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in welche Vertiefungen eingebohrt sind, in die eine Nase k, welche durch die Feder m nach unten gedruckt wird, eindringt. Ein Anschlag n verhindert, dass der Hobel h eine vollständige Umdrehung machen kann.
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stehen, welches von dem jedesmaligen Typus der Bremse abhängt. Im folgenden soll an- gMuouunnen werden, dass das Verhältnis gleich l : 6 ist.
Der grosse Kolben des Differentialkolbens r besitzt einen Schieber s, welcher die Verbindung zwischen dem Canal o und dem oberen Theil der Vorrichtung absperren kann. Hierbei ist zwischen dem Verschlusskegel f und dem grossen Kolben des Differentialkolbens r eine Spiralfeder t eingelegt, deren Spannung um so grösser ist, je mehr die Schraube d nach unten geschraubt ist ; ausserdem kann die Anfangsspannung dieser Feder beliebig mit Hilfe der Mutter l geregelt werden. Eine andere Spiralfeder Ut welche zwischen den
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einen Widerstand entgegen.
Endlich hat noch eine dritte Spiralfeder v beständig das Destreben, das Ventil p mit einer Kraft, welche man durch Drehung der Mutter to regeln kann, zu heben. Mit Hilfe des Winkelhebels x kann das Ventil p gehoben und infolgedessen in dem Cylinder einfach durch einen auf das Seil y ausgeübten Zug eine Druckverminderung herbeigeführt werden : der Hebel ; r wird durch die Feder z zurückgebracht.
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Wenn man Luft in die Leitung eintreten lässt, so geht der Differentialkolben' nach unten und gestattet der Luft, in den Seitencanal o, in den Cylinder und zwischen die beiden Kolben zu treten, indem deren Lederscheiben nach innen geklappt werden ;
in diesem Augenblick wird ein gleicher Luftdruck auf die vier Flächen der beiden Kolben ausgeübt, welche sich also im Gleichgewicht befinden, und der Differentialkolben r geht unter der überwiegenden Wirkung der Feder it wieder nach oben und schneidet die Ver-
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durch die theilweise Umdrehung des Hebels h vermindert ; wird angenommen, dass die Stellung des Hebels A (Fig. 2) einer Mehrbelastung von z. H. 100 g entspricht, so folgt daraus, dass der Differentialkolben r sich nur unter der Wirkung einer Druckvoränderung von 400 (J in Bewegung setzen wird.
Wird schliesslich angenommen, dass der in der durchgehenden Leitung herrschondf
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Feder M wird sich entspannen und das Ventil p sich unter der Wirkung der Feder v, welche nunmehr überwiegt, öffnen. Die Luft des Cylinders wird dann also schnell nach aussen entweichen, bis die Verminderung unter dem kleinen Kolben gleich sechsmal 400 g geworden ist, da ja der kleine Kolben sechsmal kleiner, wie der grosse ist, und, wenn der Druck in dem Cylinder auf 1600 9 gefallen ist, wird der Differentialkolben, zwischen dessen Kolben stets der Anfangsdruck von 4000 g herrscht, nur noch der Wirkung der Federn t, u und ?'
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schliessen, so wird offenbar der Differentialkolben nicht nach unten gehen, und wird die Schliessung des Ventils erst dann erzielt,
wenn der Druck in dem Cylinder auf 1200 fi gefallen ist. Die Vorrichtung wird die Stellung der Fig. 1 wieder einnehmen, wobei die
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1200 g in dem Canal 0 und dem Cylinder.
Diese bedeutende Druckvorminderung im Cylinder hat eine sehr grosse Bremswirkung zur Folge, und diese Wirkung wird durch eine einfache Druckverminderung von 400 ri in der durchgehenden Leitung erreicht.
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vollständigen Lösen der Bremsen, wenn dazu Grund vorhanden ist, indem man gleichzeitig die durchgehende Leitung wieder unter Druck bringt.
Die Vorzüge dieses Systems liegen auf der Hand, da dasselbe die Bremsung eines Zuges den theoretischen Bedingungen entsprechend zu erzielen gestattet, denn
1. kann so schnell wie möglich der grösste Druck auf die Bremsklötze ausgeübt werden,
2. kann dieser Druck fortschreitend vermindert werden, zum Zwecke, das Festklemmen der Räder, welches infolge der Vergrösserung der Reibung zwischen den Bremsklötzen und den Rädern eintreten würde, zu vermeiden und
3. kann das Lösen der Bremse sehr schnell stattfinden, am den Bruch der Wagenkupplungen zu vermeiden.
In dem beschriebenen System ist zum Lösen der Bremsen nur nöthig, dass in die durchgehende Leitung eine sehr geringe Luftmenge eingeführt wird, da im ungünstigsten Falle (bei Nothbremsungen) der in der Leitung wieder zu gewinnende Druck zum Lösen der Bremsen höchstens 400 9 beträgt.
Diese Vorrichtung gestattet, dadurch, dass man einfach den Hebel h in die gewünschte Lage bringt, die Wirkung der Bremsen am Kopfe des Zuges zu verzögern, um das gleichzeitige Anziehen aller Bremsklötze des Zuges zu erhalten. Für die Wagen am Kopfe des Zuges schliesst dor Verschlusskegel f fast vollständig den Durchgang zwischen den beiden Theilen der Vorrichtung, während er gleichzeitig den Differentialkolben 'und das Ventil p stark belastet ; für die Wagen am Ende des Zuges ist der Durchgang im Gcgentheil weit offen und die Empfindlichkeit des Differentialkolbens ist so gross wie möglich. Es wird also durch die Cornbination aller dieser Mittel die Betätigung der Bremsen am Ende des Zuges erleichtert und diejenige am Kopfe des Zuges verzögert.
Wie ersichtlich, ist der Verschluss f ein starrer ; man regelt ihn im Augenblicke der !' Bildui1g des Zugos je nach der Stelle, welche er in letzterem einnimmt, und von diesem Augenblicke an bleibt er unbeweglich, wie gross auch immer der Druck in der Leitung und die Verminderung des Druckes, welche man hervorruft, sein mag.
Die anfängliche Empfindlichkcit dos Differentialkolbens r kann nach Belieben durch die Muttern 11' und l geregelt werden, so dass eine Vergleichbarkeit der Vorrichtungen erzielt wird, ohne
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PATENT-ANSPRÜCHE- ]. Luftauslassventil für Zweikammer-Luftdruckbremsen, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen Hauptluftleitung und Urcmscyiinder eingeschaltete Lufteintassventit./vou Hand aus einstellbar ist, wobei durch dessen Einstellung eine hinter demselben zur Regulierung des Luftoinlassos nach dem Bremscylindor und des Luftauslasses aus dem letzteren dienende Steuervorrichtung entsprechend beeinflusst wird, zu dem Zwecke, durch eine der Stellung des Fahrzeuges im Zuge entsprechende Einstellung des Ventiles f,
eine Verzögerung der Bremswirkung am Kopfende des Zuges bezw. ein stossfreies Bremsen zu erzielen.