AT91659B - Präzisionswage mit elektromagnetischer Feintarierung. - Google Patents

Präzisionswage mit elektromagnetischer Feintarierung.

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AT91659B
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balance
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Franz Fessler
Richard Deutsch
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Franz Fessler
Richard Deutsch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  PräzisionswagemitelektromagnetischerFeintarierung. 
 EMI1.1 
 



   Der Apparat besteht aus   der eigentlichen Wage. dem Mechanismus für   die grobe und dem   Mechanismus für   die feine   Austarierung.   
 EMI1.2 
 mehreren Schaltmagneten M1, M2 Y3,.. und aus dem Elektromotor D. 



   Jede Gewiehtsscheibe S ist, wie Fig zeigt. ein niedriger Kegelstumpf, an dessen Rand sich 
 EMI1.3 
 herausfallen, von wo sie durch die Zufuhrrinne r zur Gewichtsschale gelangen. 



   Die Gewichtsschale G selbst ist in so viele Abteilungen geteilt als   verschiedene Gewiehtssorten   zur Verwendung gelangen, wobei die Anordnung derart ist. dass die schwersten Gewichte in der Mitte zu   liegen kommen.   Wie   erwähnt,   ist die Gewic. htsschale kippbar und besitzt daher die als Unterlage   dienende Wagschale, einen viereckigen Ausschnitt. Die Kippvorrichtung   hat den Zweck, nach beendeter 
 EMI1.4 
   entsprechenden Rinnen/und   rollen so zu   den Gewichtsscheiben zurück.   



     1'm   ein Schwingen der Wage durch die auffallenden Gewichte während der Wägung zu vemeiden,   ist eine selbsttätige Arretiervorrichtung vorgeschen. die später beschrieben wird.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
Doppelbügel   Bit   zur Bewegung des Reiters befestigt ist (Fig. 2,3). Zwecks genauer Einstellung des Reiters kann die eine Hälfte des   Wagebalkens gezähnt sein.   Der Reiter wird nun auf folgende
Weise bewegt. Durch das   Daumenrad   C wird der Bügel   U1   gehoben und gleichzeitig wird die Zahn- stange durch das Zahnrad La um ein bestimmtes Stück weiter bewegt.

   Durch Zurückfedern des   Bügels kommt   der Reiter zum Aufliegen auf dem Wagebalken. um eine Reibung des Reiters an den Bügeln zu vermeiden, ist das Spiel zwischen Reiter und Wagebalken kleiner als das zwischen
Bügel und Reiter. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 wird die Stange E gehoben und. damit sowohl die Stange   U   vom Zahnrade   La als auch   der Reiter vom Wagebalken abgehoben. Auf dem Hebel /ist ein Uhrwerk j montiert, das durch die Bewegung der Zahnstange mittels einer Kette aufgezogen wird. Wird nun die Zahnstange von dem Zahnrade L3 abgehoben. so wird sie durch die Feder des Uhrwerks in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht. Die Bewegung des 
 EMI3.2 
 betätigt. 



   Um ein Schwingen der Wage beim Auffallen der   Eugelgewichte   zu vermeiden. wird sie in dem Augenblick, wo die Kugeln die Scheiben verlassen, vorübergehend arretiert. Dies geschieht mit Hilfe von Kontaktstiften, die die Gewiehtsseheiben an ihrer Rückseite in passender Anordnung tragen und die in ebenso grosser Zahl vorhanden sind wie   Kugelzellen,   so dass in dem Moment, wo die Kugel aus der 
 EMI3.3 
 werden die beiden als Zangen ausgebildeten Anker angezogen und so der Wagebalken mittels Scheibe   Bell   festgeklemmt. Durch die Wahl einer passenden Grösse der Stifte ist es   möglich.   die Dauer dieser Arretierung entsprechend zu wählen. 



     Die elektromagnetische Feintarierung   kann sowohl automatisch als auch von Hand aus erfolgen. 



  In letzterem Falle sind bei einer   gewöhnlichen   sehr empfindlichen Präzisionswage nur die elektrischen Vorrichtungen einzubauen. 



   Bei der   beispielsweisen automatischen Ausführung   der Zeichnung besteht der Apparat aus der   eisenfreien   Spule X, aus einem permanenten Magneten Q (an dessen Stelle eventuell eine eisenfreie Spule 
 EMI3.4 
 dem Ampèremeter J, dem sehr empfindlichen Relais R3 mit dem grossen Widerstande   I's und dem   Elektromotor   7) j.   



   Die Wirkungsweise ist folgende : Sobald durch die Bewegung des Reiters auf Seite der Gewichtsschale ein Übergewicht entsteht, das einem Teilstrich der Balkeneinteilung entspricht, hört durch die obenbechriebene Einnrichtung der Mechanismusfür die grobe Austarierung zu wirken auf, gleichzeitig wird aber durch das Neigen des indifferenten Wagebalkens auf die Seite der   Gewiehtsschale   der Kontakt 1. II. 



  (Fig. 1) und damit durch das Relais   R3   der Stromkreis des Motors   Dl   geschlossen. Der Motor bewegt den   Rheostatelf 11',   dessen Konstruktion zur Erzielung einer Feinregulierung bekannt ist. Durch diese Be-   we (rung wird   nun nach und nach Widerstand ausgeschaltet und so der Strom in der Spule X langsam   verstärkt.   Die Stromrichtung in der Spule ist derart, dass ihre Wirkung gegenüber dem Magneten Q eine abstossende ist u. zw. ist die Kraft direkt proportional der jeweiligen Stromstärke und da die Lage des Magneten in Bezug auf die Spule durch den Kontakt   I.     ID.   begrenzt ist, der Abstand daher konstant bleibt, ist die Grösse der abstossenden Kraft blosss abhängig von der Stromstärke.

   Es wird nun der Strom so lange selbsttätig   verstärkt,   bis das geringe Übergewicht das auf Seite der Gewichtsschale durch den Reiter hervorgerufen wurde, durch die magnetische Abstossung kompensiert wird. In diesem Augenblick befindet sieh das Moment des zu wiegenden Objektes gegenüber den Momenten die auf der Gewichtsseite 
 EMI3.5 
 um einen sichern Kontakt zu bewirken (eventuell wird sich der Wagebalken sogar ein wenig von dem Kontakte entfernen), wodurch der Stromkreis des Relais Rund des Motors unterbrochen wird, der Rheostat steht still und die Stromstärke bleibt konstant. Mit Hilfe des auf Gewicht geeichten Ampèremeters lässt sich die Wirkung des Stromes sofort ablesen. 



   Bei Verzicht auf die automatische Wägung wird der Strom von einem von Hand aus betätigten Regulierwiderstand so lange verstärkt, bis der Wagebalken in die horizontale Lage kommt, welche sich mit Hilfe eines kleinen Spiegels genau erkennen lässt, der in der Drehachse angebracht ist und mit Hilfe einer vertikalen Skala eine genaue Einstellung ermöglicht. Obzwar das System, da Schwerpunkt und Unterstützungspunkt zusammenfallen, sich im indifferenten Gleichgewichte befindet, ist eine Lage im Momente der Ablesung durch die einwirkenden Kräfte als stabil zu beobachten. Denn würde der Wagebalken durch eine vorübergehende äussere Einwirkung (Stoss) aus dieser Lage herausgebracht, so müsste er von selbst wieder in die alte zurückkehren.

   Wird nämlich der Wagebalken hinuntergedrückt, so wird der Abstand zwischen Magnet und Spule verkleinert, wodurch sich die gegenseitige abstossende Kraft vergrössert und den Wagebalken wieder in die frühere Lage zurückbringt. Bei einer   Aufwärtsbewegung   wird analog der Wagebalken durch das dann wirksam   werdende Übergewicht   des Reiters herabgedrückt. Der Wagebalken kann also nur in jener Lage in Ruhe bleiben, in der die abstossende Wirkung von Magnet und Spule durch das Übergewicht des Reiters kompensiert wird. 



   Um das Gewicht des Objektes bei der automatischen Wage abzulesen, kann die Bewegung der Scheiben und des Reiters durch bekannte Registrierapparate abgelesen werden, während, wie bereits 
 EMI3.6 
 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : l. Präzisionswage mit elektromagnetischer Feintarierung durch Wechselwirkung zwischen einem mit den beweglichen Teilen der Wage verbundenen magnetischen oder elektromagnetischen System <Desc/Clms Page number 4> und einem feststehenden ebensolchen System, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Wage infolge Zusammenfallens von Unterstützungspunkt und Schwerpunkt des Wagebalkens im unbelasteten Zustand EMI4.1 Kompensationskraft in das stabile Gleichgewicht kommt.
    2. Präzisionswage nach Anspruch 1, bei der durch Messung der Stärke des die Kompensation des Übergewichtes bewirkenden Stromes die Grösse des tbergewiehtes direkt abgelesen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zweeks Erzielung einer gleichmässigen Gewichtsskala am Strommesser die Änderung der Stromstärke nur in einem der beiden Systeme zur Wirkung gelangt, während die Wirkung des zweiten Systems durch Speisung desselben mit konstantem Strome oder durch Verwendung permanenter Magnete auf gleicher Höhe erhalten wird.
    3. Präzisionswage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Änderung der Messstrom- stärke durch Ausschalten von Widerständen automatisch und ihre Beendigung ebenfalls selbsttätig erreicht wird. wobei die Nullage des Wagebalkens durch einen Wagebalkenkontakt od. da'I. (Ansatz, Kontakt an der Wagsehale) fixiert wird.
    4. Präzisionswage nach Anspruch 1 mit selbsttätiger Grobtarierung durch eine Druckmess- einrichtung (Federwage) in Form eines elektrischen Schaltapparates, der auf einzelne charakteristische Grössen des Übergewichtes der Last durch wahlweise Kontaktbetätigung anspricht. dadurch gekennzeichnet, dass durch diesen Schaltapparat wahlweise entsprechende Behälter deren jeder eine Grössen- EMI4.2 nach die entsprechende. Anzahl der verschiedenen Gewichte auf die Wagschale gelangt und auch die Bewegung des Reiters vom Motor durch eine Übersetzung abgenommen wird.
AT91659D 1921-08-30 1921-08-30 Präzisionswage mit elektromagnetischer Feintarierung. AT91659B (de)

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