AT88368B - Feuerung. - Google Patents

Feuerung.

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AT88368B
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Frederick Henry Wolkenhauer
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Frederick Henry Wolkenhauer
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Feuerung. 



   Die Erfindung betrifft eint Feuerung, bei der die Feuerbrücke und der Rost zugleich heb-und senkbar sind. Es sind bereits Feuerungen bekannt geworden, bei welchen die Feuerbrücke allein heb-und senkbar ist und dadurch der Abzug der Feuergase geregelt wird. In solchen Feuerungen behält der Feuerraum stets den gleichen Rauminhalt. Wird aber die Feuerbrücke nach der Decke des Feuerraumes hin verschoben, so wird der Zug beschleunigt, und folglich mehr Luft durch den Rost hindurchgezogen. Auf diese Weise werden die Kohlenteilchen der Feuergase sofort vollkommen verbrannt. Da infolgedessen kein grosser Feuerraum erforderlich ist, wird derselbe gemäss der Erfindung durch Hebung des Rostes entsprechend verkleinert.

   Wird im Gegenteil der Zug durch Senkung der Feuerbrücke verlangsamt, so wird durch Senkung des Rostes der Feuerraum entsprechend vergrössert, um die vollkommene Verbrennung der Kohlenteilchen zu begünstigen. 



   In der Zeichnung ist :
Fig. i ein Längsschnitt durch den Feuerraum einer gemäss der Erfindung eingerichteten Feuerung ;
Fig. 2 ein wagrechter Schnitt durch diese, und   Fig. g   ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2. 



   Die Feuerung 4 ist von beliebiger bekannter Bauart und hat einen Feuerraum 5 mit Feuertüre 6 und Aschentüre 7, welche beide mit Zugreglereinrichtungen versehen sind. Im Feuerraum 5 ist ein aus Längsschienen 8 und Querschienen 9 bestehender Rostrahmen an- 
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  Roststäbe 10 ruhen auf den Querschienen 9 des Rahmens. Jeder der von Trägern 16 gestützten Kniehebel wird von einer Stange 17 betätigt, die durch die Vorderwand des Ofens geht und mit dem Antriebshebel 18 verbunden ist, dessen Klinke in einen Zahnsektor 20 eiugreift und so den Hebel in jeder gewünschten Stellung feststellt. Jede Längsschiene 8 
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 kann somit in senkrechter Richtung im Feuerraum eingestellt und in der gewählten Stellung verriegelt werden. 



   Im vorderen Teile des Feuerraumes   5,   gegenüber dem Rost   10,   ist eine nach rückwärts reichende, abwärts gebogene Schutzplatte 21 angeordnet, auf der eine am vorderen Teile des Rostes angelenkte Platte 22 lose aufliegt. Diese Einrichtung dient dazu, den Spalt abzudecken, der zwischen dem vorderen Teile des Rostes und der Innenseite der Vorderwand des Ofens vorhanden ist, ohne aber die Bewegungsfreiheit des Rostes in senkrechter Richtung zu beeinträchtigen. 



   Auf dem rückwärtigen Ende des Rostes ist der verstellbare Teil 23 der Feuerbrücke angeordnet, der sich mit dem Rost bewegt. Eine schwingbare Platte   24   unter dem verstellbaren Teil der Feuerbrücke liegt gegen die Vorderseite der Brückenwand 25 an, so dass der   Spalt zwischen dem Teil 23 und dem Feuerbrückenkörper abgedeckt ist. Auf diese Weise ist ständig, unabhängig von der Stellung des Rostes 10, eine Brückenwand gebildet.   

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   Unter den Feuertüren 6 sind in der Vorderwand der Feuerung zwei Luftzüge 26 vorgesehen, die an den inneren Enden nach aufwärts schwingbare Klappe 26'haben, die durch Handstangen 27 bewegt we. den können, welche durch die Vorderwand des Ofens ragen. 



  Die Menge der auf diese Weise oberhalb des Rostes eingeführten Luft kann in dieser Weise geregelt werden. 



   Beim Betriebe wird auf dem Rost 10 gerade genug Feuer unterhalten, um die Gase aus den Kohlen zu treiben   ; was   durch Regelung der Luftzufuhr unterhalb des Rostes bewirkt wird. Die Menge der oberhalb des Rostes zugeführten Luft wird dann so geregelt, dass die Gase und die mitgeführten Kohlenteilchen vollständig verbrennen, Rauchentwicklung also vermieden wird. 



   Die genaue Regelung der Luftzufuhr oberhalb des Rostes ist durch die Einstellbarkeit des Rostes in senkrechter Richtung mit Bezug auf die Decke des Feuerraumes sehr erleichter da durch dieses Einstellen die Bewegungsgeschwindigkeit der Luft kontrolliert werden kann. Da jeder Kniehebel 12,   13, 14 und 15   unabhängig von den anderen Kniehebeln verstellt werden kann, ist es möglich, den Rost 10 in beliebigem Schrägwinkel einzustellen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Feuerung mit heb-und senkbarer Feuerbrücke, dadurch gekennzeichnet, dass der Rost mit dem verstellbaren Teil der Feuerbrücke in senkrechter Richtung eingestellt werden kann, so dass gleichzeitig der Rauminhalt des Feuerraumes und der Abzug geregelt wird.

Claims (1)

  1. 2. Feuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der die Roststäbe tragende Rahmen durch Lenker auf Kniehebeln gelagert ist, die unabhängig voneinander von aussen gehoben und gesenkt werden können, um den Rost in die gewünschte Stellung zu bringen, in der er in bekannter Weise durch Klinken und Zahnsektoren festgestellt wird.
    3. Feuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen dem verstellbaren und fixen Teil der Feuerbrücke durch eine schwingende Platte derart abgedeckt ist, dass bei jeder Stellung des Rostes eine ununterbrochene Feuerbrückenwand vorhanden ist.
    4. Feuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der Vorderwand des Feuerraumes eine nach einwärts gerichtete, nach abwärts gebogene Schutzplatte vorgesehen ist, die zusammen mit einer gelenkig am vorderen Ende des Rostrahmens befestigten Platte den Raum zwischen dem Rost und der Vorderwand abdeckt und die Oberluft von der Unterluft scheidet.
AT88368D 1914-08-17 1921-05-24 Feuerung. AT88368B (de)

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AT88368B true AT88368B (de) 1922-05-10

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