AT111130B - Einstellvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit Verpuffungskraftmaschine. - Google Patents

Einstellvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit Verpuffungskraftmaschine.

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  Einstellvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit Verpuffungskraftmaschine. 



   Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für Kraftfahrzeuge, die durch   Verpuff ungskraft-   maschinen angetrieben werden, insbesondere Triebwagen. Es ist bekannt, bei derartigen Fahrzeugen die Gaszufuhr und die Zündung durch einen gemeinsamen Stellhebel zu regeln ; dabei entspricht der Vollgasstellung des Stellhebels stets volle Frühzündung. Die Erfindung besteht darin, dass bei Vollgas durch Weiterdrehen des Stellhebels eine spätere Zündung eingestellt werden kann. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass bei Vollgasstellung der   Zündpunkt   der Leistung der Kraftmaschine angepasst werden kann, was insbesondere beim Bergfahren erwünscht ist. 



   Die Zeichnung zeigt schematisch die Erfindung in beispielsweiser Ausführung. Auf der Welle a des Stellhebels b sitzt ein Nocken c, gegen den durch eine Feder d die Rolle e einer   Steuerstange t gedrückt   wird, die die Zündregelung g verstellt. Auf der Stellhebelwelle a ist ferner ein Zahnsegment h befestigt, das bei der in Fig. 1 gezeigten Anlassstellung des Stellhebels in Eingriff mit einer verschiebbar gelagerten Zahnstange   i   steht, die durch das Zahnsegment gegen einen Druckknopfschalter k gedrückt wird, der den Anlassmotor   r   einschaltet. Schliesslich sitzt auf der Stellhebelwelle noch eine Kurbel m, die mittels eines Hebelgestänges n, o die Gasdrosselklappe steuert. 



   In Fig. 2 is t der Nocken c für die Zündpunktverstellung nochmals mit den verschiedenen Stellungen des Stellhebels gezeigt. Wenn die Kraftmaschine in Betrieb gesetzt werden soll, so wird der   Stellhebel b   zunächst in die Stellung I gebracht, wodurch der Anlassmotor r eingeschaltet wird. Gleichzeitig wird dadurch die Zündregelung auf Spätzündung eingestellt. Sobald der Motor in Gang gesetzt ist, wird der Stellhebel in die   Leerlaufstellung II   gedreht, wobei an der   Zündpunkteinstellung   noch nichts geändert wird. Die Gaszufuhr bleibt dabei infolge des toten Ganges   p   in dem Hebelgestänge der Drosselklappe abgesperrt.

   Beim Weiterdrehen des Stellhebels wird die Drosselklappe geöffnet und die Zündung allmählich auf volle   Frühzündung   eingestellt (Stellung   III).   Die Stellung   IV   des Stellhebels entspricht dem normalen Lauf der Kraftmaschine mit Vollgas und voller Frühzündung. Bei Bergfahrt wird der Stellhebel noch weitergedreht, in die Stellung V. Hiebei ist die Drosselklappe voll geöffnet, während die Zündung gegenüber der Stellung   IV   verspätet ist. Dadurch kann die Arbeit der Kraftmaschine der Bergfahrt des Wagens angepasst werden. 



   Um zu verhindern, dass während des Laufs der Stellhebel b unbeabsichtigt in die   Anlassstellung   I kommen kann, ist eine Sperrung vorgesehen, die von Hand ausgelöst werden muss, um den Stellhebel in die Stellung   1   drehen zu können. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einstellvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit Verpuffungskraftmaschine, bei der Gaszufuhr und Zündung durch einen gemeinsamen Stellhebel derart geregelt werden, dass der Vol1gaEstellung des Stellhebels Frühzündung entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass bei Vollgas durch Weiterschalten des Stellhebels eine spätere Zündung eingestellt werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT111130D 1926-11-12 1927-09-10 Einstellvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit Verpuffungskraftmaschine. AT111130B (de)

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