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Spielzeugfigur mit beweglichen Flachgliedern.
Um aussen am Rumpf von Spielzeugfiguren aus Flachmetall mit beweglichen Flachgliedem
Gegenstände flach anliegend so zu befestigen oder anzubringen, dass sie nicht mit den Beinen zusammen- treffen, macht der Erfinder von der in seiner eigenen Patentschrift Nr. 92441 geoffenbarten Einrichtung
Gebrauch, den Rumpf unter Freihaltung eines Abstandspaltes aus Blechhälften zu bilden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Beine in der vom Abstandsspalt dargebotenen Zwischenschicht untergebracht und von innen her an je eine Rumpfhälfte angelenkt sind und dass zugleich ein Gegenstand sich flach anliegend aussen am Rumpf, also in einer von den Beinen freigehaltenen Schicht, befindet.
Der erzielte Erfolg liegt darin, dass weder die Lage noch die Grösse, noch der Bewegungsspielraum des flach anliegenden Gegenstandes durch die Beine eingeschränkt wird.
Die Befestigung des Gegenstandes geschieht, indem er mit einem oder mehreren Fortsätzen um den Rand der einen Rumpfhälfte herumgelegt, der Fortsatz mit der anderen Rumpfhälfte überdeckt und dann erst die Verbindung der Rumpfhälften fertiggestellt wird.
Auf der Zeichnung zeigen
Fig. 1, 4 und 7 die Seitenansicht dreier Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes,
Fig. 2,3 und 6 die Schnitte nach Linie Il-Il der Fig. l und nach III-III und nach Linie 77-77 der Fig. 4.
Fig. 5 ist ein Stück der Innenansicht auf die eine Rumpfhälfte.
Auf der in Fig. 1 veranschaulichten Rumpfhälfte 1 ist der Leibriemen durch blosse Bemahmg,
Prägung oder sonstige Oberflächenbehandlung angebracht und eine Durchbrechung 2 vorgesehen ; durch welche mit einem um den Rand der Durchbrechung 2 herumgelegten Fortsatz 3 ein Gegenstand, z. B. eine
Seitengewehrscheide 4, eingehängt wird. Dann wird, wie in Fig. 2 schematisch angedeutet, nach Einfügung der Oberschenkel 6, die ebenfalls mit aufgemalten usw. Leibriemen versehene zweite Rumpfhälfte in dem durch die Einfügung der Oberschenkel bedingten Abstand mit der ersten Rumpfhälfte verbunden.
Der Fortsatz 3 findet dabei oberhalb der innen angelenkten Beine in dem Abstandsspalt 5 zwischen den beiden Rumpfhälften Platz und liegt verdeckt, ohne eingeklemmt zu sein. Bei runder Ausführung der Durchbrechung kann die Waffe frei nach vom oder hinten geschwenkt werden, ohne dabei mit den Beinen zusammenzutreffen.
Ist der Fortsatz 3 federnd, verhältnismässig kurz und gut ausgerundet, so kann der Gegenstand auch ein wenig von der Rumpfebene weg geschwenkt werden. (Fig. 2, strichpunktierte Linien).
Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 3 bis 6) ist der-Leibriemen ähnlieh dem Rumpf selbst aus Hälften gebildet und jede solche Hälfte 7 besteht aus einem Blechband, das mit umgebogenen Enden 8 und 9 um den vorderen und den hinteren Rand der zugehörigen Rumpfhälfte herumgreift und an diesen Enden durch Aufbringen der zweiten Rumpfhälfte überdeckt wird.
Hier bildet eine-Leibriemenhälfte einen Teil des aussen auf dem Rumpf angebrachten Gegenstandes, der andere flach am Rumpf anzulegende Teil ist mit dem ersten lösbar auf folgende Weise verbunden :
Das aussen befindliche, sichtbare Stück des Blechbandes biegt sich infolge seiner Elastizität ein wenig von der Aussenfläche der umfassten Rumpfhälfte weg, so dass ein bogenabschnittförmiger Spalt 10 frei bleibt, in dessen weiteste Stelle ein anderer Gegenstand, z. B. eine Handgranate 12, ein Revolver 13, eine Trompete od. dgl., eingeführt wird, um alsdann durch Verschiebung nach dem einen oder dem anderen Spaltende hin, flach am Rumpf anliegend festgeklemmt zu werden.
Statt der Waffe kann ein hakenförmiger
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Ansatz 14 derselben eingeführt und festgeklemmt werden, wobei dann die Waffe selbst eine beliebige Schräglage zum Rumpf erhalten kann (vgl. das in Fig. 6 dargestellte Seitengewehr 11}.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spielzeugfigur mit beweglichen Flachgliedern, bei welcher der Rumpf unter Freihaltung eines Abstandsspaltes aus Blechhälften gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine in dem Abstandsspalt (5) untergebracht und von innen her an je eine Rumpfhälfte (1) angelenkt sind und zugleich ein Gegenstand (4, 7) sich aussen am Rumpf befindet, so dass weder die Lage noch die Grösse noch der Bewegungsspielraum des flach anliegenden Gegenstandes durch die Beine eingeschränkt wird.
2. Figur nachAnspruch1, dadurch gekennzeichnet, dass der aussen am Rumpf angebrachte Gegenstand (4) mit einem Fortsatz (3) um den Rand einer Durchbrechung (2) der einen Rumpfhälfte herum in den Abstandsspalt (5) greift und an diesem Fortsatz durch die zweite Rumpfhälfte überdeckt ist.