DE448458C - Sicherheitsvorrichtung fuer Schiffs- oder sonstige Lasthebewerke mit Spindelantrieb und durch Gegengewichte ausgeglichener Last - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung fuer Schiffs- oder sonstige Lasthebewerke mit Spindelantrieb und durch Gegengewichte ausgeglichener Last

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DE448458C
DE448458C DED47820D DED0047820D DE448458C DE 448458 C DE448458 C DE 448458C DE D47820 D DED47820 D DE D47820D DE D0047820 D DED0047820 D DE D0047820D DE 448458 C DE448458 C DE 448458C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Sicherheitsvorrichtung für Schiffs- oder sonstige Lasthebewerke mit Spindelantrieb und durch Gegengewichte ausgeglichener Last. Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für Schifis- oder sonstige Lasthebewerke mit Spindelantrieb und durch Gegengewichte ausgeglichener Last, bei welcher durch nachgiebige Lagerung der Antriebsmittel (Mutter) gegenüber dem Hubmittel (Schiffstrog) bei Störung des Gewichtsausgleichs eine zur Abbremsung der bewegten Last dienende Verschiebung zwischen dem= Antriebsmittel und dem Huhmittel eintritt. Das Neue besteht in sich frei auf dem Spindelgewinde bewegenden, bei Störung des Gewichtsausgleichs zum Anlieger, in dem Gewinde kommenden Bremsmuttern oder Spindelstücken. Bei Hebewerken, bei welchen die Heb- und Senkbewegungen durch Drehen der Muttern erfolgen, kann die Ausbildung so getroffen werden, daß sich die Bremsmuttern zwangläufig mit den Antriebsmuttern bewegen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt schematisch dargestellt.
  • An dem durch die Träger i angedeuteten Schiffstrog ist eine Mutter .2 zwischen den Ringstützen 3 drehbar gelagert; sie erhält ihren Antrieb durch den Motor 7 unter Vermittlung des Zahnrades q., des Ritzels 5 und der Welle 6 und ist infolge der Federn 8 gegenüber dem Schiffstrog nachgiebig. Außer der Antriebsmutter :2 ist auf der Spindel 9 noch eine Bremsmutter io angeordnet. Diese läuft frei, d. h. reibungslos auf der Gewindespindel 9 und erhält ihren Antrieb durch die Welle 6 und die Zahnräder ii und 12.
  • Beim geordneten Hebebetrieb unterliegt die Bremsmutter io keinem Verschleiß. Die Antriebsmutter 2 ist so ausgebildet, daß sie nur einem ganz bestimmten Höchstdruck gewachsen ist. Wird dieser Druck überschritten, so drückt sich die eine oder andere Feder 8 zusammen, der Trog hebt bzw. senkt sich etwas, und die Gewindegänge der Bremsmutter io kommen zum Anliegen. Gleichzeitig tritt eine Überlastung des Hubmotors ein, welcher hierdurch seinen Strom verliert und das ganze Windwerk stillsetzt. Es kommt also die Bremsmutter io, welche keiner Abnutzung unterworfen ist, für die Übertragung der Kräfte in Frage. Da diese Mutter für die größte, auftretende Kraft, die beim Leerlaufen des Troges entstehen könnte, ausgebildet ist, so bildet sie eine wirksame Haltevorrichtung. Die Bremsmutter kann natürlich bedeutend höhere Bruchfestigkeit besitzen als die Antriebsmutter, da die Bremsmutter ja nicht arbeitet, sondern sich entweder frei im Gewinde dreht oder aber fest aufliegt. Eine Bewegung soll durch die Bremsmutter nicht hervorgerufen werden. Um dem Verschleiß der Antriebsmutter Rechnung zu tragen, kann eine Nachstellbarkeit der Bremsmutter vorgesehen werden (diese ist in der Zeichnung nicht dargestellt). Für die Aufnahme der großen Zugkräfte die Spindel zu benutzen, ist ohne weiteres angängig, da ein Verschleiß an der Spindel, die aus Stoen von sehr hoher Festigkeit hergestellt sein kann, so gut wie ausgeschlossen ist. Für die Betriebsmutter wird beste Bronze verwendet. Es findet also nur eine Abnutzung der Betriebsmutter, aber nicht des Spindelgewindes statt. An Stelle der beiden Muttern, die sich auf der Spindel drehen, können auch am Trog in derselben Weise zwei Spindelstücke gelagert werden, die sich in einem hohlen Gewinde drehen. In diesem Falle können die Stoffe natürlich so gewählt werden, daß die Abnutzung an den Spindelstücken und nicht an dem Hohlgewinde stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sicherheitsvorrichtung für Schiffs-oder sonstige Lasthebewerke mit Spindelantrieb und durch Gegengewichte ausgeglichener Last, bei welcher durch nachgiebige Lagerung der Antriebsmittel (Mutter) gegenüber dem Hubmittel (Schiffstrog) bei Störung des Gewichtsausgleichs eine zur Abbremsung der bewegten Last dienende Verschiebung- zwischen dem Antriebsmittel und dem Hubmittel eintritt, gekennzeichnet durch sich frei auf dem Spindelgewinde (9) bewegende, bei Störung des Gewichtsausgleichs zum Anliegen in dem Gewinde kommende Bremsmuttern (Spindelstücke io). z. Sicherheitsvorrichtung für Hebewerke nach Anspruch i, bei welcher die Heb- und Senkbewegungen durch Drehen der Muttern erfolgen, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bremsmuttern (io) zwangläufig mit den Antriebsmuttern (2), bewegen.
DED47820D 1925-04-22 1925-04-22 Sicherheitsvorrichtung fuer Schiffs- oder sonstige Lasthebewerke mit Spindelantrieb und durch Gegengewichte ausgeglichener Last Expired DE448458C (de)

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