AT91847B - Treibwerk. - Google Patents
Treibwerk.Info
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Description
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Treibwerk.
Die Erfindung, welche aus Studien über die kinematische Abrollung des Fisehschwanzes hetvor- gegangen ist. bildet die mechanische Lösung des Problemes und seine technische Anwendung als aktive
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elektrische Wellen od. dgl.
Die Ortsbewegung des Fisches (Fig. 1) erfolgt durch die Wirbelsäulenbewegung. welche, einem laufenden Kapselwerk vergleichbar. durch diagonal gestellte Muskelzusammenziehungen Biegungen des Leibes herbeiführen, die stets beim Kopfe beginnend nach rückwärts geschickt werden und bevor sie mit der unpaaren Schwanzflosse ganz ausklingen, vorne aufs neue wieder einsetzen. Durchfluten zwei oder mehrere solcher Impulse gleichzeitig den Wirbelstamm, so entsteht die Schlängelung gemäss Fig. 1, wo (', f'. c, f'"die Wellenlänge, die Pfeile die Richtung der Sehlängelung, Schubtra. jektorien (senkrecht zu den
Pfeilen angedeutet), und R die Gesamtbewegung nach vorne anzeigen.
Beim Vogelflug findet eine analoge Bewegung, natürlich im paarigen Sinne statt, mit einer entsprechend grösseren Amplitüde (m-n, V in Fig. 1).
Die Erfindung besteht nun im Wesen in der Auffindung und Bewegung einer Fläche od. dgl., derart. dass dadurch die Bewegung des Fischschwanzes oder Vogelflügels im kinematischen Sinne nachgeahmt wird. Wie in Fig. 2 dargestellt, ist die Fläche W. welche ungefähr im avaneinischen Drittel ?. senkrecht auf der Achse f- einer Pleuelstange P sitzt, mit dieser starr verbunden. Sie wird daher bei Drehung
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und hiebei die Abwicklung oben zitierter Naturbewegungen (Fischschwanz bzw. Vogelflügel) nahezu kopieren.
Sowohl bei der natürlichen (Fisch od. dgl.) wie der oben genannten mechanischen Einrichtung schwenken, aus irgendeiner der beiden Totpunktlagen 0, O' (Wellengipfel oder Wellental) beginnend. zuerst die Kopfpunkte 1" ein. gehen auf dem Wege einer Translation bei konstant flacher werdendem Winkel B über den höchst beschleunigten Knotenpunkt X hinweg und endigen mit einer aktiven rück- wärtigen Ausschwenkung, um sogleich in umkegehrter Richtung vorne beim Knotenpunkt V'wieder
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seine Umkehrbewegmig die beiderseitige oder auch einseitige Beaufschlagung des Triebes. je nachdem das System eingetaucht, oder hängend im Raume gedacht ist.
Statt einer Treibfläche W können auch deren mehrere, immer senkrecht auf der Verbindungslinie e, d der Schubstange P stehend. entweder direkt auf dieser oder über ihre Pole dz k) hinaus angeordnet werden.
Ausser der gezeichneten normalen Geradführung kann irgendeine bekannte Gestängeführung oder Leitung durch paarige Kurbelanordnung sowie durch hypozykloide Rollkreisführung (od. dgl@) erzielt werden. Umgekehrt kann die einerseits im Kreise anderseits auf einer Geraden geführte Pleuelstange nur als kinematische Leitung der Translation dienen und die dynamische Bewegung unmittelbar durch geradlinige Kolben erhalten.
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Seine besondere Ausgestaltung erfährt das gefundene Treibwerk erst im Gliederungsprinzip, dadurch, dass das Grundelement, die Fläche W durch Lenkschenkel L. L', L" zwangläufig mit weiteren
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sowie paarig gegenübergestellt. oder parallel schwingend. über-, neben-oder hintereinander in gleichen oder differenzierten Gruppen angeordnet werden. Bei paariger Anordnung wird die Unsymmetrie der Wege im Kurbeltrieb aufgehoben und die Drehmomente kompensiert.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Treibwerk. dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Treibfl chcn, Räder, Kufen oder
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Claims (1)
- geführten Kurbel- oder Exzentertrieb angeordnet sind. welche, mit dieser fest verbunden, zwangläufig treibende Sehwirgungen ausführen : 2. Treibwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Treiborgane on symmetrisch oder unsymmetrisch bzw. im avancinischen Drittel in bezug auf die Achse (c, d) der Pleuelstallge (1') festgelegt sind, wobei sie hinten federnd ausgebildet sein können.3. Treibwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Gliederungsprinzipe EMI2.3 auf einer gemeinsamen Geraden (C-D) geführt, selbst unter den Kurbeltrieb hinweggehend, dieselben Bewegungen mitmachen wie das Stammorgan (W).4. Treibwerk nach Anspruch 1, 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Systeme in horizontaler oder vertikaler Lage. in beiderseitiger oder einseitiger Beaufschlagung oder Tragung, über-, unter- oder nebeneinander, einzeln oder parallel, in paarig gegenüberliegenden Reihen, geschaltet sind.5. Treibwerk nach Anspruch l. 2. 3 oder 4. dadurch gekennzeichnet. dass die Systeme als aktives wie als angeströmtes Treibwerk oder als stationärer Trieb sowie als Wellenerreger oder Empfänger angeordnet werden.6. Treibwerk nacli Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Pleuelstange nicht als Treib- EMI2.4 Bewegung unmittelbar durch Kolben erfolgt.7. Treibwerk nach den Ansprüchen 1-6, dadurchgekennzeichnet, dass Einrichtungen vorgesehen sind. welche die Betätigung des Triebes durch menschliche- Kraft od. dgl. ermöglichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT91847T | 1920-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT91847B true AT91847B (de) | 1923-03-26 |
Family
ID=3611919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT91847D AT91847B (de) | 1920-11-27 | 1920-11-27 | Treibwerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT91847B (de) |
-
1920
- 1920-11-27 AT AT91847D patent/AT91847B/de active
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