AT90670B - Schaltung für die nur zeitweilig arbeitende Vorverdichteranlage bei Verbrennungskraftmaschinen zum Fahrzeugantrieb. - Google Patents

Schaltung für die nur zeitweilig arbeitende Vorverdichteranlage bei Verbrennungskraftmaschinen zum Fahrzeugantrieb.

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AT90670B
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combustion engines
shut
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Daimler Motoren
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  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei Verbrennungskraftmaschinen für Fahrzeugantrieb, bei denen ein Verdichter zur Erzeugung von vorverdichteter Luft vorhanden ist, soll der Vorverdichter in den meisten Fällen nicht dauernd sondern nur zeitweise arbeiten, u. zw. nur dann, wenn eine Leistungssteigerung ei wünscht ist. Die Maschine saugt also, während die   Vorverdiehteranlage nicht inr   Betriebe ist. die Luft in der   üblichen   Weise von aussen an. 



   Um bei einer solchen Maschine zu verhindern, dass beim Umschalten von Aussenluftansaugung auf Vorverdichterbetrieb die Luftzuführung zur Maschine zeitweilig unterbrochen wird, wird durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Schaltung das Regelungsorgan zum Abschliessen der nach aussen führenden Luftansaugungsöffnung beim Umschalten erst dann verstellt. wenn die Kupplung für den Vorverdichterantrieb eingerückt ist. Eine solche Schaltung hat ausserdem den Vorteil, dass, wenn der 
 EMI1.2 
 daher die von dem Vorverdiehter geförderte Pressluft zunächst durch diese Öffnung ganz oder doch zum grossen Teil nach aussen abbläst und erst mit dem   allmählichen   Schliessen dei Luftansaugeöffnung der   Vorverdichtet   mehr und mehr zur Wirkung gelangt.

   Es werden hiedurch Stösse im Betriebe der Maschine beim Einschalten des Vorverdichters vermieden Wie hieraus erkennbar, kann das Absperrorgan für die 
 EMI1.3 
 Luft aus dem Vorverdichter dienen, indem dieses Absperrorgan, so lange es nicht ganz geschlossen ist, je nach seiner Einstellung einen mehr oder weniger grossen Teil der vom Vorverdichteter   geförderten   Luft nach aussen entweichen lässt. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des   Anmeldungsgegenstpndes   dargestellt. 



   Der Vorverdichter a wird von der Maschine b unter Vermittelung der Kupplung e angetrieben. 



  Das schaltbare Kupplungsglied   e1   dieser Kupplung wird von einem um den Punkt d drehbaren Hebel e, an dem eine Zugstange f mit Feder f1 angeschlossen ist, ein oder ausgerückt. Die Zugstange t steht mit 
 EMI1.4 
 Mutter i verschiebt sich auf einem Gewinde am Ende einer Spindel l, die durch das Steuerrohr hindurchgeführt-ist und durch einen auf dem Steuerrade angeordneten Hebel k gedreht wird. 



   Unterhalb der Mutter i ist auf dem nicht mit Gewinde versehenen äussersten Ende der Spindel 1 ein Klotz   m   drehbar und axial verschiebbar angebracht, der durch eine Feder r gegen das untere Ende des Gewindeteiles der Spindel   j ! gedrückt wild.   Dieser Klotz   m   ist an einen um den   Punkt M drehbaren   Hebel o angeschlossen, der durch eine Zugstange p an einem zweiarmigen Hebel s angreift. Das obere Ende dieses Hebels wirkt auf ein in der vom Kompressor a nach den Arbeitszylindern führenden Druckleitung t angeordnetes Absperrorgan q ein, durch welche eine in dieser Leitung befindliche Luftsauge- öffnung   q1   voll geöffnet oder mehr oder weniger abgesperrt wird. 



   Beim Veistellen des   Hebels k   auf dem zugehöligen Segment wird durch Drehung des Gewinde- 
 EMI1.5 
 stange f mit der Feder   j1   und des Hebels e die Kupplung   cel   für den Antrieb des Kompressors a eingerückt. 



   Wird nach dem Einrücken der Kupplung der Hebel k weitergedreht, so stösst die Mutter i mit einem Ansatz il gegen den Klotz In und nimmt diesen mir. Hiedurch wird mit Hilfe des Hebels o, der Stange p, und des Hebels s das Absperrorgan   q für   die in der Leitung t befindliche Luftansaugeöffnung q1 mehr und mehr geschlossen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   - Anstatt in der Stange j eine Zugfeder vorzusehen, die nach dem   Einrücken   der Kupplung nach- gibt, kann auch in dem Gestänge, z. B. durch eine Schleife, ein gewisser toter Gang vorgesehen sein, der es gestattet, dass nach dem   Einrücken   der Kupplung die diese   beeintlussenden   Gestängeteile zwecks
Verstellung des Absperrorganes q noch weiter bewegt werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : 1. Schaltung fÜr die nur zeitweilig arbeitende Vorverdichteranlage bei   Verbrennungskraftmaschinen   zum Fahrzeugantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass das Regelungsorgan (q) zum   Abschliessen   der nach aussen   führenden Lustansaugeöffnung   beim Umschalten von Aussenluftansaugung auf   Vorverdiehter-   betrieb erst verstellt wird, nachdem die Kupplung   (ce)   für den Vorverdichterantrieb eingerückt ist. so dass beim Schalten die Luftzuführung zur Maschine nicht unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan, so lange es die nach aussen führende Luftsaugeöffnung nicht ga. nz geschlossen hat, je nach seiner Einstellung einen mehr oder weniger grossen Teil der vom Vorverdichter geförderten Luft nach aussen entweichen lässt.
    3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskupplung für den Vorverdichter und das Absperrorgan für die Aussenluftansaugung an ein gemeinsames Schaltgestänge angeschlossen sind, das nach dem Einrücken der Kupplung das Absperrorgan verschiebt, so dass die Luftansaugeöffnung zwecks Regelung der Vorverdichterwirkung mehr und mehr abgeschlossen wird. EMI2.1
AT90670D 1919-12-13 1920-11-03 Schaltung für die nur zeitweilig arbeitende Vorverdichteranlage bei Verbrennungskraftmaschinen zum Fahrzeugantrieb. AT90670B (de)

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