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Regelvorrichtung für Fahrzeug- und ähnliche Kraftmaschinen.
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engen Kanal 12 mit dem Längskanal 8 verbunden ist, wird dem Brennstoff Nebenluft zugeführt, so dass der Brennstoff in Form von Schaum aus den Öffnungen 13 austritt.
Auf der Welle 26 der Drosselklappe ist eine Scheibe 27 vorgesehen, die unter dem Einfluss einer Verdrehungsfeder 28 steht, die die Klappe in ganz geöffneter Stellung zu halten sucht, und zw. dadurch, dass ein fester Anschlagzapfen 29 gegen das eine Ende eines Kreisschlitzes 30 der Scheibe 27 anliegt, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Ein Zapfen 31 dieser Scheibe greift in einen Kreisschlitz 32 eines auf der Welle 26 lose gelagerten Zahnrades 33 ein, auf dessen Nabe ein Bedienungshebel 34 befestigt ist, der durch zweckmässige Mittel vom Führer beeinflusst werden kann. Das Zahnrad 33 steht mit einem zweiten Zahnrad 35 in Eingriff, das frei drehbar auf einer Scheibe 36 einer am oberen Ende des Strahlrohres lose angeschraubten Muffe 37 angeordnet ist. Das Nadelventil 15 wird von dieser Muffe getragen und ist durch diese hindurchgeschraubt.
Die Scheibe 36 hat einen Zapfen 38, der mit einem Kreisschlitz 39 des Zahnrades 35 in Eingriff ist : Die Scheibe steht ferner unter dem Einfluss einer Verdrehungsfeder 40, die die Muffe 37 durch das obere Ende des Strahlrohres hinabzuschrauben sucht, bis die Scheibe 36 gegen die obere Endfläche des Strahlrohres anliegt, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Wenn die Muffe bewegt wird, nimmt sie das Nadelventil 15 mit sich. Es geht aber unmittelbar aus der Zeichnung hervor, dass dieses Ventil sich unabhängig von der Muffe durch Auf-und Niederschrauben einstellen lässt.
Während die Drosselklappe mittels des Hebels 34 von der geschlossenen Stellung bis zur gezeigten offenen Stellung (in der Richtung des Uhrzeigers in Fig. 2) bewegt wird, wodurch der Luftquerschnitt
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inFig. 4änJert, erfolgt die Regelung der Leistung der Maschine lediglich durch Veränderung der Füllung, da das Brennstoffventil 15 in der vorher eingestellten Stellung stehen bleibt, wie dies durch den wagerechten Abschnitt 1-2 der Brennstoff querschnittslinie b in Fig. 4 veranschaulicht ist, weil der Zapfen 38 durch den Schlitz 39 gleiten kann. Bei weiterer Drehung des Hebels 34 zur Erhöhung der Leistung der Maschine bleibt die Drosselklappe in der offenen Stellung stehen, siehe Abschnitt 2-3 der Linie a in Fig. 4, indem der Zapfen 31 im Schlitz 32 gleitet.
Nun nimmt das Zahnrad 35 den Zapfen 38 und somit die Muffe 37 mit sich, so dass die Muffe und das Nadelvep. til 15 etwas gehoben werden. Hiedurch wird die Brennstoffzuführung erhöht, siehe Abschnitt 2-3 der Linie b in Fig. 4.
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kehrter Reihenfolge, indem die Brennstoffzuführung durch eine gradweise Verengung des freien Durchgangsquerschnittes der Öffnung 11 zunächst ohne Herabsetzung des Verdichtungsdruckes der Maschine verringert wird, wonach das Brennstoff ventil bei fortgesetzter Zurückdrehung des Hebels 34 in teilweise offener Lage stehen bleibt, während die Drosselklappe gradweise in de verschlossene Lage zurückgedreht wird.
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Luftmischung erhält, die zur sicheren Zündung kräftig genug ist.
Die Vorrichtung lässt sich auch derart abändern dass die Einstellung des Brennstoffventiles, kurz bevor die Drosselklappe ihre ganz offene Lage erreicht hat, beginnt, wie dies durch die schräge, punktierte Linie bl in Fig. 4 veranschaulicht ist. Auch kann die Einstellung so erfolgen, dass das brennbare Gemisch beim Anlassen der Maschine etwas reicher gehalten wird, wie durch die punktierte Linie b2 angedeutet ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Regelvorriehtung für Fahrzeug-und ähnliche Kraftmaschinen, bei der ein in der Saugleitung der Maschine angeordneter Drosselkörper und eine Brennstoffregelvorrichtung mit einem gemeinsamen vom Führer einstellbaren Bedienungshebel od. dgl. mechanisch verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte mechanische Verbindung zwischen dem Bedienungshebel od. dgl. und dem Drosselkörper bzw.
der Brennstoffregelvorrichtung derart eingerichtet ist, dass der Brennstoffspritzquerschnitt und somit der Brennstoffgehalt des brennbaren Gemisches während der Bewegung des Drosselkörpers von ungefähr geschlossener Lage bis zu fast offener Lage hauptsächlich unverändert bleibt, während eine weitere Erhöhung der Leistung durch eine Erhöhung des Brennstoffanteiles der Mischung dadurch erfolgt, dass bei weiterer Bewegung des Bedienungshebels od. dgl. die Brennstoffregelvorrichtung ohne Vergrösserung des Einlass querschnittes durch den Drosselkörper reichlicher Brennstoffzuführung gibt.