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um eine höhere B ? trieb < sicheiung zu erzielen als bisher möglich war.
Den Wagenwechsel mittels mechanisch batriebener Puffer vorzunehmen, die die Jeeren Wagen oder Hunde auf den Förderkorb schieben sollen, wenn dieser in der entsprechenden Stellung ist. während die
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Es ist ein Hauptmerkmal der Erfindung, dass für die mechanisch betriebenen Puffer elektrische Sicheutngsvorrichtungen vorgesehen sind. die von der Vorrichtung, welclie den Förderkorb während d) Ladens und Entladens in seiner Lage festhält, abhängig sind. so dass die Puffer nur dann in Tätige'tir treten können, wenn der Förderkorb gesichert ist. :
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Verwendung findet, auf den Zeichnungen schematisch dargestellt. Fig. 1. ist eine.
Aufsicht auf den Strecke) !- betrieb, der die Erfindung verkörpert und zeigt die allgemeine Einrichtung des Grubenkopfinechanismus, sowie den Förderkorb in der Entladestellung.
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Vor- und Rückwärtssteuerventile 9 bzw. 10 besitzt, unter den Förderkorb 1 geschoben und zurückgezogen werden können. Die Halter 7 sind mit Vor- und Rückwärtsanzeigekontakten 11 ausgerüstet, von denen stets einer geschlossen ist, je nachdem ob die Halter in Tätigkeit sind oder nicht.
Auf der Einfahrtseite des Korbes 1, in Fig. 1 rechts, ist jede der Plattformen 4, 5 mit einer selbsttätigen Rückhaltevorrichtung 12, 13 versehen; diese besteht aus einen drehbaren Arm, den die Achsen der Hunde frei passieren können, der aber ihre Bewegung in entgegengesetzter Richtung verhindert, Jede der Rückhaltevorrichtungen 12, 13 ist mit einem Anzeigekontakt 14 bzw. 15 versehen. Dieser besteht aus zwei Schaltern, die automatisch geschlossen werden können, sobald sich dieRückbaltevorrichtung in ihrer normalen oder Bremslage befindet, um eine Rückwärtsbewegung der Hunde zu verhindern.
Die Plattformen 4, 5 sind auf der Ausfahrtseite links in Fig. 1 je mit einem selbsttätigen achsen- zähler oder Widerlager 16 bzw. 17 verschen. Die Konstruktion dieser Achsenzähler ist kein Bestandteil der Erfindung ;
sie ist aber derartig, dass nach dem Vorbeifahren einer bestimmten Auzahl von Achsen und daher auch von Hunden am Zähler dieser automatisch verriegelt wird und so lange das Vorbeifahren von Hunden am Zähler verhindert, bis dieser wieder durch eine unter 18, 19 schematisch angedeutet)'.
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Achsenzähler auf dem festen Teil der Grubenfördervorrichtung befinden, so dass die elektrischen Zuleitungen für die Reguliermagnete der Motorvorrichtung festliegen und nicht am Förderkorb befestigt sind.
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Meldekontaktvorrichtung 23 versehen, die nur dann geschlossen weraen kann, wenn die Tür in ihre höchste Lage gehoben wurde.
Auch der Forderkorb selbst besitzt eine Kontaktvorrichtung 24, die nur dann geschlossen werden kann, wenn sich der Korb in der zum Entladen geeigneten Höhe befindet.
Der bei 3 gezeichnete Aufzug fur leere Kübel ist gleichfalls zweideckig. Seine beiden Plattformen 25, 26 entsprechen den Plattformen 4 bzw. 5 des Forderkorbes 1.
Der Kübelaufzug 3 besitzt an seiner \usfahrtseite die Achsel1zähler oder Widerlager 27, 28 und
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und 32. Alle diese Vorrichtungen sind ähnlich wie die oben erwähnten, die für den Fördelkorb 1 bestimmt sind.
Die Einfahrtsette des leeren Kübelaufzuges 3 ist mit selbsttätigen Rückbaltevorrichtungen 33, atisgeretet, deren Konstruktion ähnlich ist, wie die der bei 12, 13 auf dem Förderkorb befindliehen.
Jede dieser Plattform-Ruckhaltevorrichtungen ist mit einem Meldekontakt 35 bzw. 36 versehen.
Auch besitzt der Aufzug einen Anzeigekontakt 37. der nur dann geschlossen werden kann, wenn sich der Aufzug. 3 in der in Fig. 1 gezeichneton Lage befindet, so dass seine Plattformen 25. 26 in gleicher Höhe mit den Deck J, 5 des Forderkorbes 7 sind.
Der Aufzug für leere Kabel J kann mittels geeigneter, nicht gezeichneter Vorrichtungen aus der in der Figur gezeichneten Lage sowohl gehoben als auch gesenkt werden, damit leere Kübel oder Hunde auf den Plattformen des Aufzuges aufgestellt werden können.
Betrachtet man jetzt den Aufzug für volle Kübel 2, so gleicht dieser im allgemeinen in der im cha-
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geschlossen werden, wie in Fig. 2 schematisch angegeben.
Die obere Plattform' ? des Aufzuges 2 besitzt eine den Rückhaltevorrichtungen 12, 18 gleiche Vorrichtung 42 und ist mit Allzeigekontakten 4 : 3 versehen, die den Kontakten. M und J5 gleichen. Diese Plattform des Aufzuges besitzt ferner eine mechanisch betätigte Achsenbremse 44. Feiner ist der Aufzug 2 mit einem Anzeigekontakt 45 ausgerüstet ; dieser soll nur geschlossen werden, wenn sich der Aufzug in der geeigneten Stellung, wie in der Zeichnung, befindet. Ein zweiter Anzeigekontakt 46 ist derartig angebracht, dass er geöffnet wird, sobald sieh die obere Plattform. 38 in gleicher Höhe mit diesem Kontakt befindet.
Auf der dem Förderkorb 1 abgewendeten Seite des beladenen Kübelaufzuges 2 ist ein mit 47 bezeichnetes Gleis zur Aufnahme der Kübel vorgesehen, welche den Kübelaufzug 2 verlassen ; wie aus der Figur ersichtlich, ist ein mit 48 bezeichneter selbsttätiger Achsenzähler angeordnet. Die Konstruktion
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sich in gleicher Höhe mit dem Gleis 47 befindet. Diese Bewegung des Aufzuges kann durch eine bei 49 schematisch dargestellte Anordnung bewirkt werden, die aus einer durch Luft oder Flüssigkeitsdiuck betätigten Vorrichtung besteht, welche durch ein elektro-mechanisch betätigtes Ventil 50 reguliert wird.
Auf der rechten Seite des Aufzuges für leere Kübel. 3 befinden sich zwei durch äussere Kräfte angetriebene Puffer 51 und 52, je einer für jede Plattform des Förderkorbes und der Aufzüge ; die Wirkungsweise dieser Puffer 51, 52 wird durch ein elektro-magnetisch betätigtes Ventil 63 bzw. 54 reguliert. Die Regulierkontakte 55, 56 sind angebracht, welche nur dann geschlossen werden können. wenn die Puffer,
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Puffer 51, 52 nicht mehr im Bereich des Förderkorbes befinden.
Betrachtet man nun die Fig. 2, so erkennt man, dass ausser der durch ein elektro-magnetisches Ventil betätigten Vorrichtung sowie den bereits beschriebenen Anzeigekontakten, der elektrische Teil der Vorrichtung einen vonHand betätigten Regulierhebel 61 umfasst, der in drei verschiedene Stellungen gebracht werden kann, die mit N, C und R bezeichnet sind. Der Hebel 61 ist fest verbunden mit einer Welle 62,
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magneten 71 bzw. 72 trägt.
Die Anordnung der Schalterteile 63 bis 68 einschliesslich ist so getroffen, dass der Schalter 64 geschlossen ist, wenn sich der Hebel 61 in der Stellung N oder C befindet. Befindet er sich in C oder R, so
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entsprechende Magnet 7'2 erregt wird.
Dieses System elektrischer Arretierungen umfasst ferner eine. Anzahl Relais 73, 74, 75 und 76, deren
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auf dem Förderkorb 1 bereit stehen.
Angenommen, der Förderkorb 1 sowie der Aufzug für beladene und leere Kübel 3 bzw, 2 seien in der richtigen Lage, so sind die Achsbremsen oder -zähler 18, 19. 27, 28 nicht gesperrt und die Puffer 51. 52 treten in Tätigkeit und drucken die auf dem Aufzug 3 befindlichen leeren Kübel auf den Förderkorb 7.
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in gleicher Höhe mit dem Gleis 47 befindet, worauf die beladenen Kübel auf der oberen Plattform des. t zuges 2 gleichfalls auf das Gleis 47 fahren können. Nach Beendigung ihrer Vorwärtsbewegung, die den
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selbsttätig zurück und sind wieder zum nächsten Verladen bereit.
Es folgt jetzt eine genaue Erklärung der verschiedenen elektrischen Stromkreise, die während des oben geschilderten Vorganges benötigt werden, an Hand der Fig. 2 und 3. Fig. 2 zeigt das voll- ständige System der verwendeten elektrischen Leitungen und Schalter : Fig. 3 gibt in vereinfachter Dar- stellung die während jedes Stadiums des Vorganges geschlossenen Stromkreise wieder.
Es sei angenommen. dass eine vollständige Periode des Ladevorganges voriiber sei : der Förder- korb 1, der die leeren Kübel trägt, sei zur Einfahrt in den Schacht bereit und die Kübeiaufzüge. 2 und 3 befinden sich in der in Fig. 2 gezeichneten Stellung. Der Regulierhebel 61 möge auf S eingestellt sein und folgende Stromkreise seien geschlossen : ein in Fig. 3 mit a bezeichneter Stromkreis von der positiven Klemme 77 über die Anzeigekontakte 59 und 60, den unteren Anzeigeschalter 7J. den oberen Anzeige-
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Regulierschalter 63 und Anzeiger A an die negative Klemme 81 angeschlossen.
Der andere parallele Stromkreis läuft vom Punkt 78 Über den Regulierschalter 64 und den Magneten des Ventiles 10 für den Haltermotor 8 zur negativen Klemme 82. Beim Schliessen dieses Stromkreises gibt der \nzeiger-t das Signal Fertig zur Einfahrt", welches nur dann gegeben werden kann, wenn die verschiedenen vorher
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in der richtigen Lage ist, die Achsenzähle, verriegelt, die Halter fortgezogen unter dem Förderkorb und wenn die Puffer 51 und 52 vollständig zurückgezogen sind. Eine andere in Fig. 3 mit c bezeichnete Leitung läuft von der positiven Klemme 8. 3 Über den Regulierschalter 68 und die Relaiswicklung 73 zur negativen Klemme 107. Dadurch wird das Relais 73 erregt und seine beiden Ankerstromkreise geschlossen.
Der Förderkorb 1 kann nun herabgelassen und auf der Sohle des Schachtes wieder mit vollen Kiibeln oder Hunden beladen werden. Sobald der Fötderkorb 7 oben angelangt ist, die Tür 22 gehoben und den Anzeigtkontakt 23 geschlossen hat, kann der Regulierhebel 61 auf 0 gestellt werden, wodurch der folgende Strom-
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gezeichnete Stellung. Der Stromkreis g bleibt aber nicht. immer am Achsezählerkontakt 48 unterbrochen, obwohl der Kontakt 45 wieder geschlossen wird, sobald der Aufzug 2 seine obere Lage erreicht.
Betrachtet man jetzt den Regulierstromkreis h für den für leere Kübel bestimmten Aufzug.' !. so
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kreise. die irgendeine geeignete Form haben mögen und weder beschrieben noch dargestellt zu werden brauchen.
Man ersicht hieraus, dass die Erfindung im weiteren Sinne sich nicht auf die oben beschriebenen Anordnungen und Verbindungen besc hränkt, die nur eine beispielsweise Ausführungsart darstellen. welche die Erfindung verkörpert. Bei anderen Ausführungen derselben kann ein grösserer oder geringerer Grad selbsttätiger Wirkungsweise vorgesehen werden. Es kann z. B. der von Hand betätigte Regulierhebel fortfallen oder seine Funktion kann mehr oder weniger eingeschränkt werden, indem die Tätigkeit des Puffers und der Haltervorrichtung unmittelbar und allein von der Stellung der Förderkörbe und Auf-
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Einrichtung zum Wagenwechsel an Fördersehäehten, bei welcher das Auf-und Abladen leerer oder beladener Wagen auf bzw. von dem Förderkorb mittels eines oder mehrerer, durch äussere K"afte betätigter Puffer erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass für die Puffer elektrische Sicherungsvorrichtungen vorgesehen sind. die von der Vorrichtung, welche den Förderkorb während des Ladens und Entladens in seiner Lage festhält, abhängig sind, so dass die Puffer nur dann in Tätigkeit treten können. wenn der Förderkorb gesichert ist und die Wagen aufnehmen kann.