AT91688B - Vorrichtung zum Spielen von Mundharmonikas. - Google Patents
Vorrichtung zum Spielen von Mundharmonikas.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Spielen von Mundharmonikas. EMI1.1 Der Zweck der Erfindung ist nun darin zu erblicken, eine Vorrichtung zu schaffen, mit Hilfe welcher es jedermann, auch ohne die besondere bisher hiezu notwendige Geschicklichkeit zu besitzen, ermöglicht wird. Mundharmonika zu blasen. In erster Linie besteht daher die Vorrichtung in einem LuftverteiluT- raum. auf welchem mindestens eine Mundharmonika leicht auswechselbar so sitzt. dass von Ventilen gesteuert. die Luft wahlweise die einzelnen Stimmen in der einen oder anderen Richtung durchströmt. Vorteilhaft schliesst an den Luf. verteilungsraum ein Mundstück an, durch das der Benutzer entweder Luft hineinbläst oder heraussaugt. Es ist natürlich auch denkbar, diesen Luftverteilungsraum nach Art einer Ziehharmonika auszubilden, um. so den notwendigen Luftüber- bzw. Unterdruck zu erzeugen. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen : EMI1.2 Schnitt gemäss IV-IV der Fig. 1. In einem kastenartigen Gehäuse J ist durch einen Querboden 6 ein Luftverteilungsraum 7 abgegrenzt, an den ein Mundstück anschliesst. Der Querboden 6 besitzt auf seiner Oberseite eine Mehrzahl EMI1.3 gegen den Druck der Feder 15 geöffnet wird, während beim Loslassen des Knopfes die Feder das Ventil wieder zudrückt. Die Oberseite der Zwischendecke 10 ist mit einer Schicht : 20 aus Leder, Filz, Gummi oder einem EMI1.4 Zwischenschicht 20 drücken. Vorreiber 26 halten den Deckel 7. 9 in der geschlossenen Lage fest. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende : Nachdem die beiden Mundharmonikas 21, 22, so wie eben beschrieben, eingesetzt sind, nimmt der EMI1.5 kann und bringt seinen Mund mit dem Mundstück 8 in Verbindung. Je nachdem nun, wie er unter Benutzung der Knöpfe 18 die Ventile 16 öffnet oder schliesst und Luft einbläst oder heraussaugt, wird der entsprechende Ton der Mundharmonika zum Klingen gebracht. Hiebei ist es ohne weiteres möglich. Töne. die in der Tonfolge weit auseinanderliegen, gleichzeitig ertönen zu lassen, was beim normalen Mundharmonikablasen ausgeschlossen ist. Abgesehen hievon können durch geeignete Wahl und Abstimmung <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 nach Auswahl zu spielen. Selbstverständlich ist es ohne weiteres auch denkbar, dass anstatt, wie beispielsweise dargestellt EMI2.2 harmonikas aufnimmt, die dann in entsprechender Weise mit den Luftkammern in Verbindung gebracht. s : anze Akkorde zum Ertönen bringen. Auch ist es denkbar, mit dem Luftraum 7 einen elastischen Speicher in Verbindung zu bringen, um das Einblasen von Luft zu erleichtern. Wenn dieser Speicher in der Art des Balgens einer Ziehharmonika ausgebildet ist. besteht auch die Möglichkeit. die Vorrichtung ohne Zuhilfenahme des Mundes zu spielen. indem man mit dem Balgen die notwendige Druck-bzw. Saugluft erzeugt. Ohne daher ausserhalb des Rahmens der Erfindung zu fallen, sind in dieser wie auch in konstruk- EMI2.3 probieren von Mundharmonikas und zum Vorführen dieser verwenden, wobei noch der hygienische Vorteil nicht zu vernachlässigen ist. dass der Verkäufer nicht die Mundharmonikas, die ein anderer Käufer will. mit seinem Munde berühren muss. bzw. dass der Käufer nicht eine Reihe von Mundharmonikas mit seinem Munde durchprobiert, die später oder früher andere Leute in der gleichen Weise benutzen müssen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Spielen von Mundharmonikas, gekennzeichnet durch einen Luftverteilungs- EMI2.4 gesteuert, die Luft wahlweise die einzelnen Stimmen entweder in der einen oder anderen Richtung durchströmt.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass an den Luftverteilungsraum ein EMI2.5 schliesst.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftverteilungsraum im oberen Teil in der Zahl der Harmonikastimmen entsprechende Kammern unterteilt ist. die durch mit einer Klaviatur verbundene Ventile abschliessbar sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern sich nach dem Harmonikaraum zu öffnen und die Öffnungen mit einer elastischen Umrandung, beispielsweise aus Leder.Kautschuk. Filz od. dgl. versehen sind. gegen die die Harmonika gepresst wird. so dass die Öffnungen luftdicht an die Stimmöffnungen der Mundharmonika anschliessen.5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichen Luftkammern mehrere Öffnungen besitzen, die mit einer entsprechenden Zahl Mundharmonikas zusammenarbeiten. so dass beim Niederdrücken einer Taste der Klaviatur die gleich angeordneten Töne sämtlicher Harmonikas in Tätigkeit treten.6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die auswechselbar angeord- nete Mundharmonika durch Federn in der richtigen Stellung gehalten und durch den Deckel der Vor- EMI2.6
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE91688X | 1921-09-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT91688B true AT91688B (de) | 1923-03-10 |
Family
ID=5643808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT91688D AT91688B (de) | 1921-09-28 | 1922-02-24 | Vorrichtung zum Spielen von Mundharmonikas. |
Country Status (1)
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-
1922
- 1922-02-24 AT AT91688D patent/AT91688B/de active
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