AT90012B - Verfahren zur Herstellung von Mehl aus Getreidekörnern oder dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Mehl aus Getreidekörnern oder dgl.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Mehl aus Getreidekörnern oder dgl.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Gewinnung des Mehles aus dem Getreidekorn in möglichst grossen Flocken bei Vermeidung einer weitgehenden Zersplitterung der Schale und Vermeidung der Vermischung des Mehles mit seinen Schalensplittern. Das Verfahren besteht in einer zweistufigen Behandlung der Getreidekörner in der Weise, dass in der ersten Stufe jedes Korn durch mög- @ lichst parallele Schnitte in Einzelstücke zerlegt wird. wobei das dabei fallende Schnittmehl mit den nicht vermeidbaren Schalensplittern am besten sofort abgezogen wird, worauf dann in der zweiten Ver-
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für jede Getreidesorte, die verarbeitet werden soll, für die Scheiben eine grösste Dicke festzusetzen.
Dies lässt sich in verschiedener Weise beispielsweise dadurch erreichen, dass als Schneidwerkzeug mehrere um die Strecke d - der angenommenen grössten Begrenzung der Dicke der Scheiben b, c-von ein- ander entfernten dünnen Säge- oder Messerblätter verwendet werden, während die Körner durch ge- eignete Anschlagkanten oder dgl. im Wirkungsbereich dieser Sägen oder Messer gehalten werden. Bei dem Zerschneiden bildet sich naturgemäss Schnittmehl, das aus einem Gemisch von Mehl und feinen
Sehalensplittern besteht und. das am besten sofort während der Zerschneidung möglichst vollkommen von den Scheiben abgesondert wird. damit das in der zweiten Verfahrensstufe erstrebte Enderzeugnis nicht durch dieses Sehnittmehl verunreinigt wird.
Die durch das Zerschneiden erhaltenen Scheiben oder
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natürlichen Beschaffenheit in der Hülse festhaftet.
In der zweiten Stufe des Verfahrens werden die obengenannten Scheiben einer Druck-, Zug-oder Scherkraft, unterworfen, indem sie auf Biirstmaschinen. Walzenstühlen oder andere quetschend oder streckend wirkende Maschinen gebracht werden. Da die einzelnen Scheiben in ihrer Dicke gleich stark sind, so üben diese Zug-, Druck- oder Scherkräfte ganz gleichartige Wirkungen aus, die man sogar durch geeignete Wahl der Scheibendicke vorher bestimmen kann. Dadurch können mit Sicherheit die Schalenteile splitterfrei von dem Mehlkörper getrennt werden, denn bei richtig gewähltem Druck usw. zerspringt die Schale ohne Splitterwirkung an drei oder vier Stellen.
Ein besonderer Vorteil'des Verfahrens besteht darin, dass hiebei der den Schmutz enthaltende Spalt t unwrändert bleibt, eher noch zusammen- gepresst wird. und ein weiterer Vorteil ist der. dass der Mehlkörper in groben Flocken freigelegt wird. Nunmehr kann die Absichtung der grossen Schalenstücke vom Mehl mühelos mit den üblichen Hilfsmitteln und Maschinen vorgenommen werden.
Für die zweite Stufe des neuen Verfahrens, nämlich die Ablösung oder Auflockerung der einzelnen Scheiben, können wie schon angedeutet. die verschiedensten Vorrichtungen, wie z. B. Bürstenwalzen.
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Abgesellen von der beschriebenen Vollkommenheit des Enderzeugnisses weist das Verfahren gemäss der Erfindung noch den weiteren Vorzug auf, dass trotz wesentlicher Vereinfachung der Verarbeitungsstufen bei der MeMgewinnung gegenüber den bekannten Mahlverfahren nur ein verhältnismässig geringer Kraftverbraueh benötigt wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Mehl aus Getreidekörnern oder dgl.. dadurch gekennzeichnet. EMI2.1 EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| AT90012T | 1921-02-16 |
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|---|---|
| AT90012B true AT90012B (de) | 1922-11-25 |
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ID=3610320
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT90012D AT90012B (de) | 1921-02-16 | 1921-02-16 | Verfahren zur Herstellung von Mehl aus Getreidekörnern oder dgl. |
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1921
- 1921-02-16 AT AT90012D patent/AT90012B/de active
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