AT89835B - Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schuhwerk.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> VerfahrenzurHerstellungvonSchuhwerk. EMI1.1 in Wasser nicht löslichen Klebstoffs herzustellen, wobei die Verbindung durch Aufeinanderdrücken der zu vereinigenden Stellen in einer Presse oder dgl. erzielt wird. Die Erfindung zielt darauf ab, das Kleben verschiedener Werkstückteile ohne Anwendung einer Presse auszufülLen, indem es mit einet anderen Verbindungsart vereinigt wird, und zw. mit dem Nageln, Kammern, Schrauben oder Durchnähen der zu verbindenden Teile. Bei dieser Herstellungsart werden gleichzeitig mit der Ausführung des Klebens die sonstigen Veibindungsmittel angebracht, die daher EMI1.2 aexwiekt und eingebunden worden ist, wie Fig. 1 veranschaulicht, wird der übergreifende Rand ganz oder teilweise unter Schonung der Einbindung durch Lockern oder Aufrauhen des Leders auf beliebige Weise aufnahmefähig für den Klebstoff gemacht, wie bei A - B (Fig. 1) angedeutet ist. Ant die geraubten EMI1.3 .-u'einandergedrückt und die mit Klebstoff versehenen Teile miteinander vereinigt, ohne dass während der ganzen Dauer des Trocknens durch eine Presse ein äusserer Druck auf die Sohle ausgeübt werden muss. Auf der andeien Seite findet durch den Klebstoff eine vollständige Abdichtung zwischen Oberleder und Sohle statt, die das Eindringen von Feuchtigkeit wirksam verhütet ; ferner werden die Einstich- EMI1.4 den Holznägeln, wodurch wieder die Festigkeit der Verbindung erhöht wird. Das Nageln kann von Hand oder mit Hilfe beliebiger geeigneter Maschinen ausgeführt werden. Bei der Anwendung nur einer'Reihe Nägel wird nach dem Aufheften der Sohle auf den Leisten dis Lösungsmittel aufgetragen, worauf die Nägel sofort rings in gewissem Abstande vom Rande in einer Reihe eingeschlagen we : dcn. Das Kleben lässt sich auch mit anderen Verbindungsverfahren, z. B. Durchnähen, Klammern EMI1.5 mehreren Reihen angewendet werden können. In allen Fällen lässt sich auch die Hilfsverbindung unmittelbar nach dem Auftragen des Klebmittels. d. h. bevor der Klebstoff völlig getrocknet ist, anbringen, so dass kein oder wenig Lösungsmitttl angewendet wird. Der Klebstoff kann dabei nach dem Anheften EMI1.6 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 während des Abbindens oder Trocknens des Klebmittels dauernd auieinandergedrückt halten. Vielmehr wird dies durch die zusätzlichen Verbindungsmittel bewirkt. Wenn auch diese weiteren Verbindungsmittel zur Erhöhung der Festigkeit der Verbindung beitragen mögen, liegt doch ihre Hauptaufgabe und Wirkung in dem Al1feinanderdrÜcken der Lederteile. Dies wird aus folgender Betrachtung besonders deutlich. Wenn fertiges geklebtes Schuhwerk nachträglich genäht oder genagelt wurde, würde es legen des Durehstechens der Sohle nicht mehr den Vorteil der Wasserdiehtigkeit, der dem geklebten Schuhwerk eigen ist, aufweisen. Wird aber schon während der Ausiühiung des Hebens die Sohle beispielsweis ? aufgenagelt, so dringt der noch feuchte Klebstoff in die Nagellöcher, schliesst diese und verbindet sich EMI2.2 wasserdicht ausfällt. Da während des Trocknens des Klebstoffs Andrückvorrichtungen nicht erforderlich sind, lässt sich die Verbindung mit den in der Schuh'r. hrikation von jeher gebräuchlichen Maschinen vollenden. Dies bedeutet eine Erleichterung und Beschleunigung der Arbeit und die Ausnutzung des Verfahrens ohne erhebliche Kosten für Neueinrichtung des Betriebes. Das vereinigte Verfahren lässt EMI2.3 bessern von Sohlen benutzen. Man kann mit Hilfe dieses vereinigten Verfahrens beliebise Werkstücksteile aus Leder, aber auch Leder mit anderen Stoffen z. B. Filz, Gewebe. Pape, verbinden und auf diese Weise verschiedensrtiges Sehuhwerk het steilen. EMI2.4
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