DE332185C - Verfahren zur Herstellung von Feinmehl aus Kiefernrinde - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Feinmehl aus Kiefernrinde

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DE332185C
DE332185C DE1919332185D DE332185DD DE332185C DE 332185 C DE332185 C DE 332185C DE 1919332185 D DE1919332185 D DE 1919332185D DE 332185D D DE332185D D DE 332185DD DE 332185 C DE332185 C DE 332185C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polysaccharides And Polysaccharide Derivatives (AREA)
  • Seasonings (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Feinmehl aus Kiefernrinde. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Vermahlen von Kiefernrinde, durch das diese Rinde in wirtschaftlicher Weise so fein gemahlen werden kann, daß sie als Zusatz für eine Reihe anderer Stoffe benutzt werden kann.
  • Das Wesen des neuen Verfahrens bestellt darin, die Kiefernrinde nach einer mehrfachen Vorzerkleinerung, durch die sie schon in Mehlform übergeführt worden ist, in einer Trommelmfihle einer feinen Zerkleinerung zu unterwerfen, die aus einem gleichzeitigen Ouetschen und Reiben besteht, so daß sich die Teilchen der Innenrinde von denen der Außenrinde scheiden und beide durch Sichtung getrennt werden können.
  • Zur Durchführung des Verfahrens wird die in entsprechend kleine Stückchen zerteilte Kiefernrinde zunächst sorgfältig ausgetrocknet, finit Vorteil in Heizkammern unter energischem Luftwechsel mit Hilfe von Ventilatoren. Das Trocknen darf so weit getrieben werden, bis der ursprünglich sich auf etwa 6o Prozent vom Gewicht der Rinde belaufende Wassergehalt zu Ntill oder angenähert zu Null, also praktisch gesprochen zu Null, heruntergebracht worden ist. Dann werden die Rindestückchen in einer Maschine zerquetscht, die am nächsten mit einer Schlagstiftmühle zu vergleichen ist, durch welches Verfahren gröbere Verunreinigungen, wie Nägel, große Sandkörner usw., abgeschieden werden. Die so zerquetschte Rinde wird einer Grobvermahlung unterworfen, wonach eine erste, dann eine zweite und endlich eine dritte Feinvermahlung folgt. Der so erhaltene Stoff läßt sich durch ein Feinsieb treiben, wodurch sich schließlich ein außerordentlich fein zerkleinertes Mehl ergibt.
  • Nach der zweiten Feinvermahlung bleibt noch die zähe Innenrinde zurück, die sich in gewöhnlichen Mühlen nicht abscheiden und zerkleinern läßt und daher die in sich selbst lockere Außenrinde, an welche die Innenrinde fortdauernd angeheftet ist, an weiterer Zerkleinerung verhindert. Die letzte Feinvermahlung wird daher in einer Art von Kugelmühle vollzogen, bestehend aus einer umzudrehenden Trommel mit harten abgerundeten Körpern von geeignetem Stoffe, die während der Trommelumdrehung umeinandergeschleudert werden und dabei das Mehlgut sowohl quetschen als auch zerreiben. Hierdurch wird der Teil der Außenrinde, der bei der vorigen V ermahlung noch nicht genügend zerkleinert worden ist, schließlich zerstäubt, während die Innenrinde oder die sogenannte Rindenhaut mittels der fraglichen Bearbeitung sich nicht in einem solchen Grade fein zerteilt, daß sie dem I-Zehle aus der Außenrinde bei der schließlichen Feinsichtung mitfolgt. Die Innenrinde läßt sich dann als ein ungeeignetes oder minderwertiges Erzeugnis in der Form glatter und zäher, blätterartiger Körperchen leicht ausscheiden.
  • Das Entfernen der- Innenrinde oder der Rindenhaut bildet nicht nur ein Hilfsmittel, um das folgende Feinzerteilen zu ermöglichen, sondern ist auch sogar wünschenswert, weil dieses Verfahren die vorteilhafte Wirkung, die das so erhaltene - ehl aus Kiefernrinde
    in mehr,#e f;,tr-scliaftlichen Zusammen-
    setzunüeri 'veiMtsdcht,' -änzuwenden gesattet,
    und 4f*er 'ä@k@y@n@rlie@-ragliche Innenrinde
    mittels eines oder des anderen -Verfahrens bis zu demselben Feinheitsgrade wie die Außenrinde zerkleinert werden könnte, Die Erfindung fordert natürlich nicht, daß alle obenerwähnten Vermahlungsstufen durchgeführt werden müssen, sondern die Rinde kann - was aber nur in Ausnahmefällen zutrifft - derart sein, daß man durch Überspringen einer oder mehrerer der Verfabrenstufen zum Endergebnis gelangen kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCIi: \'erfahren zur Herstellung von Feinmehl aus in Stückchen geeigneter Größe zerteilter, scharf ausgetrockneter und dann mehrmals vermahlener Kiefernrinde, dadurch gekennzeichnet, daß das Rindenmelil in einer umlaufenden Trommel durch harte abgerundete Körper einer gleichzeitigen Ouetsch- und Reibwirkung unterworfen wird, wobei die an' der lockeren Außenrinde haftende Innenrinde oder Rindenhaut frei gemacht wird, so daß das aus der lockeren Außenrinde entstandene Feinmehl nunmehr von den aus der Innenrinde entstandenen, blätterartigen I#:örperchen abgesichtet werden kann.
DE1919332185D 1919-08-08 1919-08-08 Verfahren zur Herstellung von Feinmehl aus Kiefernrinde Expired DE332185C (de)

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