DE592736C - Verfahren zur Gewinnung von Stapelfasern aus Ramiestengeln - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Stapelfasern aus Ramiestengeln

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DE592736C
DE592736C DEG82821D DEG0082821D DE592736C DE 592736 C DE592736 C DE 592736C DE G82821 D DEG82821 D DE G82821D DE G0082821 D DEG0082821 D DE G0082821D DE 592736 C DE592736 C DE 592736C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B9/00Other mechanical treatment of natural fibrous or filamentary material to obtain fibres or filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Debarking, Splitting, And Disintegration Of Timber (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Stapelfasern aus Ramiestengeln Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Gewinnung von Stapelfasern aus Ramiestengeln.
  • Es ist bereits bekannt, Langfasern durch Quetschen, Schlitzen, Pressen usw. aus Ramiestengeln zu gewinnen. Die hierzu benötigten Vorrichtungen weisen aber nur eine geringe Leistung auf, da die Ramiestengel in solchen Vorrichtungen einzeln nacheinander bearbeitet werden, oder die Vorrichtungen besitzen, weil sie keine Umlagerung des Gutes gestatten, nur eine geringe Entholzungswirkung. Die Ausbeute solcher aus Langfasern durch Zerschneiden gewonnener Stapelfasern ist daher, entweder gering, eignet sich also nicht zur Massenherstellung, oder die Fasern sind noch stark mit holzigen Bestandteilen durchsetzt und müssen nachträglich gereinigt werden. Endlich werden durch das Quetschen und Brechen der stark verholzten Ramiestengel im Gegensatz zu anderen dünnen Bastfaserstengeln die einzelnen Langfasern mehr oder weniger stark beschädigt.
  • Um dies zu verhindern und durch eine hohe Faserausbeute die Herstellung von Stapelfasern aus Ramiestengeln wirtschaftlich zu gestalten; sollen gemäß der Erfindung die Ramiestengel meinem fortlaufenden Arbeitsgang gequetscht und in diesem gequetschten Zustand auf Stapellänge geschnitten werden, worauf aus diesen in Wirrlage befindlichen Stengelstücken die Fasern durch Brechen, Schlagen, Reiben u. dgl. freigelegt werden.
  • Ein gequetschter Ramiestengel schneidet sich infolge seiner Steifigkeit im Gegensatz zu einem anderen gequetschten Bastfaserstengel, beispielsweise einem dünnen Hanfstengel, gut und gleichmäßig. Außerdem wird beim nachfolgenden Freilegen de; Fasern aus den geschnittenen, in Wirrlage befindlichen Stengelstücken die Faser sehr geschont, weil die einzelnen Stengelstücke im Brechwerk an den Enden nicht eingespannt sind und daher in der Längsrichtung nachgeben können.
  • Durch das Verfahren gemäß der Erfindung ist ein neuer Weg gewiesen, um die Gewinnung einwandfreier Stapelfasern aus Ramiestengeln in wirtschäftlicher Weise zu ermöglichen.
  • In entsprechender Weise lassen sich auch Stapelfasern' aus dicken, verholzten Bastfaserstengeln, wie italienischer Hanf, gewinnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-I Verfahren zur Gewinnung von Stapelfasern aus Ramiestengeln, bei dem die Stengel in :einem Arbeitsgang gequetscht, anschließend auf Stapellänge geschnitten und hierauf die Fasern aus diesen geschnittenen Stengelteilen durch Brechen, Schlagen, Reiben u. dgl. freigelegt werden.
DEG82821D 1932-06-07 1932-06-07 Verfahren zur Gewinnung von Stapelfasern aus Ramiestengeln Expired DE592736C (de)

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