AT88011B - Elektrische Typendruckvorrichtung. - Google Patents

Elektrische Typendruckvorrichtung.

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Typendruckvorrichtung. 
 EMI1.1 
 dauernd umlaufenden zylindrischen Körper, der Typentrommel, angeordneten Typen geschlagen. Es ergibt sich   bei gleicher Anordnung für Bogendruck   der Nachteil, dass bei hohen Typentrommelgeschwindigkeiten die Schrift verwischt wird oder der Rand der Nachbartypen zum 
 EMI1.2 
 mag diesen Übelstand nicht immer zu beheben, da in jedem Falle eine äusserst straffe Anspannung des Papiers erforderlich ist,   die grosse Schwierigkeiten bereitet.

   Auch   bedingt der gespannte   Papierbogen grosse Kräfte am Druckhammer, deren Anwendung die gesamte Einrichtung, in erster Linie die Schreibgeschwindigkeit, ungünstig beeinflusst.   
 EMI1.3 
 bei denen ein Stempelsatz mit dem Papier zusammen gegen einen zylindrischen Körper angeschlagen wird, der an seiner Oberfläche sowohl die den Typensymbolen entsprechenden zur Stempelbewegung dienenden Nocken, als auch für den Kontrolldruck Typen enthält.

   Hierbei muss aber zu jeder Lochung die Xockentrommel angehalten werden, wodurch infolge der sehr 
 EMI1.4 
 Es ist ferner vorgeschlagen worden, bei Typendruckern mit für jeden Abdruck besonders einzustellender Typentrommel in dieser besondere, die Typen tragende Körper in radialer Richtung 
 EMI1.5 
 Raum der Typentrommel derart gegenübersteht, dass er bei der Magneterregung gegen die inneren Enden der Typenkörper antreffend diese mit ihren jeweilig in Betracht kommenden hervorstehenden Teilen gegen das Papier anschlägt. 



   Gemäss der Erfindung ist eine derartige Einrichtung dadurch für äusserst rasch verlaufenden Typendruck ausgebildet, dass die Antriebsvorrichtung der Typentrommel diese in der an sich bekannten Weise in dauernde Umdrehung versetzt und Mittel vorgesehen sind, die eine derartig kurzzeitige Bewegung des Schlaghammers und rasche Zurückbewegung des Typenkörpers veranlassen, dass die jeweils gegen das Papier geschleuderten Typen nicht über das Papier wischen.

   Die Typenkörper stehen dabei in bekannter Weise unter dem Einfluss von Federn, die sie nach   ihrer Vorbewegung augenblicklich wieder   in die Ruhelage in dem Typentrommel- 
 EMI1.6 
   bekannten Weise durch Kondensatorströme.   Bei   Ausführung von Bogendruck muss zum Ab-   druck jeder Type der Papierwagen, beim Druck auf einen Papierstreifen dieser Streifen verschoben werden. Für diese Bewegung kann vorteilhaft der Ladestrom des Kondensators verwendet werden, dessen Entladestrom zum Typendruck dient. Bei Verwendung des Ladestromes für den Typendruck kann der Entladestrom für die Fortschaltbewegung ausgenutzt werden. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. 



  Fig. i zeigt zu einem davon im Längsschnitt die Typentrommel und die sonstigen wesentlichsten 
 EMI1.7 
 Schnitt und Fig. 4 zeigt das Schaltungsschema dieser Einrichtung. Fig. 5 ist eine Fig. i entsprechende Darstellung, wobei aber die Typentrommel für Streifenlochung mit Kontrolldruck eingerichtet ist. 



   Die Typentrommel 1 ist auf einer Achse   S   verschiebbar gelagert, nimmt aber an deren 
 EMI1.8 
 Schlitzen sind flache   Körper'S'radial verschiebbar   derart angeordnet, dass sie mit den die Typen tragenden äusseren Teilen 10, 11 über den Umfang, mit dem inneren Ende 12 über die Innenwand des Körpers 9 hervorragen. An dem oberen Ende der Typentrommel sind Federn 20 befestigt, die mit einer Gabelung (Fig. 2) in Nuten des die Typen 10, 11 tragenden äusseren 
 EMI1.9 
 

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 stehenden Typenkörpers 8 angeschlagen. Der Typenkörper wird auf diese Weise in seiner Führung 7 nach aussen geschnellt und es trifft in dem in Fig. i dargestellten Falle die Type 10 
 EMI2.1 
 trommel kein Verwischen eintritt. 



   An dem Typenkörper sind zwei Typen vorgesehen. Die obere 10 ist ein Buchstabe, die untere 11 eine Zahl oder ein Zeichen. Zur Einstellung der einen oder anderen Typenart dient ein Wechselmagnet 21, dessen um eine Achse   221   drehbarer Anker 22 entgegen der Wirkung einer Feder 23 mittels eines mit einer Nase 24 versehenen Gestänges   25   die Typentrommel 1 in die für den Zahlenzeichendruck erforderliche Stellung hebt. 



   Wie Fig. 3 schematisch veranschaulicht, ist an dem Papierwagen 19 eine Zahnstange 30 befestigt. In diese greift eine Doppelsperrklinke 29,   291   ein, die um eine Achse 28 drehbar und durch den Anker 27 eines Magneten 26 bewegbar ist. Sobald der Magnet 26 kurzzeitig erregt wird, geben die Klinken 29, 291 die Zahnstange 30 nacheinander soweit frei, dass sie und damitder Papierwagen sich unter dem Zug einer Feder um den Betrag zweier Sperrzähne (Typenabstand) nach rechts verschieben können. Die Zeilenschaltung des Papierwagens interessiert im vorliegenden Falle nicht und kann in irgendeiner der bekannten Weisen, beispielsweise bei Schreibmaschinen von Hand, bei Typendrucktelegraphen durch Entsendung eines besonderen Zeichens, über die Leitung bewerkstelligt werden. 



   Die Stromwege der einzelnen Magnete sind aus den Schaltungsschema der Fig. 4 ersichtlich. Dieses zeigt zunächst zwei Kontaktringe 34, 35 in der Abwicklung. Über diese in Fig.   I   im Schnitt dargestellten Ringe, an deren oberen ein Kondensator   39,   an deren unteren eine Batterie   42,   verschiedene Kontakte und die Magnete angeschlossen sind, bewegen sich zwei miteinander leitend verbundene Schleifbürsten 36, 37, die mittels eines Armes 38 auf der Achse 2 befestigt sind, so dass sie die Kontaktringe überschleifen. Bei jedem Umlauf wird bei Verwendung eines Kondensators eine Type zum Abdruck gebracht.

   Stehen bei Beginn dieser Bewegung die Bürsten 36, 37 über bzw. auf dem Kontaktstück   41,   so ist der Stromkreis der Batterie 42 über den Wagentransportmagnet 26, Kontakt 41, Bürsten 37, 36 und den Kondensator 39 geschlossen. 
 EMI2.2 
 erforderliche Stück verschoben. 



   Inzwischen ist für die Einstellung der Typentrommel auf Buchstaben oder Zeichen und Zahlen einer der Kontakte 43 oder 44 geschlossen worden. Beim Überschleifen der Kontakte 46 oder 47 der Kontaktringe erhält dementsprechend die eine der Wicklungen   48,   49 des polarisierten Wechselrelais 211 den Entladungsstromstoss aus dem vorher aufgeladenen Kondensator 39 und der Magnet legt seinen Anker 50 in die zugehörige Lage. Es bleibt dabei der Wechselmagnet 21 
 EMI2.3 
 einer vollen Umdrehung sich auf die Höhenlage einzustellen. Für die folgende Umdrehung hat sich unterdessen die Einstellung eines der Kontakte 51, 52, 53 usw. vollzogen.

   Sobald die untere Kontaktbürste 37 auf das dem geschlossenen Kontakt, beispielsweise   52,   zugeordnete Kontaktstück tritt, entlädt sich der Kondensator 39 über den Kontakt 52 und den Druckmagnet 15 und der Abdruck der Type erfolgt. Die Kontakte 43, 44,   51, 52, 53   sind bei einer Schreibmaschine als Tastenkontakte zu denken, bei einem Typendrucktelegraphen als Relaiskontakte o. dgl. 
 EMI2.4 
 körper trägt aber nur eine Type 56 und darunter Vorsprünge 57, 58. Diesen Vorsprüngen gegen- über steht eine Stanzvorrichtung, die gebildet wird aus beispielsweise fünf in einem Halter 59 geführten Stanzstempeln 60 und einem Widerlager   67.   Zwischen beiden wird ein Papierstreifen 62 hindurchgeleitet.

   Sobald der Schlaghammer 15 den Typenkörper 8 nach aussen treibt, treffen die Vorsprünge 57, 58 gegen zwei der Stempel 60 und treiben sie durch den Papierstreifen 62. 



  Es wird auf diese Weise das dem jeweiligen Zeichen entsprechende Lochsymbol hergestellt. 



  Gleichzeitig trifft die dieses Zeichen unmittelbar darstellende Type 56 auf den oberen Rand des Papierstreifens und stellt den Kontrolldruck her. Die den Druck der Type aufnehmende Stelle des Widerlagers 61 ist federnd, um die Hauptkraft des für den Stanzvorgang kräftigen Schlages auf die Stanzstempel allein zu übertragen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : i. Elektrische Typendruckvorrichtung, bei der in einer Typentrommel die einzelnen Typen tragende Körper in radialer Richtung leicht verschiebbar gelagert sind und ihnen im Innenraum <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 dass die jeweils abgedruckte Type nicht über das Papier wischt. z. Elektrische Typendruckvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung des Druckmagneten in an sich bekannter Weise durch den Lade-oder Entladestrom eines Kondensators erfolgt.
    3. Elektrische Typendruckvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.2 vom Entlade-oder Ladestrom desselben Kondensators erregt wird.
    4. Elektrische Typendruckvorrichtung nach Anspruch i oder den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Typenkörper ausser mit Typen auch in an sich bekannter Weise mit Vorsprüngen versehen sind, die mittelbar oder unmittelbar zur Lochung eines Papierstreifens dienen.
    5. Elektrische Typendruckvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge des Typenkörpers in an sich bekannter Weise einen Stempelsatz beeinflussen, EMI3.3
AT88011D 1919-03-17 1920-03-13 Elektrische Typendruckvorrichtung. AT88011B (de)

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