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das Filterverfahren 2 für sich allein oder verbunden mit 3 anwenden will.
Eine derartige systematische Behandlung der Zwischenprodukte war bisher nicht bekannt und konnte nicht bekannt sein, solange die betreffenden Maischeerzeugungsverfahren, denen sie angepasst ist, nicht bekannt waren.
Diese Anpassung wird, um es nochmals im Zusammenhang zu betonen, dadurch erreicht, dass die betreffende Schrotmühle ein Schrot liefert zu 1 mit zerkleinerten Spelzen und höchstem Gehalt an Feingriessen, zu 2. nut zerkleinerten bzw. zu Mehl vermahlenen Spelzen und höchstem Gehalt an Mehl. zu 3. ohne die zerkleinerten, möglichst rein, d. h. frei von Mehl und Feingriessen. abgeschiedenen Spelzen, zu 4. ohne die gesondert ausgeschiedenen harten und glasigen Griessteüe.
Es soll nicht unterlassen werden, zu erwähnen, dass es bereits bekannt ist, die Spelzen aus dem von dem ersten Walzendurchgang kommenden Schrot auszusieben. Es ist auch bekannt, die Griesse nach dem ersten Durchgang auszusieben und einer weiteren Verarbeitung zu unterziehen. Es ist endlich auch bekannt, nach dem ersten Durchgang das entstandene Mehl aus- zusieben, die Griesse und Spelzen voneinander zu trennen und beide einer einmaligen weiteren Verarbeitung zu unterziehen.
Aber alle diese Behandlungsarten bezwecken die Gewinnung grossbl tteriger Spelzen und ordnen diesem Zweck die Rücksichten auf eine möglichst vollkommene Gewinnung und Aufschliessung der Kornmasse unter
Ganz im Gegensatz dazu steht das vorliegende Verfahren Es kennt die beherrschende Rücksicht auf die Grossblätterigkeit der Spelzen nicht mehr, es nimmt auf deren Beschaffenheit
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strebt und daher jedes den Spelzen etwa noch anhaftendes Partikelchen der Kornmasse zu gewinnen sucht, die Spelzen also nur möglichst rein zu erlangen strebt. Welchen Grad der Zerkleinerung sie bei diesem Bestreben annehmen, ist gleichgiltig.
Demnach ist die Anzahl der Durchgänge der Hülsen nicht beschränkt, sie können diese Durchgänge für sich allein oder mit den Griessen machen, ganz wie es für die gewünschten Besonderheiten des MalzschrotC8 vorteilhaft erscheint.
Zur Ausführung des beschriebenen Verfahrens dient ein Malzschrotstuhl mit drei oder mehr Walzenpaaren. Die Zeichnung veranschaulicht einen Stuhl mit drei Walzenpaaren (Fig. 1).
Das Malz gelangt in bekannter Weise durch eine Zuführungswalze auf die Walzen 7 und 2 und macht hier den ersten Durchgang. Hier wird es vorgeschrotet und fällt auf das Sieb 1
Dieses Sieb scheidet das entstandene Mehl (Pnm r-oder ENdelmehl) aUs, ±ührt das verbleibende Schrot, bestehend aus Spelzen und groben Griessen zum zweiten Durchgang auf das zweite Walzenpaar 3 und 4. Hier werden die Griesse zerkleinert, die Spelzen von dennoch anhaftenden Kernteilen befreit, und dann wiederholt sich der Vorgang des ersten Durchganges, d. h. das ent- standene Mehl (Sekundärmehl) wird durch das Sieb 11 ausgeschieden. Zugleich aber trennt dieses Sieb die zerkleinerten Griesse von den Spelzen, führt letztere dem Auslauf, die Griesse aber dem dritten Durchgang (Walzen 5 und 6) zu.
Die hierunter angebrachte Siebvomchtung 7/7 hat den Zweck, diejenigen Spelzenteile noch auszusichten, die beim Vermahlen im dritten Durchgang
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aus Sieb Il kommenden zugeführt werden. Die durch das Sieb III fallenden feinen Griesse werden durch den Auslauf abgeführt. Die Siebvorrichtung 111 wird natürlich fortgelassen, falls die Ausscheidung der letztgenannten Beimengungen aus den Griessen bei einzelnen Brauverfahren nicht erforderlich sein sollte.
Mit diesem Verfahren ist. worauf schon früher hingewiesen wurde, der für den Fall 4 bedeutungsvolle Vorteil verknüpft, dass die Feingriesse in der Hauptsache aus denjenigen Endosperm-
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Fig. 2 stellt einen Schrotstuhl gleicher Bauart und Arbeitsweise dar, wie Fig. 1, nur mit der Abweichung, dass der erste und zweite Durchgang in bekannter Weise durch drei Walzen gebildet werden (erster Durchgang Walze 1 und 2, zweiter Durchgang Walze 2 und 3). Die Siebvorrichtungen arbeiten wie bei Fig. l.
. Auf der Zeichnung gibt der mit A bezeichnete Pfeil den Lauf der Spelzen, der mit B bezeichnete den der feinen Griesse, der mit C bezeichnete den des Sekundärmehles und der mit D bezeichnete Pfeil den Lauf des Pmmärmebles an.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Erzeugung von Malzschrot für die neueren Verfahren der Braumaischeerzeugung, dadurch gekennzeichnet, dass das Feinmehl nach dem ersten und zweiten Walzen-
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drei Mahldurchgänge, die Spelzen aber nur den ersten und zweiten Mahldurchgang durchlaufen, die verkleinerten Spelzen nach der zweiten Vermahlung von den Griessen getrennt und diese Griesse danach in einem dritten Mahldurchang nochmals vermahlen werden, worauf sie eventuell in einer letzten Sieb Vorrichtung nochmals von Spelzenrückständen gereinigt. werden.