DE287696C - Verfahren zur herstellung von spannringen durch walzen mittels walzen von verschiedenem durchmesser - Google Patents

Verfahren zur herstellung von spannringen durch walzen mittels walzen von verschiedenem durchmesser

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DE287696C
DE287696C DE1913287696D DE287696DA DE287696C DE 287696 C DE287696 C DE 287696C DE 1913287696 D DE1913287696 D DE 1913287696D DE 287696D A DE287696D A DE 287696DA DE 287696 C DE287696 C DE 287696C
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ring
rolling
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rings
rollers
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DE1913287696D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23PMETAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
    • B23P9/00Treating or finishing surfaces mechanically, with or without calibrating, primarily to resist wear or impact, e.g. smoothing or roughening turbine blades or bearings; Features of such surfaces not otherwise provided for, their treatment being unspecified
    • B23P9/02Treating or finishing by applying pressure, e.g. knurling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 287696 KLASSE 49/. GRUPPE
Zur vollkommenen Abdichtung von Flüssigkeiten oder Gasen bei Kolben, die in Zylindern bewegt werden, sind Spannringe oder sogenannte Selbstspanner nötig. Diese Ringe sollen zufolge ihrer inneren Materialspannung an allen Stellen an die Zylinderwandung mit einem bestimmten, gleichmäßigen Druck so andrücken, daß einerseits keine Flüssigkeit und kein Gas hinter den Kolben übertreten
ίο kann und anderseits nicht durch übermäßigen Druck der Spannringe eine beträchtliche Reibung bei der Bewegung des Kolbens entsteht. Mit den bisher bekannt gewordenen Verfahren wird diese Aufgabe, die den Spannringen zufällt, nur so lange erfüllt, als noch keine erhebliche Abnutzung in den Reibflächen eingetreten ist. Eine andauernde, zuverlässige, vollständige Abdichtung der Spannringe, auch noch nach stattgehabter unvermeidlicher Abnutzung an Ringen und Zylinderwand, ist namentlich auch für Flugzeugmotoren von größter Wichtigkeit. Es ist bekannt, Spannringe dadurch zu spannen, daß man sie zwischen Walzen von verschiedenem Krümmungsradius bearbeitet.
Einzelnen Stellen des Spannringes verschiedene Spannung zu geben, soll die vorliegende Erfindung dienen. Sie besteht darin, daß tier zu spannende Ring zusammen mit einem exzentrischen Formring durch in ihrem Abstand veränderliche Walzen geführt wird, so daß die Spannung der verschiedenen Ringstellen der jeweiligen Stärke des Formringes entspricht.
In der Zeichnung stellen dar: Fig. 1 eine Walzvorrichtung mit äußerer kleiner Walze und Fig. 2 eine solche mit innerer kleiner Walze.
Der Spannring α aus Gußeisen, Bronze o. dgl. wird in bekannter Weise außen und innen fertig auf Maß gedreht. und durchschnitten, 4" darauf wird der zu spannende Ring auf oder in den exzentrischen Hilfsformring b gebracht und zwischen dem Walzenpaar W1 und W2, dessen Achsenabstand veränderlich ist, bis zur Erreichung der gewollten Spannung einem Walzprozeß unterworfen. Weil die Walzen ungleich groß sind, so tritt die Streckung hauptsächlich an der kleinen Walze W1 ein.
In Fig. ι ist der Spannring α auf den Formring gebracht, die Streckung tritt hauptsäch- lieh an der äußeren Seite des Spannringes ein, und dieser wird daher nach innen gespannt. Dagegen ist in Fig. 2 der Spannring α in den Formring gesteckt, und der Spannring wird hauptsächlich an der inneren Seite gestreckt und deshalb nach außen gespannt. Um das Maß der Spannung veränderlich nach Bedürfnis zu erhalten, ist der Formring in seiner Dicke ungleich stark. Hierdurch wird erreicht, daß der Ring α an den Stellen c infolge der größten Stärke des exzentrischen Formringes auch am meisten verdichtet, d. h. gespannt wird und der Walzendruck beim Weiterdrehen nach den Ringenden zu mit dem schwächer werdenden exzentrischen Ringe allmählich abnimmt. Bei dem Beginn des Walzens werden die Walzen W1 und W2 so eng eingestellt, daß an der dünnen Stelle des Formringes das Wal-
zen beginnt. Der Walzendruck wächst beim Weiterdrehen der Walzen entsprechend der i zunehmenden Dicke des Formringes bis zu j dessen dickster Stelle und nimmt wieder mit der Dicke des Formringes bis zum anderen Ende des Spannringes ab. An der dicksten Stelle des Formringes herrscht der größte Walzendruck, und hier in der Mitte des Spannringes wird dieser die größte Spannkraft erhalten, wie es beabsichtigt ist.
Die Exzentrizität des Formringes wird nach Bedürfnis größer oder kleiner zu machen sein; die Form des Formringes innen bzw. außen braucht nicht immer kreisrund zu sein, sondem soll der ermittelten Größe des gleich großen Druckes an allen Punkten der Zylinderwand entsprechen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Spannringen durch Walzen mittels Walzen von verschiedenem Durchmesser, dadurch gekennzeichnet, daß der zu spannende Ring (a) zusammen mit einem exzentrischen Formring (b) durch in ihrem Abstand veränderliche Walzen (W1, w2) geführt wird, so daß die Spannung der verschiedenen Ringstellen der jeweiligen Stärke des Formringes entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913287696D 1913-03-15 1913-03-15 Verfahren zur herstellung von spannringen durch walzen mittels walzen von verschiedenem durchmesser Expired DE287696C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016115798B3 (de) * 2016-08-25 2018-03-01 Federal-Mogul Burscheid Gmbh Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Kolbenringen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016115798B3 (de) * 2016-08-25 2018-03-01 Federal-Mogul Burscheid Gmbh Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Kolbenringen

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