DE3144260C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Waage mit einem
Lastaufnehmer und einem Übersetzungshebel, wobei der Last
aufnehmer die der Masse des Wägegutes entsprechende Kraft
über ein Koppelglied auf den kürzeren Hebelarm des Über
setzungshebels überträgt und am längeren Hebelarm des Über
setzungshebels die Kompensationskraft angreift, wobei für
einen Kalibriervorgang mittels eines in der Waage einge
bauten Kalibriergewichtes der Lastaufnehmer aus seiner
normalen Wägestellung anhebbar und mitsamt seiner Last
schale vom übrigen Wägesystem abkoppelbar ist.
Eine solche
Waage ist bekannt durch die US-PS 28 32 535.
Um bei elektronischen Waagen eine regelmäßige Überprüfung
der Empfindlichkeit vornehmen zu können, was z. B. bei hoch
auflösenden Waagen und bei eichfähigen Waagen geraten er
scheint, ist der Einbau einer Kalibriervorrichtung zweck
mäßig. Dadurch wird die Kalibrierung vereinfacht und Fehler
durch eine eventuelle unsachgemäße Aufbewahrung eines ex
ternen Kalibriergewichtsstückes vermieden.
Bei dem vorstehend genannten nach US-PS 28 32 535 Stand der
Technik wird ein spezielles Kalibriergewicht durch Aktivie
rung eines Solenoids auf ein Hebelsystem aus einem Haupt
hebel, Koppelelement von einem zweiten Hebel abgesenkt,
wobei der zweite Hebel an seinem längeren Hebelarm die
Spule für die elektromagnetische Lastkompensation trägt.
Gleichzeitig wird über den vom Solenoid betätigten Absenk
mechanismus der Lastaufnehmer mit Lastschale angehoben und
vom übrigen Wägesystem abgekoppelt.
Diese bekannte Konstruktion hat in insofern Nachteile, als
ein spezielles Kalibriergewicht in der Waage notwendig ist
und die Aktivierung dieses Kalibriergewichtes über einen
Solenoid erfolgt, der zu einer Beeinflussung der elektro
magnetischen Lastkompensation führen kann, wenn beide elek
trischen Elemente auf engem Raum innerhalb der Waage posi
tioniert sind.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden (DE-GM 76 07 012),
den kürzeren Hebelarm eines zweiarmigen Übersetzungshebels
zu verlängern und dort ein Auflager für ein absenkbares
Kalibriergewichtsstück vorzusehen. Dieser Vorschlag hat
jedoch den Nachteil, daß der kürzere Hebelarm des zweiar
migen Übersetzungshebels etwa auf die Länge des längeren
Hebelarms dieses Hebels verlängert werden muß, um für das
Kalibriergewichtsstück denselben Übersetzungsfaktor wie für
das System zur Erzeugung der Kompensationskraft zu errei
chen. Dies bedingt einen größeren Platzbedarf und ver
größert das Trägheitsmoment des zweiarmigen Hebels stark,
wodurch die Einschwingdauer der Waage größer wird.
Weiter ist vorgeschlagen worden (DE-GM 80 08 791), statt
eines Kalibriergewichtsstückes einen Kalibrierhebel ein
zusetzen, dessen Schwerpunkt außerhalb des Drehpunktes
liegt und der zur Kalibrierung über ein Koppelglied in eine
kraftübertragende Verbindung zum Übersetzungshebel gebracht
werden kann. Dies bringt zwar eine Reduzierung der Masse
der zur Kalibrierung notwendigen Bauteile, dafür muß aber
ein zusätzliches, rückwirkungsfreies Lager für den Kali
brierhebel vorgesehen werden, was den mechanischen Aufwand
erhöht.
Daneben ist bekannt (DE-OS 26 01 165), bei einer elektro
nischen Waage mit Parallelführung ein Kalibriergewichts
stück unterhalb der Lastschale anzuordnen und zum Kali
brieren auf ein Gehänge abzusenken. Diese Anordnung ist
zwar für kleine Höchstlasten gut geeignet, für Wägebe
reiche ab einigen Kilogramm Höchstlast aufwärts, wie sie
für Waagen mit Übersetzungshebeln üblich sind, führt diese
Anordnung aber zu sehr schweren Kalibriergewichtsstücken,
was die Waage entsprechend schwer, unhandlich und teuer
macht.
Ausgehend vom Stand der Technik nach der US-PS 28 32 535
und unter Berücksichtigung der verschiedenen Nachteile der
vorstehend abgehandelten Konstruktionen zum Stand der
Technik, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, mit ge
ringem konstruktiven Aufwand eine Kalibriervorrichtung zu
schaffen, deren Platzbedarf in einem kompakten Wägesystem
geringgehalten ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Lastaufnehmer durch eine nockengesteuerte Hubvorrichtung
vom übrigen Wägesystem lastmäßig entkoppelbar ist, der
Übersetzungshebel mit Spule die Funktion eines Kalibrier
gewichtes übernimmt und in dieser Kalibrierstellung die
Meßzeit des elektrischen Meßwerterfassungssystems für die
Erfassung des Kalibriergewichtes länger ist als in normaler
Wägestellung.
Durch diesen am Lastaufnehmer angreifenden nockengesteuer
ten Hubmechanismus sind keine zusätzlichen Hebelkonstruk
tionen notwendig wie nach dem Stand der Technik. Der Hub
mechanismus ist relativ weit entfernt von den elektrischen
Bauteilen zur elektromagnetischen Lastkompensation und im
wesentlichen auf mechanische Mittel beschränkt. Durch die
Funktion des Übersetzungshebels mit Spule als Kalibrier
gewicht kann ein zusätzliches Kalibriergewicht entfallen.
Durch die Verlängerung der Meßzeit für die Erfassung des
aktuellen Gewichtes dieses aus dem Übersetzungshebel mit
Spule bestehenden Kalibriergewichtes erfüllt ein solches
Kalibriergewicht auch bei hochauflösenden Waagen seine
Funktion als Vergleichsnormal.
Durch diese Maßnahmen lassen sich kompakte Wägesysteme mit
Kalibriervorrichtungen erstellen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der schematischen
Figuren beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 eine elektrische Hebelwaage mit Kalibriervor
richtung in Wägestellung,
Fig. 2 die Waage aus Fig. 1 in Kalibrierstellung,
Fig. 3 eine andere Ausgestaltung der elektrischen Hebel
waage mit Kalibriervorrichtung in Wägestellung und
Fig. 4 ein Detail der Waage in Fig. 3 in einer weiteren
Ausgestaltung.
Die elektrische Hebelwaage in Fig. 1 besteht aus einem
gehäusefesten Stützteil 1, an dem über zwei Lenker
4 und 5 mit den Gelenkstellen 6 ein Lastaufnehmer 2 in
senkrechter Richtung beweglich befestigt ist. Der Last
aufnehmer trägt in seinem oberen Teil die Lastschale 3
zur Aufnahme des Wägegutes und überträgt die der Masse
des Wägegutes entsprechende Kraft über ein Koppelglied in
Form eines dünnen Spannbandes 9 auf den kürzeren Hebelarm
des Übersetzungshebels 7. Der Übersetzungshebel 7 ist
durch ein Kreuzfedergelenk 8 am Stützteil 1 gelagert.
Am längeren Hebelarm des Übersetzungshebels 7 greift die
Kompensationskraft an, die hier in Form einer Spule 11
und eines Permanentmagnetsystems 10 zur Erzeugung einer
elektromagnetischen Kompensationskraft dargestellt ist.
Die zugehörige Regelelektronik ist nicht dargestellt, da
sie allgemein bekannt und für die Erfindung nicht wesent
lich ist. Statt der elektromagnetischen Kompensations
kraft kann die Kompensationskraft beispielsweise auch
durch ein Federelement erzeugt werden, dessen Auslenkung
von Dehnungsmeßstreifen erfaßt und in ein elektrisches
Signal umgeformt wird. Auch dieses Verfahren ist allgemein
bekannt, so daß es nicht im einzelnen erläutert werden muß.
Die Massenverteilung der beweglichen Teile der Waage ist
so abgestimmt, daß bei leerer Lastschale 3 das Gewicht
der Lastschale 3, des Lastaufnehmers 2 und der Lenker
4 und 5 gerade vom Übergewicht des Übersetzungshebels 7
auf der Seite der Spule 11 ausgeglichen wird, so daß das
System sich ohne zusätzliche elektromagnetische Kompensa
tionskraft im Gleichgewicht befindet. Erst bei Auflage von
Wägegut muß dessen Gewicht durch eine - entsprechend dem
Übersetzungsverhältnis des Übersetzungshebels verringerte -
Gegenkraft des Kompensationssystems ausgeglichen werden.
Weiter ist eine Hubvorrichtung in Form einer Nocke 15,
die um eine gehäusefeste Achse 25 drehbar gelagert ist,
vorhanden. In der normalen Wägestellung befindet sich die
Nocke 15 in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung, in der
sie keinerlei Einfluß auf das Wägesystem ausübt. Soll nun
die Empfindlichkeit der Waage überprüft werden, so wird die
Nocke 15 in Kalibrierstellung gebracht, wie es in Fig. 2
gezeichnet ist. In dieser Stellung wird der Lastaufnehmer
2 mit samt der Lastschale 3 angehoben. Da das Kompensa
tionssystem 10, 11 versucht, den Übersetzungshebel 7
in seiner normalen Wägestellung zu halten, wird das Spann
band 9 einer Druckkraft ausgesetzt, die es wegen seiner
geringen Dicke nicht aufnehmen kann, so daß es seitlich
ausknickt. In diesem ausgeknickten Zustand stellt das
Spannband 9 keine kraftübertragende Verbindung zwischen
dem Lastaufnehmer 2 und dem Übersetzungshebel 7 dar.
Der Übersetzungshebel 7 ist also in Kalibrierstellung vom
restlichen Wägesystem praktisch abgekoppelt und die vom
Kompensationssystem aufzubringende Kraft, um den Über
setzungshebel in seiner normalen Wägestellung zu halten,
ist nur durch das Übergewicht des längeren Hebelarms des
Übersetzungshebels gegeben. Dieses konstante Übergewicht
ersetzt in dieser Waage das sonst zum Kalibrieren notwen
dige gesonderte Kalibriergewicht bzw. den gesonderten Ka
librierhebel. Der Übersetzungshebel ist deshalb beispiels
weise in seiner Oberfläche so ausgebildet, daß durch
Feuchteaufnahme sein Übergewicht möglichst nicht verändert
wird.
Da Drehmomente, die vom Kreuzbandgelenk 8 auf den Über
setzungshebel 7 ausgeübt werden, das Übergewicht des
Übersetzungshebels beeinflussen, muß durch konstruktive
Maßnahmen dafür gesorgt werden, daß diese Drehmomente
genügend klein, sowie langzeit- und temperaturstabil sind.
In diesem Fall beeinträchtigen sie die Kalibrierung nicht,
da sie ja bei der erstmaligen Kalibrierung nach der Her
stellung mit einjustiert wurden. In der normalen Wäge
stellung würden diese Drehmomente vom Kreuzbandgelenk 8
den Nullpunkt der Waage verändern, so daß in jedem Fall
sie sorgfältige Ausführung des Kreuzbandgelenkes anzustre
ben ist.
Üblicherweise entspricht das Gewicht der Lastschale 3
und des Lastaufnehmers 2 etwa 25 . . . 50% der Höchstlast
der Waage. Dementsprechend beträgt die in Kalibrierstellung
vom Kompensationssystem zum Ausgleich des Übergewichtes des
Übersetzungshebels 7 aufzubringende Kraft ebenfalls etwa
25 . . . 50% der Maximalkraft. Daher ist es vorgesehen, daß in
Kalibrierstellung die Meßzeit des elektronischen Meßwerter
fassungssystems entsprechend länger (also um den Faktor
2-4) gewählt wird als in der normalen Wägestellung. Da
durch kann auch in Kalibrierstellung die volle Auflösung
erreicht werden. Die Elektronik erhält die Information, ob
sich die Waage in der normalen Wägestellung oder in Kali
brierstellung befindet, durch einen Schalter 24, der von
der Nocke 15 mitbetätigt wird.
Die Fig. 3 zeigt eine andere Ausgestaltung der elektri
schen Hebelwaage. Die Teile 1 bis 8, 10 und 11 entsprechen
den Teilen aus Fig. 1 und 2. Das Koppelglied 19 ist hier
jedoch so ausgebildet, daß es die der Masse des Wägegutes
entsprechende Kraft in der normalen Wägestellung als Druck
kraft überträgt, während es in Kalibrierstellung abhebt und
so die kraftübertragende Verbindung löst. Das Koppelglied
19 hat an seinen beiden Enden kegelförmige Vertiefungen,
sogenannte Hütchen, mit denen es sich in der normalen Wäge
stellung zwischen einer Spitze 12 am Lastaufnehmer 2
und einer Spitze 17 am Übersetzungshebel 7 fixiert.
In der - nicht gezeichneten - Kalibrierstellung hebt die
Nocke 15 den Lastaufnehmer 2 an, eine Halteklammer 16
hebt das Koppelglied 19 mit an, so daß sich die Spitze 17
und das Hütchen 14 nicht mehr berühren. Damit ist
wieder der Übersetzungshebel 7 vom restlichen Wägesystem
abgekoppelt und steht mit seinem Übergewicht zum Kali
brieren zur Verfügung.
Eine dritte Ausgestaltung des Koppelgliedes ist in Fig. 4
gezeigt. Dieses Koppelglied 29 kann in Fig. 3 statt des
Koppelgliedes 19 eingesetzt werden. Hier ist das Koppel
glied 29 an seinen Enden 23, 26 kugelförmig ausgebil
det. Diese kugelförmigen Enden fixieren sich in Wäge
stellung zwischen einer Kalotte 22 am Lastaufnehmer 2 und
einer Kalotte 27 am Übersetzungshebel 7. In Kali
brierstellung hebt wieder die Kugel 26 aus der Kalotte
27 ab und unterbricht die Kraftübertragung.
Weitere Ausgestaltungen des Koppelgliedes ergeben sich
z. B., wenn in Fig. 3 jeweils Spitze und Hütchen ver
tauscht werden, oder wenn in Fig. 4 Kugel und Kalotte
vertauscht werden, oder wenn statt der Spitze und des
Hütchens eine Schneide und eine Pfanne eingesetzt werden.
Auch andere Ausgestaltungen kann jeder Fachmann leicht
angeben.
Auch ist es denkbar, den Lastaufnehmer zum Kalibrieren
nicht anzuheben, sondern abzusenken. Das Koppelglied bzw.
der kurze Hebelarm des Übersetzungshebels müßte dann so
ausgebildet werden, daß nach Überschreiten der Höchstlast
eine Überlastsicherung ausklickt und die Verbindung
zwischen Lastaufnehmer und Übersetzungshebel löst.
Weiter läßt sich die Erfindung auch bei Waagen mit mehreren
Übersetzungshebeln, beispielsweise bei Brückenwaagen ein
setzen. Zum Kalibrieren wird dabei in der beschriebenen
Weise der letzte Übersetzungshebel vom restlichen Wäge
system abgetrennt.
Claims (1)
- Elektrische Waage mit einem Lastaufnehmer und einem Übersetzungshebel, wobei der Lastaufnehmer die der Masse des Wägegutes entsprechende Kraft über ein Koppelglied auf den kürzeren Hebelarm des Übersetzungshebels überträgt und am längeren Hebelarm des Übersetzungshebels die Kompen sationskraft angreift, wobei für einen Kalibriervorgang mittels eines in der Waage eingebauten Kalibriergewichtes der Lastaufnehmer aus seiner normalen Wägestellung anhebbar ist und vom übrigen Wägesystem abkoppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastaufnehmer (2) durch eine nockengesteuerte Hubvorrichtung (15, 24, 25) vom übrigen Wägesystem lastmäßig entkoppelbar ist, der Übersetzungs hebel (7) mit Spule (11) die Funktion eines Kalibrier gewichtes übernimmt und in dieser Kalibrierstellung die Meßzeit des elektrischen Meßwerterfassungssystemes für die Erfassung des Kalibriergewichtes länger ist als in normaler Wägestellung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813144260 DE3144260A1 (de) | 1981-11-07 | 1981-11-07 | Elektrische hebelwaage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813144260 DE3144260A1 (de) | 1981-11-07 | 1981-11-07 | Elektrische hebelwaage |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3144260A1 DE3144260A1 (de) | 1983-05-19 |
| DE3144260C2 true DE3144260C2 (de) | 1990-10-04 |
Family
ID=6145849
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813144260 Granted DE3144260A1 (de) | 1981-11-07 | 1981-11-07 | Elektrische hebelwaage |
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Family Cites Families (4)
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| DE7607012U1 (de) * | 1976-03-08 | 1976-09-16 | Mettler Instrumente Ag, Greifensee (Schweiz) | Waage |
| DE8008791U1 (de) * | 1980-03-29 | 1981-06-11 | Sartorius GmbH, 3400 Göttingen | Elektronische waage mit kalibriervorrichtung |
-
1981
- 1981-11-07 DE DE19813144260 patent/DE3144260A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3144260A1 (de) | 1983-05-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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