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Oesterreichische PATENTSCHRIFT Nr. 8631.
CLASSE 66: SCHLÄCHTEREI.
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Maschine zum Stopfen, Theilen und Abbinden von Würsten.
Zweites Zusatz-Patent zum Patente Nr. 1781. *)
Im Stammpatent Nr. 1 S1 ist eine Maschine zum Stopfen, Theilen und Abbinden von Würsten beschrieben, bei welcher der gemeinsame Antrieb der Theilungsgabeln und
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Theile als Reibungs- oder Zahrad ausgeführt ist und beim Koihenrückgange mitteis geeigneter Zwischenglieder einerseits die Theilungsgabeln gegeneinander und gegen die
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der Wurst wickelt.
Vorliegende Erfindung betrifft eine andere Ausführugnsform dieser Maschine, bei welcher der Antrieb der genannten Theile ebenfalls von einer gemeinsamen Antriebswelle aus ei-folgt und zwar derart, dass ein auf der antriebswelle angeordnetes Excenter bezw. eine Knrbe ! kröpfung oder eine Unrundscheibe bezw.
Nuthscheibe unter Vermittlung geeigneter Zwischenglieder die liindez-, ngspule intermittierend in kreisende Bewegung um die gefüllte Wursthülle versetzt, während gleichzeitig am Excenter bezw. der Unrundscheibe oder auf der Antriebswelle angeordnete geeignete Druckflächen die Theilungsgabeln gegen die Wursthiille bewegen und diese während der Umwicklung mit Bindezeug an der Wickelstelle eingeklemmt halten, wobei ebenso wie heim Stammpatente das Bindezeug von einer Wickelstelle zur anderen endlos fortgeführt wird.
Beiliegende Zeichnung stellt die neue Ausführungsform der Maschine in Fig. 1 in Seitenansicht, in Fig. 2 in Draufsicht und in Fig. 3 in Stirnansicht dar.
Auf der Antriebswelle k sitzt in bekannter Weise die Kurbel l, in welcher der Kurbelzapfen o für die Leitstange m des Kolbens b verstellbar angeordnet ist. Auf derselben Welle k ist nach der vorliegenden Ausführungsform ein Excenter 1 angeordnet, dessen Excenterring 2 durch eine Pleuelstange 3 auf einen zweiarmigen, um Bolzen 4 schwingbaren Hebel 5, 6 angelenkt ist; der über den Drehpunkt 4 reichende Arm 6 ist zu einem Zahnsegmont 7 geformt, das mit einem Triebrad 8 in Eingriff steht, welches lose auf einer Well 9 drehbar ist.
Dieses Triebrad 8 ist mit der einen Hälfte 10 einer
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Wursthüllp @@ tertheilt haltne, findet die Umwicklung des Bindezeuges um die Theilungsstelle statt und wird auch nach vorliegender Ausführungsform das Bindezeug nicht abgeschnitten, sondern endlos von einer Wickelstelle zur andern weitergeführt.
Die Einrichtung kann auch derart getroffen werden, dass statt des Excenters 1 auf der Welle k eine Unrundscheibe oder eine Scheibe mit einer oxcentrischen Nnth oder cndlich auf der Welle k selbst Kröpfungen angoordnet sind, welche mittels !) ruckstangc und Rolle bezw. mittels Schubstange auf das Getriebe der Bindezeugspulo einwirken. Ebenso können auch die Druckflächen für die Gabelstangon p p statt am Excentor auf der Welle selbst aufmontiert und z. B. durch mit Curvonnuthen ausgestattete Muffen etc. gebildet sein.
Zwecks möglichster Herabminderung der Reibung wird der Spulenring i zweckdienlich zwischen Rollen 18, 18 gelagert, die in einem ringlager 19 nachstellbar angeordnet sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Stopfen, Theilen und Abbinden von Würsten nach Patent. Nr. 1781, dadurch gekennzeichnet, dass der gemeinsame Antrieb der Theil- und Abbindevorrichtung mittels eines auf der gemeinsamen Antriebswelle sitzenden Excenters odor einer Unrundscheibe bezw. Nuthscheibe oder mittelst Kurbelkröpfungen der Welle erfolgt, welches bezw. welchemittelsgeeigneterZwischengliederdieBindevorrichtungintermittierendinUmdrehung versetzt, während mit dem Excenter bezw. der Unrundscheibe verbundene oder gesondert auf der Antriebswelle angeordnete Druckflächen mittelbar oder unmittelbar auf die die Thei ! uagsgabe ! n tragenden Stangen einwirken, wobei ebenso wie beim Stamm- patente das Bindezeng von einer Wickelstelle zur anderen endlos fortgeführt wird.