AT88550B - Verfahren zur Darstellung von Acetaldehyd. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Acetaldehyd.

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Description


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  Verfahren zur Darstellung von Acetaldehyd. 



   Zur Darstellung von Acetaldehyd aus Acetylen und Wasserdampf hat man schon Versuche mit den verschiedensten reaktionsbeschleunigenden Stoffen angestellt. So hat z. B. Desgrez Holzkohle, Bone Porzellan, Tschitschibabin   Al2     03, ZnO, FeO, NiO   usw. benutzt. Auch Oxyde der Metalle der Eisengruppe wurden als Katalysatoren herangezogen. Allen diesen Reaktionbeschleunigern haftet aber der Nachteil an, dass entweder bei ihrer Anwendung die Ausbeuten von Anfang an sehr klein sind oder dass ihre katalytische Wirkung rasch nachlässt. Ein wirtschaftliches Verfahren zur Darstellung von Acetaldehyd auf diesem Wege wurde deshalb bisher nicht gefunden. 



   Es wurde nun   nach Vornahme zahlreicherVersuche   festgestellt, dass den Oxyden des Molybdäns und Urans eine Sonderstellung unter den Katalysatoren zukommt. Mit diesen beiden Körpern lässt sich eine verhältnismässig hohe Ausbeute erzielen. Besonders konstant waren die Aus beuten, wenn Asbest als Kontraktträger benutzt wurde. Aber auch die Verwendung der reinen Stücke ohne Unterlage ergab gleichmässige Ausbeuten. 



   Bei der Durchführung des Verfahrens muss darauf geachtet werden, dass Katalysatorgifte keinen Eintritt in den Prozess finden und auch von Haus aus ferngehalten werden, da die Anwesenheit selbst von geringen, kaum nachweisbaren Mengen schon genügt, um die Ausbeuten herabzudrücken. 



   Die Reaktionsbeschleuniger werden durch Überleiten von Luft bei erhöhter Temperatur wieder in ihren wirksamen Zustand übergeführt. 



     Beispiel i   : Durch ein, in einem geeigneten Ofen auf 600  erhitztes Rohr mit einer 35 cm langen Schicht eines etwa   330/obigen   Molybdänsäureasbests wird ein Gemisch von 400 Vol. Dampf und 15 Vol. sorgfältig gereinigtem Acetylen so durchgeleitet, dass pro   e   Querschnitt in der Minute etwa 1   l   passiert. Das Fernhalten der Katalysatorgifte wird dadurch erreicht, dass das Acetylengas durch bekannte Mittel, wie   Chromsäure, Kupfer-   chlorür, Chlorkalk usw., gereinigt wird und dass darauf geachtet wird, dass der Katalysator keine Gifte", besonders Phosphorverbindungen, enthält.

   Um den unwirksam gewordenen Reaktionsbeschleuniger wieder wirksam zu machen, wird über ihn Luft geleitet, und zwar derart, dass der Acetylenstrom abgestellt und anstatt seiner ein Luftstrom in die Apparatur eingelassen wird, ohne dass dabei die Temperatur erniedrigt werden wird. Die Ausbeute an Acetaldehyd beträgt etwa   18%.   



   Beispiel 2 : Der Versuch wird unter den gleichen Bedingungen, wie oben angeführt, vorgenommen, nur wird an Stelle des Molybdänsäureasbests Uransäureasbest verwendet. Die Acetaldehydausbeute beträgt etwa   2o /,.   Dabei kann mit der Temperatur auf ungefähr   5500 heruntergega. ngen   werden. 



   Die angegebenen Ausbeuten stellen nicht die maximal erreichbaren dar, sondern sind nur beispielsweise angeführt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Acetaldehyd durch Hydration von Acetylen in Gegenwart von Oxyden oder Oxydgemischen als Reaktionsbeschleuniger bei erhöhter Temperatur unter gleichzeitiger Fernhaltung von Katalysatorgiften und unter Beobachtung der Massnahme, dass unwirksam gewordene Reaktionsbeschleuniger durch Überleiten von Luft bei erhöhter Temperatur wieder in den wirksamen Zustand übergeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass als Reaktionsbeschleuniger Molybdänsäure oder Uransäure verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88550D 1918-06-28 1919-04-02 Verfahren zur Darstellung von Acetaldehyd. AT88550B (de)

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