AT88378B - Verfahren zur Herstellung von Schwefelsäure nach dem Kontaktprozeß. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schwefelsäure nach dem Kontaktprozeß.

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  Verfahren zur Herstellung von Schwefelsäure nach dem Kontaktprozess. 



   Es ist bisher nicht gelungen, bei dem Schwefelsäurekontaktprozess das teure Platin durch einen billigen Katalysator von gleicher Wirksamkeit im Grossbetrieb zu ersetzen. Unter den zahlreichen Vorschlägen in dieser Beziehung findet sich zwar auch die Vanadinsäure erwähnt, dieselbe zeigt aber in den bisher hierfür beschriebenen Formen, insbesondere, wie in der deutschen Patentschrift Nr. 128616 vorgeschlagen wird, als feinverteilte Vanadinsäure oder auf Asbest durch Tränken desselben mit einer löslichen Vanadinverbindung, Trocknen und Glühen in feiner Verteilung niedergeschlagen, eine weit geringere Wirksamkeit als Platin. 



   Überraschenderweise erreicht man nun mit der Vanadinsäure, wie gefunden wurde, eine Wirksamkeit, die derjenigen des Platins gleich-oder nahekommt, so dass ihre technische Verwendbarkeit im Schwefelsäurekontaktverfahren gewährleistet ist, wenn man sie in Gegenwart von indifferenten Trägern, die sich in äusserst feiner Verteilung befinden, anwendet. 



  Ein solcher Träger ist z. B. feingepulverter Bimsstein, dessen Teilchen zweckmässig einen Durchmesser von höchstens etwa 20   p.   besitzen. Die Vanadinsäure kann auf solchen Trägern aus geeigneten Lösungen oder Verbindungen für sich oder zusammen mit anderen, eventuell gleichfalls katalytisch wirkenden Stoffen niedergeschlagen oder einfach mit ihnen gemischt sein, worauf gegebenenfalls das Gemisch mit oder ohne Zusatz von Mitteln, welche eine Verkittung befördern, noch besonders geformt sind. 



   Beispiel I. 



   200 Teile geschlämmtes Bimssteinmehl von etwa i   [t   Korngrösse werden mit 14 Teilen vanadinsaurem Ammon   sorgfältig-gemischt,   zu Körnern geformt, auf zirka   4400   zwecks Austreibens des Ammoniaks und Verkittens der Teilchen, gegebenenfalls unter   Durclyleiten   von schwefliger Säure, erhitzt und in den Kontaktofen gefüllt. Man erreicht mit dieser Kontaktmasse bei der praktisch üblichen Gasgeschwindigkeit einen Umsatz bis zu   96%   und darüber. 



   Beispiel II. 



     316   Teile geglühte oder ungeglühte Kieselgur werden mit einer wässrigen Lösung von   50   Teilen Ammoniumvanadinat, und zwar z. B. 56 bis 72 Teilen Kalihydrat bzw. einem Salz, z. B. einem Alkalisalz, oder mit einer Lösung von z. B. 113 Teilen kristallwasserhaltigem Kaliumvanadinat angeteigt. Es wird dann so viel Wasser abgedampft, dass die Masse sich zu Körnern formen lässt. Diese werden in einen Ofen gefüllt und bei 4800 mit Röstgasen und eventuell noch einige Zeit im Luftstrom erhitzt, worauf die Masse ohne weiteres verwendbar ist. 



   Statt Kieselgur kann man auch gefällte Kieselsäure (z. B. aus Wasserglas durch Fällen mit Salzsäure und Auswaschen erhaltene Kieselsäuregallerte) oder Gemische beider unter sich oder mit Bimssteinmehl, ferner auch Zinndioxyd (Zinnsäure) verwenden. 



   Die angegebenen Mengenverhältnisse können in weiten Grenzen geändert werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Schwefelsäure nach dem Kontaktprozess unter Verwendung von mit einem indifferenten Träger vermischter Vanadinsäure oder deren Verbindungen als Kontaktsubstanz, dadurch gekennzeichnet, dass die Vanadinsäure oder ihre Verbindungen für sich oder zusammen mit anderen Stoffen auf fein verteilte indifferente Träger aufgebracht ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT88378D 1913-10-09 1914-08-29 Verfahren zur Herstellung von Schwefelsäure nach dem Kontaktprozeß. AT88378B (de)

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