DE697849C - Verfahren zur Herstellung von Wellrohren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Wellrohren

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DE697849C
DE697849C DE1935R0094224 DER0094224D DE697849C DE 697849 C DE697849 C DE 697849C DE 1935R0094224 DE1935R0094224 DE 1935R0094224 DE R0094224 D DER0094224 D DE R0094224D DE 697849 C DE697849 C DE 697849C
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pipe
wave
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corrugated pipes
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DE1935R0094224
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Josef Reiser
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D15/00Corrugating tubes
    • B21D15/04Corrugating tubes transversely, e.g. helically
    • B21D15/06Corrugating tubes transversely, e.g. helically annularly

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Wellrohren Bei den bisher bekannten Herstellungsverfahren für Well- ' oder Federungsrohre mit parallelen Flanken werden die einzelnen Wellen ähnlich wie bei Sickenmaschinen dadurch gebildet, daß in ein entsprechend vorgezogenes, sich drehendes Rohr von außen Sickenräder oder Rollen eindringen, welche die Rohrwand in wellenförmigen Rillen eines im Rohrinnern befindlichen Gegendruckkörpers hineindrücken. Die genaue Ausprägung der Wellenform am:Rohr setzt dabei die gleichartige Ausbildung der Rillen im Gegendruckkörper voraus, d. h. diese Rillen müssen eine volle Welle darstellen und aus Wellental mit Wellenbergen bestehen. Bei einteiliger Ausführung dieser Rillenkörper muß deren größter Außendurchmesser kleiner gehalten werden als die kleinste lichte Weite des fertiggerillten Rohres, damit der Gegendruckkörper aus den einzelnen Rohrrillen vvieder-herausgezogen werden kann. Zur Herstellung von engen Rohren mit tiefen Rillen ist dieses Verfahren unbrauchbar. Auch weite Rohre können damit nur in kurzen Längen hergestellt werden, da die Länge des im Rohrinnern geführten Halters des Gegendruckkörpers wegen der auftretenden starken Druckbeanspruchung beschränkt ist.
  • Andere Einrichtungen suchen diese Nachteile dadurch- zu vermeiden, daß die Wellenberge des inneren Gegenkörpers von einzelnen Ringen gebildet werden, welche im Wehrohr verbleiben, so daß jede Rohrrille einen zugehörigen Druckring enthält. Wegen des verlorenen Aufwandes für diese Druckringe ist diese Herstellungsart unwirtschaftlich; die Rohre werden durch diese unnötige Belastung schwer und unbeweglich, außerdem ergeben sich je nach der Verwendung der Wellrohre Korrosionen in ihrem Innern, zumal wenn Rohrwand und .Druckringe aus verschiedenem Material bestehen. Diese Verfahren haben dazu noch den gemeinsamen Nachteil, däß das für die Bildung.jeder Rohrrille benötigte Rohrmaterial ausschließlich durch das Eindringen der äußeren Rolle zwischen die Flanken der inneren Gegendruckrille herbeigezogen werden muß, wodurch im Wellental der Rohrrille eine unerwünschte Beanspruchung und damit eine Schwächung der Rohrwand eintritt.
  • Bei vorliegender Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Herstellung der Rohrrillen-- nach einem bei der Metalldrückerei gebräuchlichen Verfahren, und zwar dadurch erfolgt, daß auf das zu rillende Rohrstück in axialer Richtung ein stetiger, nach dem jeweiligen Stand des Arbeitsvorganges einstellbarer Druck ausgeübt wird, der eine Stauchung bzw. Deformierung JdesRohrteiles bewirkt. Durch eine oder mehrere am Rohrumfang angreifende und. um dieses sich planetenartig drehende Druckrollen, welche allmählich in radialer Richtung der Rohrachse genähert werden; wird die Verformung des Rohrstückes zwangsläufig derart gesteuert, daß die Rohrwand während der Rillung dauernd an -die den fertigen Rohrrillen genau nachgebildeten Flanken derDruckrolle gepreßtbleibt und-damit die gewünschte Rillenform erhält. An dem fertiggerillten Rohrende wird der axiale Druck zweckmäßig durch eine von außen angreifende teilbare Zange vermittelt, deren Profil dem der Wellen entspricht, so daß eine nachträgliche Verformung der fertigen Rillen vermieden wird. Am gegenüberliegenden glatten Rohrteil wird eine Verbildung durch einen im Rohrinnern befindlichen, der Rohrweite genau angepaßten zylindrischen Gegendruckkörper verhindert, welcher die Einspanndrücke hier angeordneter Zangen u. dgl. aufnimmt. Das der Druckrolle zugewendete Ende des Gegendruckkörpers besitzt die Form einer Halbwelle und wird während des Arbeitsvorganges in einem entsprechenden Abstand zu der Druckrolle gehalten, wodurch die Rillenforrnung zweckmäßig unterstützt wird.
  • Abb. z zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel des neuen Verfahrens. Der Rohrkörper ist mit ca bezeichnet. Eine Anzahl von parallelen Wellen b sind als bereits hergestellt gezeichnet: Eine mehrteilige Zange c umschließt einige der letzten gebildeten Wellen. Das Profil der Zange entspricht dem der Wellen und ist so geformt, daß es mit der :Titte d des letzten Wellenberges abschließt. Das Druckrad e, das um die Achse f drehbar gelagert ist und um den ganzen Rohrkörper rotieren kann, steht in seiner äußersten Stellung. Es dreht sich von hier aus in immer kleineren Durchmessern um das Rohr und drückt dabei eine neue wellenförmige; gestrichelt gezeichnete Vertiefung in das Rohr, wobei das Rad die Form dieser Vertiefung aufweist. Als Gegenkörper ist ein zylindrischer Körper g vorhanden; der an seinem dem Rad zugekehrten Ende die Form einer Halbwelle aufweist, so daß das Rohrmaterial in dergewünschtenForm genaugedrückt werden kann. Beim Druckvorgang wird außerdem mit der Zange c in axialer Richtung ein Druck ausgeübt und dadurch das in das Wellental durch das Rad zu drückende Material herangeschoben, wodurch eine Streckung oder ein Reißen vermieden wird und die Materialstärke des Wellentales unverändert bleibt. Aus diesem Grunde wird vorteilhaft der Abstand von der letzten Wellenmitte bis zur neuen etwas größer gewählt, und zwar um so viel, als Material zur fil@rstgllung der Wellentiefe erforderlich ist. Der . Feil, T zeigt die Druckrichtung der Zange und der Pfeil i diejenige des Rades.
  • Abb:z stellt die Einrichtung und die Stellung der einzelnen Glieder nach Herstellung der neuen Welle dar. Nachdem das Druckrad e wieder in seine äußerste Stellung gebracht und die Zange c um eine Wellenteilung weiter versetzt ist, kann der Vorgang von neuem beginnen und ein beliebig langer Wellenkörper bzw. Schlauch hergestellt werden. Es kann entweder ein Druckrad oder auch gleichzeitig mehrere, die auf demselben Durchmesser angeordnet sind, Verwendung finden. Ebenso kann die Zange-ein oder mehrere Glieder umfassen. Der Gegen druckkörper kann mit einem Anschlag versehen werden, damit. seine jeweilige notwendige Stellung genau festgelegt werden kann. Die Herstellung derartiger Schläuche kann auf Dreh-oder Druckbänken oder Spezialmaschinen erfolgen. Sie können z. B. für Gas- oder Flüssigkeitsleitungen u. dgl. in Fällen Verwendung finden, welche eine bewegliche Leitungsführung erfordern, außerdem auch als biegsame Schutzhüllen für Kabel u. dgl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Wellrohren mittels außerhalb der Rohre befindlicher Druckrollen, dadurch gekennzeichnet, däß eine oder mehrere Druckrollen (e) zwischen einer äußeren; die bereits hergestellte Welle ausfüllenden Zange (c) und einem inneren, halbwellenförmig endenden und als Gegenhalten dienenden Dorn (g) in das Rohr eindringen, wobei die Haltezange (e) das Rohr in dem zur Wellenbildung erforderlichen Maße axial an die eindringende Druckrolle (e) heranführt.
DE1935R0094224 1935-09-17 1935-09-17 Verfahren zur Herstellung von Wellrohren Expired DE697849C (de)

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