DE566685C - Rohrwalze - Google Patents
RohrwalzeInfo
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- DE566685C DE566685C DEM114718D DEM0114718D DE566685C DE 566685 C DE566685 C DE 566685C DE M114718 D DEM114718 D DE M114718D DE M0114718 D DEM0114718 D DE M0114718D DE 566685 C DE566685 C DE 566685C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D39/00—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
- B21D39/08—Tube expanders
- B21D39/10—Tube expanders with rollers for expanding only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
Description
Bei den bisher bekannten Rohreinwalzapparaten wurde die Erweiterung des Rohrs durch
das Auseinandertreiben der Druckrollen unter gleichzeitiger tangentialer Bewegung, z. B.
durch einen konischen Dorn, erzielt. Es waren immer zur Erzielung einer Rohrverbindung
zwei Bewegungsvorgänge notwendig, die zum Teil getrennt, zum Teil gemeinsam, voneinander
abhängig, eingeschaltet wurden.
Die Erweiterung der Rohre wurde willkürlich vorgenommen und schloß weder ein Undichtwalzen
noch ein Überwalzen aus. Man hat versucht, durch Einschalten besonderer Kupplungen und Druckelemente das Auseinandertreiben
der Rollen bei Erreichung eines bestimmten Druckes zu drosseln. Die Sicherungsvorrichtungen
funktionieren in der Praxis jedoch deswegen nicht zuverlässig, weil wegen der Verschiedenartigkeit der zu verbindenden
Teile (Rohr- und Kessel- oder Flanschwandung) in bezug auf Längenabmessungen, Stärkenabmessungen, Härte und Form
die zur Erzielung einer Dichtung notwendigen Drücke selbst bei der gleichen Rohrdimension
nie gleich groß sind.
Sind infolge relativ hoher Gegendrücke Undichtigkeiten
durch derartige Einrichtungen also nicht auszuschließen, so ist die Gefahr des Überwalzens bei relativ geringen Gegendrücken
noch größer, weil der Arbeiter sich nicht an die gegebenen Vorschriften halten wird und lieber die Rohrwalze auf einen
größeren Druck einstellen wird, weil er der Meinung ist, daß die Haftung mit einer stärkeren
Aufweitung wachse, was natürlich falsch ist, da ja dann Überwalzungen eintreten werden.
Er kann bei allen Rohrwalzen eine Verstellung während des Betriebes nach eigenem
Ermessen vornehmen, und darauf sind die vielen Mißerfolge beim Rohreinwalzen in der
Hauptsache zurückzuführen. Nur wenn dem Arbeiter jegliche Möglichkeit der Verstellung
während des Betriebes genommen wird und wenn mit einer solchen Rohrwalze absolut
sicher das Aufweitungsmaß erzielt wird, das der notwendigen Haftaufweitung entspricht,
ist es möglich, jede Rohrverbindung absolut dicht 'und Überwalzungen ausschließend herzustellen.
Der Gegenstand der Erfindung löst diese Aufgabe.
Erweitert man ein einzuwalzendes Rohr so weit, daß sein innerer Durchmesser größer
wird als der Durchmesser des Rohrloches minus zweimal Wanddicke des Rohres, so muß
das Rohr sich mit Druck gegen die Wandung des Rohrloches pressen und eine Abdichtung
erfolgt sein. Bleibt man bei der Erweiterung unterhalb der Streck- bzw. Dehnungsgrenze
des Rohrmaterials, so wird die Überwalzung ausgeschlossen.
Es muß sich also aus dem Durchmesser des Rohrloches, der Wandstärke des Rohres und
dem Streck- oder Dehnungskoeffizienten das Maß errechnen lassen, bis zu dem das Rohr
erweitert werden muß und kann, um eine absolute Dichtung zu erzielen.
Mit Werkzeugen bzw. Maschinen, deren Elemente zur Erweiterung des Rohrs auf
dieses bestimmte Maß von vornherein während des Arbeitens unveränderlich eingestellt
sind, muß sich die errechnete Dichtheit garantierende und Überwalzung ausschließende
Aufweitung erzielen lassen.
Bekannte Apparate zum Glattwalzen von Lagerstellen können nicht angewendet werden,
weil Vorschub und Walzvorgang nicht mit dem beim Einwalzen von Rohren in Rohria
wände gleich sind und weil entweder die Einstellung unbequem ist oder bei Anwendung
konischer Dorne das Gefühl des Arbeiters nicht ausgeschaltet werden kann, infolgedessen
Überwalzungen nicht ausgeschlossen • 5 sind.
Nur die Ausführungsform der Zeichnung entspricht den Erfordernissen. Die Maschinen
haben einen gleichmäßigen Vorschub; die Rollen haben die absolut notwendige glatte Form
»ο und gestatten ein längeres Auswalzen zur Vermeidung
von Rückfederungen. Die Ausführungsbeispiele der Zeichnung zeigen in schematischer
Form unter Weglassung von Antriebsvorrichtungen die neuen Werkzeuge. Bei den Beispielen sind für das Erweitern
Rollen vorgesehen, die entweder einteilig, Teil i, 2, 3, 4, 5, aus einem konisch auftreibenden
und einem zylindrisch aufweitenden Teil bestehen oder getrennte Rollen enthalten wie
bei 6 und 7, bei denen der eine Rollensatz konisch auftreibt, der andere zylindrisch erweitert.
Die Rollen werden in einem festen Körper geführt und gruppieren sich um einen Dorn, der entweder zylindrisch ist (Teil 8),
doppelkonisch (Teil 9) oder einteilig konisch, wie bei Teil ι ο und 11 ausgebildet ist. Vor
dem Arbeiten werden Rollen und Dorne mit den Durchmessern, die sich aus der errechneten
Enderweiterung ergeben, fest eingebaut, so daß während des Erweiterns eine Veränderung
des Durchmessers des Zylinders, den die zylindrisch eingestellten Rollen oder
Rollenteile beschreiben, nicht stattfinden kann. Durch Schrägstellung der Rollen, entweder
der ungeteilten Rollen wie bei Teil 5 oder beiden Rollensystemen bei 6 oder der konischen
Rollen bei dem Rollensystem 7, wird erreicht, daß sich, das ganze Werkzeug während
des Drehens in das Rohr hineinsaugt. Die konischen Teile der Rollen lassen sich bei
Beginn des Einwalzens in das noch nicht erweiterte Rohr hineinführen. Zuerst wird das
Rohr konisch aufgewalzt, bis der zylindrisch arbeitende Rollenteil das Rohr gefaßt hat,
dann erfolgt die zylindrische Erweiterung auf das errechnete Maß, und die Einwalzung ist
beendet, wenn die zylindrisch erweiternden Rollen ganz im Rohr sitzen.
Die Einstellung geschieht in der Weise, daß in den Arbeitskörper Rollen und Dorne
eingesetzt werden, deren Maß der gewünschten Erweiterung entspricht. Eine Feineinstellung
läßt sich auch ohne Auswechslung von Dorn und Rollen durch Verschiebung der konischen Dorne 10 und 11 vor dem Erweitern
vornehmen.
Die Vorteile dieser neuen Werkzeuge und Maschinen gegenüber den bekannten Systemen
sind folgende:
1. Einfache Konstruktion,
2. absolute Garantie für Erzielung der gewünschten Dichtung,
3. Sicherheit gegen das Überwalzen,
4. Unabhängigkeit von dem Gefühl des Arbeiters,
5. Fortfall komplizierter unzuverlässiger Kupplungen.
Die Rollen bzw. Rollensatzanzahl kann drei und mehr betragen. Die Werkzeuge und Maschinen
können mit Bördel- und Verankerungsvorrirftongen gekuppelt werden. An Stelle
des zylindrisch erweiternden Rollenteils können auch konisch oder profilierte Rollenteile
angewendet werden.
Die neuartigen Werkzeuge und Maschinen bieten also einen wesentlichen Vorteil gegenüber
allen bisher bestehenden Einrichtungen zur Herstellung von Rohrverbindungen.
Claims (1)
- Patentanspruch :Rohrwalze zum Einwalzen von Rohren in Kesselwände o. dgl., gekennzeichnet durch einen während des Arbeitsvorgangs in axialer Richtung unverschiebbaren Walzdorn, um den Walzrollen angeordnet sind, die an der Antriebsseite der Rohrwalze beim Umlauf einen Zylinder als Umlaufkörper beschreiben, an welchen sich an der Einführungsseite der Rohr- 1Oo walze ein sich verjüngender Kegelstumpf anschließt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM114718D DE566685C (de) | 1931-03-31 | 1931-03-31 | Rohrwalze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM114718D DE566685C (de) | 1931-03-31 | 1931-03-31 | Rohrwalze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE566685C true DE566685C (de) | 1932-12-22 |
Family
ID=7328109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM114718D Expired DE566685C (de) | 1931-03-31 | 1931-03-31 | Rohrwalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE566685C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2493006A (en) * | 1941-05-15 | 1950-01-03 | Babcock & Wilcox Co | Tube expander |
-
1931
- 1931-03-31 DE DEM114718D patent/DE566685C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2493006A (en) * | 1941-05-15 | 1950-01-03 | Babcock & Wilcox Co | Tube expander |
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