DE656282C - Einrichtung zum Steuern von Umfuellvorrichtungen - Google Patents

Einrichtung zum Steuern von Umfuellvorrichtungen

Info

Publication number
DE656282C
DE656282C DES114443D DES0114443D DE656282C DE 656282 C DE656282 C DE 656282C DE S114443 D DES114443 D DE S114443D DE S0114443 D DES0114443 D DE S0114443D DE 656282 C DE656282 C DE 656282C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photoelectric
vessel
locking
filling
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES114443D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Felger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SKIP COMP AKT GES
Original Assignee
SKIP COMP AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SKIP COMP AKT GES filed Critical SKIP COMP AKT GES
Priority to DES114443D priority Critical patent/DE656282C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE656282C publication Critical patent/DE656282C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/26Applications of loading and unloading equipment for loading or unloading mining-hoist skips

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Steuern von Umfüllvorrichtungen Bei Gefäßförderanlagen ist es erforderlich, daß die Gefäße zum Beladen und Entladen genau in die Haltestellen eingefahren werden und innerhalb eines bestimmten kleinen Bereiches zur Ruhe kommen, daniit die Füll-oder Entladeorgane den Aufnahmeräumen, entweder dem Gefäß oder der Eutladetasche, richtig gegenüberstehen. Die Umladung des Schüttgutes darf nur in diesem eng begrenzten Bereich vorgenommen werden, wenn die ordnungsmäßige Abwicklung der Förderung sichergestellt werden soll.
  • Das Patent 6oi 63o betrifft eine Einrichtung zum Steuern von Umfüllvorrichtungen, bei der auf mechanisch-elektrische Weise die Gewähr dafür gegeben werden soll, daß ein Umfüllen des Gutes nur in dem hierzu vorgesehenen Bereich vor sich gehen kann. Nach dem Patent gibt ein am Schacht angeordnetes, vom Schachtfördermittel bewegtes Schaltglied innerhalb bestimmter Bewegungsgrenzen Kontakt. Das Umfüllen wird durch diese Ausbildung des. Schaltgliedes nur dann durchgeführt, wenn das Schachtfördermittel in dem hierzu vorgesehenen Bereich tatsächlich zum Stillstand kommt.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Anordnung nach dem Patent zu vereinfachen und zu verbessern. Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das nur innerhalb bestimmter Bewegungsgrenzen Kontakt gebende Schaltglied als lichtelektrische Einrichtung ausgebildet ist und daß diese lichtelektrische Einrichtung gleichzeitig zum Überwachen der vorzugsweise handbedienten Steuervorrichtung der Fülleinrichtung durch eine Verriegelungseinrichtung o. dgl. dient. Durch die Anordnung nach der Erfindung wird eine Mehrzahl von Schaltgliedern der Anordnung nach dein Hauptpatent in der lichtelektrischen Einrichtung zusammengefaßt. Es wird auf -diese Weise eine wesentliche Vereinfachung dieser Anordnung erzielt. Die Anordnung nach der Erfindung ist in erster Linie für halbselbsttätige Steuerungen bestimmt, d. h. solche Anlagen, bei denen der eigentliche Füllvorgang durch den Anschläger oder einen anderen Bedienungsmann durchgeführt wird. In solchem Fall ist es gerade besonders 'wichtig, daß durch eine Überwachungseinrichtung die Füllvorrichtungen verriegelt werden, solange das Gefäß sich nicht in der zum Füllen geeigneten Stellung befindet. Im Gegensatz zu weiteren bekannten Anordnungen, bei denen die Einleitung der Bewegung der Fördermaschinen und der Hilfsmaschinen von Zeitmeßvorrichtungen abhängig gemacht ist, gibt die Anordnung nach der Erfindung die Gewähr für eine schnelle und ordnungsmäßige Abwicklung der Förderung, die bei einer zeitabhängigen Steuerung infolge der bei den einzelnen Förderzügen ständig schwankenden Betriebsgrößen nicht gegeben ist.
  • Gegenüber den Einrichtungen, bei denen die Steuerung durch mechanische oder mechanisch-elektrische Vorrichtungen durchgeführt ist, wird die Betriebssicherheit der Erfindung dadurch erhöht, daß bei ihr keinerlei Steuerglieder in das Fahrtrum hineinragen, also auch keine Beschädigungen derartiger Teile auftreten können.
  • Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Das im Schacht abwärts gefahrene Fördergefäß i befindet sich in der dargestellten Lage in seiner richtigen Stellung zu der Fülleinrichtung z; es kann innerhalb der durch den Doppelpfeil 3 angegebenen Grenzen von der dargestellten Lage abweichen. Nur innerhalb dieses Bereiches darf die Füllung erfolgen. Dieser Bereich wird durch eine lichtelektrische Einrichtung überwacht, die nachstehend beschrieben ist.
  • Auf der einen Seite der Schachtwand befindet sich eine Lichtquelle 4, deren Lichtstrahl 5 auf eine lichtelektrische Zelle 6, z. B. eine Selen- oder Photozelle, geworfen wird. Die bei Belichtung auftretenden elektrischen Ströme werden in bekannter Weise verstärkt und steuern ein Relais 7 mit Ruhekontakten B. Eine gleichartige Anordnung 14, 151 16 befindet sich unterhalb der ersten Zelle 6 und arbeitet auf ein Relais 17, das einen Arbeitskontakt 18 aufweist. Die Kontakte 8 und 18 sind in Reihe geschaltet; der Stromkreis führt außerdem über einen Verriegelungsmagneten ig am Füllsteuerliebel 20.
  • Die Einrichtung wirkt so: Solange sich das Gefäß nicht am Füllort befindet, werden beide lichtelektrischen Zellen 6 und 16 bestrahlt, so daß beide Relais 7 und 17 angezogen sind. Dadurch ist der Verriegelungsstromkreis des Magneten ig am Kontakt 8 unterbrochen, so daß der Kern des Magneten ig den Steuerhebel ao verriegelt. Fährt jetzt das Gefäß in die Füllstelle ein, so unterbricht es den Lichtstrahl 5, das Relais; fällt ab, schließt den Kontakt 8, und der Magnet ig gibt den Steuerhebel der Fülleinrichtung frei, so daß der Maschinist nunmehr das Gefäß ordnungsgemäß füllen kann. Ist das Gefäß dagegen über den vorgeschriebenen Bereich hinausgefahren, so unterbricht es auch den Lichtstrahl 15, der um den Betrag 13 entsprechend dem Betrage 3 unterhalb des Lichtstrahles 5 angeordnet ist. Dann fällt das Relais 17 ab, und der Kontakt 18 wird unterbrochen, so daß die Verriegelung des Steuerhebels aufrechterhalten bleibt. Der Maschinist kann das Gefäß also nicht mehr füllen.
  • Anstatt die Kontakte 8 und 18 in Reihe zu schalten, kann man sie auch parallel schalten; sie werden dann im umgekehrten Sinne angeordnet, und der Magnet ig arbeitet ebenfalls im umgekehrten Sinne.
  • Damit der Maschinist bei langsam einfahrendem, aber nicht rechtzeitig zur Ruhe kommendem Gefäß die Steuervorrichtung nicht doch betätigen kann (in der Zeit zwischen dem Unterbrechen des Lichtstrahles 5 und dem Unterbrechen des Lichtstrahles 15), kann erfindungsgemäß die erste der beiden lichtelektrischen Überwachungseinrichtungen mit Verzögerung arbeitend ausgeführt werden.
  • Es ist nach der Erfindung auch möglich, mit einer einzigen lichtelektrischen Zelle zur Steuerung der Verriegelungs- oder Steuervorrichtung der Fülleinrichtung auszukommen; in diesem Falle wird mit dein Gefäß eine Blende bewegt, deren Länge dein zulässigen Steuerbereich entspricht. So kann beispielsweise am unteren Querhaupt oder auch an anderer geeigneter Stelle (z. B. an einer - Seitenwand des Gefäßes oder äuch am Unterseil) eine Blende angebracht werden, die nur in einem bestimmten Bereich einen Lichtstrahl unterbricht, wie es in der Abbildung für den Lichtstrahl 5 durch die Blende io veranschaulicht wird. Es muß dann nur dafür gesorgt werden, daß der Lichtstrahl nicht durch andere Teile des Gefäßes unterbrochen werden kann, damit der Bereich eindeutig festliegt. Auch bei dieser Anordnung ist es denkbar, anstatt mit Ruhestrom mit Arbeitsstrom zu arbeiten; die Blende erhält eine bestimmte Öffnung, die dem zulässigen Bereich entspricht. Da aber auch bei Abwesenheit des Gefäßes der Lichtstrahl auf die Zelle gelangt, muß dafür gesorgt werden, daß während der Fahrt die Verriegelungseinrichtung nichtgelöst werden kann. Dies läßt sich z. B. dadurch erreichen, daß der V erriegelungsstromkreis über den Bremshebel der Fördermaschine und gegebenenfalls noch über einen Fahrtrichtungsschalter geführt ist.
  • Anstatt von der Überwachungseinrichtung lediglich Verriegelungseinrichtungen zu steuern, kann die Einrichtung auch dazu benutzt werden, die Anlage voll selbsttätig zu gestalten, indem z. B. an Stelle des Magneten ig eine Anlaßvorrichtung für die Bewegungsvorrichtung der Fülltasche 2 tritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Steuern von Umfüllvorrichtungen o. dgl. für Gefäßförderanlagen mit im Schacht angeordnetem, vorn Schachtfördermittel beeinflußtem Schaltglied nach Patent 6oi 63o, dadurch gekennzeichnet, daß das nur innerhalb bestimmter Bewegungsgrenzen kontaktgebende Schaltglied als lichtelektrische Einrichtung ausgebildet ist und daß diese lichtelektrische Einrichtung gleichzeitig zum Überwachen der vorzugsweise handbedienten Steuervorrichtung der Fülleinrichtung durch eine Verriegelungseinrichtung o. dgl. dient. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei in der Bewegungsrichtung des Gefäßes hintereinander angeordnete lichtelektrische Überwachungseinrichtungen, die beide gemeinsam, aber in umgekehrtem Sinne auf eine Verriegelungs- oder Steuervorrichtung der Fülleinrichtung arbeiten. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste der beiden lichtelektrischen Überwachungseine ichtungen mit Verzögerung arbeitet. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine einzige lichtelektrische Überwachungseinrichtung zur Steuerung der Verriegelungs- und Steuervorrichtungen der Fülleinrichtung und eine mit dem Gefäß bewegte Blende, deren Länge dem zulässigen Steuerbereich entspricht.
DES114443D 1934-06-22 1934-06-22 Einrichtung zum Steuern von Umfuellvorrichtungen Expired DE656282C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES114443D DE656282C (de) 1934-06-22 1934-06-22 Einrichtung zum Steuern von Umfuellvorrichtungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES114443D DE656282C (de) 1934-06-22 1934-06-22 Einrichtung zum Steuern von Umfuellvorrichtungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE656282C true DE656282C (de) 1938-02-02

Family

ID=7533185

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES114443D Expired DE656282C (de) 1934-06-22 1934-06-22 Einrichtung zum Steuern von Umfuellvorrichtungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE656282C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024694B (de) * 1955-10-28 1958-02-20 Funke Huster Elektrizitaets Elektronische Steuerung von Schachtfoerderanlagen mit Gefaessfoerderung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024694B (de) * 1955-10-28 1958-02-20 Funke Huster Elektrizitaets Elektronische Steuerung von Schachtfoerderanlagen mit Gefaessfoerderung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1524522B2 (de) Lochkartenmaschine
CH625474A5 (de)
DE1810496A1 (de) Automatische Transportvorrichtung fuer dynamische Speicheranlagen
DE1938556A1 (de) Vorrichtung zum Ordnen bzw. Ausrichten von Blaettern
DE1756576A1 (de) Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem ungeordneten Foerderstrom angelieferten rollbaren Gegenstaenden,wie z.B. Eiern
DE2127310B2 (de) Fördereinrichtung fur Packungen mit einer seitlich an den Hauptförderer angrenzenden Sammelvorrichtung
DE656282C (de) Einrichtung zum Steuern von Umfuellvorrichtungen
DE1524516A1 (de) Kartenaufnahmekasten fuer eine Lochkartenmaschine
DE1481038A1 (de) Mit Datentraegern gespeiste Steueranlage fuer ein Transport- und Lagersystem
DE1170689B (de) Buchungskartenmaschine
DE2341720C3 (de) Pufferstreckensteuerung für eine Pufferstrecke eines Schleppkreisförderers
DE940496C (de) Anordnung zum Pruefen von Lochkarten
DE1121862B (de) Kartenstapelmaschine
DE1281939B (de) Vorrichtung zum Zusammenfuehren von in mehreren Reihen zugefoerderten im wesentlichen zylindrischen Gegenstaenden zu einer Reihe
DE1474196C3 (de) Vorrichtung zur Überwachung des zeitlichen Flusses eines Aufzeichnungsträgers, insbesondere einer Lochkarte
DE601630C (de) Einrichtung zum Steuern von Umfuellvorrichtungen
DE816412C (de) Schaltung fuer Stellwerke mit elektrischen Verschluessen
AT213322B (de) Maschine mit selbsttätiger Werkstückfördereinrichtung
DE321517C (de) Elektrisch gesteuertes Weichen- und Signalstellwerk
DE579135C (de) Einrichtung zum Ein- und Ausruecken einer Spinnereivorbereitungsmaschine
DE644013C (de) Aufzug mit selbsttaetiger, wahlweiser UEberladung der Foerderbehaelter durch Zielkennzeichen am Foerderbehaelter
DE2844244B1 (de) Vorrichtung zum Transport und zum Absetzen eines Warenträgers
AT90212B (de) Einrichtung zum Wagenwechel an Förderschächten.
DE1752899C3 (de) Vorrichtung zum Zuführen und Einlegen von Blechtafeln an einer Schlagschere
DE960342C (de) Signal fuer Schachtfoerderanlagen