AT92072B - Figur mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall. - Google Patents

Figur mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall.

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Johannes Gotthilf Dietrich
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Description


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  Figur mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall. 



   Die Erfindung besteht darin, dass bei Figuren mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall einzelne Glieder aus Federstahl bestehen. Sie sind daher-unbeschadet der Erfüllung ihres Hauptzweckes, ein 
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 ausnutzen
Auf der Zeichnung sind Fig. 1-3 die Vorderansicht, die Seitenansicht und die Oberansicht einer Figur mit Oberschenkeln aus Federstahl. Fig. 4 verdeutlicht den Reitsitz einer solchen Figur, Fig. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht zwei Ausführungsformen einer Einrichtung zur Erzeugung von Gelenkreibung und zum Festhalten bestimmter Gliedeinstellungen. Fig. 7 und 8 veranschaulichen eine andere Figur bei verschiedenen Stellungen in Verbindung mit   einer Einzelstange. Fig. 9-12   sind die Oberansichten auf je ein einzelnes Greifglied und auf Greifgliederpaare.

   Fig. 13-15 sind die Vorderansicht, die Seitenansicht und die Oberansicht der   nämlichen   Figur in Verbindung mit zwei Stangen. Fig. 16 ist in   grösserem,   Massstab ein Stück der Vorderansicht der Figur bei erhobenen Armen. Fig. 17-19 sind die Seitenansichten verschiedener, mittels Gliederverschlirgung erreichbarer Stellungen. Fig. 20 und 21 sind zu den Fig. 18 und 19 gehörige Vorderansichten. Fig. 22 und 23 sind die wagreehten Schnitte durch Fig. 18 in   Schulter- und Hüfthöhe   bei ausgestreckten Gliedmassen. 



   Die Figur nach den Fig. 1-3 besteht aus einer grösseren Anzahl von   Flachgliedern, nämlich   dem 
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   . \ufsteIlstab 8.   Die durch starke Umrisslinien hervorgehobenen Glieder, nämlich die Oberschenkel   6.   bestehen in ihrer vollen Ausdehnung aus Federstahl, so dass ihre Knieenden im Winkel und sogar windschief zueinander verbogen werden können. Beispielsweise kann eine solche Figur in Reitsitz auf einer Tierpuppe 10 festgeklemmt werden (Fig. 4). 



   Bei der   Ausführung-Jform   gemäss Fig. 5 ist im Federstahlglied 6 je eine nach der Mittelebene der Figur zu durchgedrückt Warze 11 vorgesehen, der in den angeschlossenen Gliedern,   nämlich   im Rumpf 1 und im Unterschenkel 7, ein oder mehrere Randeinschnitte 12 entsprechen. Wird, wie an beiden Enden des rechten Oberschenkels dargestellt, die Warze in den Ausschnitt gebracht, so schnappt sie unter der Eigenfederung des Stahlgliedes ein und hält das angeschlossene Glied in der gewünschten Hauptstellung fest. Bei anderen Stellungen (siehe die beiden Enden des linken Oberschenkels) legt sich die Warze, infolge der federnden Anspannung des Stahlgliedes, Klemmreibung erzeugen, an die glatte Fläche des Nachbargliedes. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 sind im Stahlglied 6 Paare von durchgedrückten Warzen l la vorgesehen, welche sich gegen den Rand des nach einem Vieleck abgegrenzten Nachbargliedes legen, u. zw. entweder beide Warzen gegen die nämliche Vieleckseite   13   (volle Linien bei beiden Kniegelenken) oder je einer Warze an zwei verschiedenen, in einer Ecke zusammenstossenden Vieleckseiten   14, 15   wie bei der mit vollen Linien gezeichneten Lage des rechten Beines gegenüber dem Rumpf. In den Zwischenstellungen ergibt sich auch hier Klemmreibung bei den an einer glatten Gegenfläche anliegenden Warzen. 



   Die Federstahlglieder 6 sind aussen am Rumpf 1 und auch aussen an den Unterschenkeln 7 angelenkt   und die Warzen sind von aussen nach innen durchgedrückt. Infolgedessen bilden die Oberschenkel den am weitesten aussen befindlichen Teil und die Warzen stehen aussen nicht über. Daher ist es möglich,   

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 ein beigegebenes als Flachteil ausgebildetes Gerät, z. B. ein Gewehr 9, sowohl beim Kniegelenk als auch   beim Hüftgelenk   glatt an die Aussenfläche des Oberschenkels anzulegen (Fig. 1). 



   Aussen auf einem Flachstahlglied kann-wegen der nach innen   durchgedruckten   Warzen glatt anliegend-eine mit Prägung oder Bemalung versehene unelastische Scheibe befestigt werden, welche die Warzenvertiefungen usw. verdeckt. 



   Die   Kletteriiguren   nach den Fig.   7-23   bestehen aus zahlreichen Gliedern. von denen die Rumpfhälften 1 a, die gelenkig dazwischen eingesetzte Kopfscheibe 5, die   Unterarme 41'. 4l.   die Unterschenkel   7.   
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 arme 3, die Oberschenkel 6 und gegebenenfalls die dem Rumpf benachbarten Schwanzglieder   16bud   aus Federstahl. Da das spielende Kind im allgemeinen nur an den aus   Weiehblech   (dickerem Blech, bestehenden Aussengliedern anzugreifen hat, nicht an den dünnen Kanten der Stahlblechglieder, werden seine zarten Finger geschont. Die Anfertigung der Aussenglieder aus Weichblech macht es ferner möglich. die Handenden 17r,17l in Nachahmung der natürlichen Greifstellung einwärts umzubiegen (Fig. 9 und 10). 



   Zweckmässig besitzen die Arme (entweder die Oberarme, Fig. l6, links, oder die Unterarme. 



  Fig. 16, rechts) geringe   Längskrümmung   (Fig. 11 und 12), so dass beim ungespannten Zustande der Oberarme die nach vorne gestreckten Hände sich in der Mittelebene der Figur übereinanderlegen. Dadurch ist es möglich, beispielsweise bei der Stellung nach Fig. 7 die rechte Hand oben um eine Kletterstange 18 herumzulegen und zugleich den Körper mit der linken Hand gegen die   nämliche   Kletterstange abzustützen (Fig. 12, Schnitt   XII-XII   der Fig. 7). Die Figur kann aber auch mit beiden Händen an einer Einzelstange angehängt werden (Fig. 8). 



   Die Federungsfähigkeit der Oberarm   3   lässt sich dazu ausnutzen, um die   Unterarme     41',   41 weit aus der Rumpfebene herauszubiegen und die Hände um zwei in einigem Abstande voneinander befindliehe Stangen 19 herumzulegen (Fig. 13-15). Durch solches Spreizen der Gliedmassen klammert sich die Figur federnd an einen Gegenstand, z. B. an einen verzweigten Baum, an. Die umgebogenen Handenden verhindern dabei das Abgleiten. 



   Ist die Figur mit beiden Knien an   eine Stange. M gehängt (Fig. 8),   so lässt die Federung, z. B. des linken Oberschenkels, es zu, die linke Ferse rechts neben den rechten Oberschenkel zu schieben (Bein-   verschränkung).     Andine   Beispiele von Verschlingungen der Bein-und Armglieder zeigen die Fig. 17, 18. 19. 21. die beiden let7teren zum Zwecke des Erfassens eines Gegenstandes, z. B. einer   Rilbe   19. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Figur mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Glieder   6)   in ihrer vollen Ausdehnung aus federndem Flachstahl bestehen.

Claims (1)

  1. 2. Figur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen dem Rumpf (1) und einem Endglied (4, 7) befindliches Glied (3, 6) aus federndem Flachstahl, das angeschlossene Endglied (4. 7) hingegen aus biegsamem Weichblech besteht.
    3. Figur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus federndem Flachstahl bestehenden Zwischenglieder (6) je eine durchgedrückte Warze (11) und der sich anschliessende Flachteil (1 oder 7) einen stellenweise (bei 12) ausgesparten Rand aufweist (Fig. 5).
    4. Figur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus federndem Flachstahl bestehenden Zwischenglieder (6) Paare einander benachbarter, durchgedrückter Warzen (lla) und das sich an- schliessende Flachglied (1 oder 7) einen nach einem Vieleck abgegrenzten Rand aufweist (Fig. 6).
    5. Figur nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenglied (6) von aussen her an die sich anschliessenden Flachglieder (1 und 7) angelenkt und die durchgedrückte Warze (11) von aussen her durchgedrückt ist.
    6. Figur nach den Ansprüchen 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenglieder oder Endglieder oder beide derart gegeneinander abgebogen sind, dass die umgebogenen Enden (1 j, 17 der zusammengehörigen Endglieder (4r, 4l) bei vom Körper weggestreckter Lage in der Körpermittelebene übereinanderstehen (Fig. 11 und 12).
    7. Figur nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch beigegebene Paare voneinander abstehender Gegenstände (19), an welche die Puppe unter federnder Anspannung und Spreizung paarweise zusammenwirkender Glieder (4r, 4l) mittels der umgebogenen Gliedenden (17r,17l) anschliessbar ist.
    8. Figur nach Anspruch 2 und 6, gekennzeichnet durch eine beigegebene Einzelstange (18), gegen welche die Figur mit ihren in der Körpermittelebene übereinanderstehenden Gliedenden abstiitzbar ist (Fig. 7).
AT92072D 1915-08-17 1920-07-22 Figur mit beweglichen Gliedern aus Flachmetall. AT92072B (de)

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