiefenplatte zur Anwendung kommt, der die Aufgabe zufällt, die Vorrichtung für das Ein- und Auswinden des Ankerseils in Tätigkeit zu setzen, z.13. die Kupplungen einzurücken. Hierfür ist eire bestimmte Arbeit zti leisten, die dem auf die Tiefenplatte ausgeübten Wasserdruck entilommen "ver den muß. Dieser ist abhängig von der Höhe der auf der Tiefenplatte rulieiiden Wassersäule. Wenn nun die Mine dem Wasserstande in der GezeitenstrUimung %villig folgen soll, muß bei steigendem oder fallendem Wasserdruck der sich hieraus ergebende Unterschied in dem Wasser stets groß genug sein, um die Vorrichtung für das Aus- und Einwinden des Ankerseils in Tätigkeit zu setzen. Kleinere Druckunterschiede sind nicht imstande, den vorerwähnten Mechanismus auszulösen, und daher kommt es, daß die Seemine immer längere Zeit zu hoch oder zu tief steht. Dadurch, daß bei diesenKonstruktioneti von Seeminen die hydrostatische Platte für ihre Empfindlichkeit viel zti hohe Arbeit leisten mußte, waren die bislierigen Minen für die Praxis unbrauchbar.
  • Weiter ist es auch bereits bei Minen mitVorrichteng zur selbsttätigen dauernden Tiefenregelung mit Schraubenantrieb für die Ankertautrommel bekannt, die Arbeitsleistung der Membran dadurch einzuschränken, daß sie nur ein Zwischenmittel, z. B. einen Schieber, durch leicht zu bewegende Teile verstellt.
  • Auch nach der Erfindung soll nun die hydrostatische Platte nicht mehr als Kraftmittel für die Bewegung der Kupplungen benutzt werden. Die hvdr ostatische Platte soll nämlich nach der Erfindung die Veränderung des Wasserstandes auf eine Hebelanordnung übertragen, die zusammen mit von der Schraubenwelle angetriebenen Scheiben bewirkt, daß die Schraube die Kupplungen ein- und ausschaltet. Hierdurch wird eine einfache und sicher «-irk-ende Kupplungsvorrichtung für die Ankertautrommel geschaffen.
  • Eine Ausführungsform zeigen die Zeichnungen: Abb. i zeigt die Mine in Seitenansicht, Abb. a in Draufsicht, Abb. 3 einen Längsschnitt der Antriebsvorrichtung, Abb. 5 eine Draufsicht auf die Antriebsvorrichtung und Abb. q. und 6 die Antriebsvorrichtung in größerem llaßstabe.
  • Die Mine a ist mit einer Schraube b und mit einer Tiefenplatte c ausgerüstet. Die Schraube sitzt auf .ler Welle d, die mit ein--r Schnecke versehen, ist, welche in das Schneckenrad e der Welle o greift. Ani Eiide der Schraubenwelle ist das Kegelrad f angeordnet, mit dem zwei wertere Kegelräder g, h in Eingriff stehen, welche sich lose auf einer Schneckenwelle i drehen. Die Tiefenplatte c wird auf der Innenseite durch eine Feder cl belastet, welche genau der Wassersäule das Gleiclige«-icht halt, welche dem beabsichtigten Tiefenstand der Mine entspricht. Nach innen zu trägt die Tiefenplatte c die tlertragungsstange k, auf welcher drehbar, aber riclit verschiebbar, die beiden Hebel 1, 11 sitzen. Diese beiden Hebel wirken auf zwei Daumen 1n., i1 a1 der Einrückhebel it, 1t1 ein. Damit die beiden Einrückhebel ii, n1 sicher vom erhöhten Spurkranz fallen, sind Zugfedern r, r1 angeordnet. Die Daumen vt, 1111 schleifen auf den beiden auf der Welle o sitzenden Einrückscheiben p, p1, die dauernd durch die Schraube gedreht werden. Beide Einrückscheiben haben am Rande eine Vertiefung und einen erhöhten Spurkranz. Solange die Tiefenplatte in der Mittelstellung steht, in #ler sich der Wasserdruck und die Federspannung das Gleichgewicht halten, schleifen die beiden Dautuen 111, 11t1 auf dem Spurkranz der Scheiben p, p1. Sobald aber die Tiefenplatte infolge Nachlassens oder Größenwerdens des Wasserdruckes nach außen oder innen gedrückt wird, drückt der eine oder der andere Hebel 1, 11 gegen den einen oder anderen Daumen in, 11t1, so daß dieser von dem Spurkranz herunterfällt und sich nunmehr an dessen Seite in einer Vertiefung des Spurkranzes der Scheiben p, p1 befindet. Da die Hebel 1, 11 die Daumen m, z-ial nur von innen angreifen können, hat der zweite Daumen keine Lageveränderung erfahren. Der erste Daumen aber wird von dem schraubenförmig verlaufenden Spurkranz zur Seite und dadurch das andere Ende des Einrückhebels n oder yal gegen die Kupplung q gedrückt, wodurch das Kegelrad g oder 7i fest mit der Schneckenradwelle i verbunden wird. Diese dreht sich jetzt nach der einen oder anderen Seite und wrickelt dadurch in weiterer Folge das Ankerseil auf oder ab.
  • ach jeder Umdrehung der Einrückscheiben p, p1 ist eine bestimmte Länge Ankertau auf- oder abgewickelt, und nach jeder Umdrehung der Einrückscheiben werden die Daumen in, ntl durch die Anordnung einer schiefen Ebene wieder auf den erhöhten Spurkranz gehoben. Ist die gewollte Tiefenlage der Mine erreicht, so schleifen die Daumen in, 1i1 auf den erhöhten Spurkranz, ist sie noch nicht erreicht, so fallen die rauinen abermals in 'die Vertiefung des Spurkranzes. Die Kupplungen -,v erden abermals eingeschaltet, was so lange vor sich geht, bis die Tiefenplatte wieder ihre 1,Iittelstellung, die Mine also die gewollte Tiefenlage unter der Wasseroberfläche erreicht hat und der Hebel 1, 11 dem Daumen in, 11a1 wieder gestattet, auf dem erhöhten Spurkranz der Einrückscheiben p, p1 zu schleifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur selbsttätigen Erhaltung der gleichen Schwimmtiefe von Seeniinen in strömenden Gewässern mittels hydrostatischer Platte und Strömungsmotor für die Ankertautrommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenwelle (d) Scheiben (p, p1) in Umdrehung versetzt, auf welchen Daumen (iii., i111) von Kupplungshebeln (it, n1) schleifen, die t an Hebeln (1, 11) der Tief enplatte (c) gesteuert werden und mittels der Kraft der Schraubenumdrehungen die Ankerseiltrommel ein- und auskuppeln.
DEC31813D 1922-03-14 1922-03-14 Vorrichtung zur selbsttaetigen Erhaltung der gleichen Schwimmtiefe von Seeminen Expired DE407286C (de)

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