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Taschenkinoapparat.
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durchführt. Die Verdickung 25 der Scheibe. 29 ist derart angeordnet, dass hei höchster Lage des Greiferrahmens (Fig. 9 a) die Stiftverlängerung 7 an der Grenze zwischen dem sich verdickenden Sektor 26 und dem gleichmässig verdickten Sektor 25 aufliegt. Der Greiferrahmen nimmt infolgedessen seine Nahstellung zu dem hinter ihm laufenden Filmband 13 ein, die Transportstifte greifen in seine Perforierungen 22 ein und nehmen es bei Abwärtsbewegung des Rahmens mit.
Unmittelbar nach Erreichung der tiefsten Stellung des Greifer-. rahmens gleitet die Stiftver1ängerung 7 über die Ablauffläche des Sektors-26, der Greiferrahmen wird durch den Druck der Feder 6 in seine Normallage zurückgebracht, die Greiferstifte 1 geben das Filmband frei (Fig. 9), und es erfolgt die Aufwärtsbewegung des Greiferrahmens, während welcher der Film stillsteht. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem Bildwechsel.
Ein weiteres, wesentliches Merkmal des Apparates bildet die durch die Anordnung der Filmspulen bedingte Führung des Filmbandes. Beim Taschenkino nach der vorliegenden Erfindung sind die Spulen in bekannter Weise nebeneinander auf einer gemeinsamen Achse angeordnet. Da der Belichtungsausschnitt zwischen den beiden Spulen liegt (Fig. 3), muss das Filmband schief zum Bildfenster und von dort wieder schief zur Aufrollspule geführt werden. Daher läuft das Filmband 13 von der Abrollspule 11 über eine seitlich geneigte obere Führungsschiene 14 durch den schrägen Schlitz 17 der vorderen Kassettenwand, am Bildfenster vorbei zum unter demselben Winkel geschnittenen unteren Schlitze a und über eine geneigte untere Führungsschiene 14 a zur Aufrollspule 12.
Durch die schräge Anordnung der Schlitze wird das Filmband in der richtigen Normallage zum Bildfenster an demselben vorbeigeführt, ohne dass die Filmreibung eine bei der Kleinheit des Apparates praktisch ins Gewicht fallende Erhöhung erfährt.
Um für den Fall, als bei Wiedergabe mit dem Apparate endlose Filmbänder benutzt werden sollen, diese auf einfache Weise einziehen zu können, wobei die Abrollspule zweckmässig über dem Apparat, die Aufrollspule unter demselben oder umgekehrt bei abgenommener Kassette befestigt. wird, sind in der Gehäuserückwand die beiden schrägen Ein- und Auslaufschlitze 17 und 17 a durch einen Längsschlitz 41 mit der Projektionsöffnung. ? verbunden. Zuerst wird die Filmschleife in die Öffnung 40 eingeführt und durch entsprechendes Wenden bzw. Auseinanderbiegen der Schleifenteile und Durchschieben durch den Schlitz 41 nach oben und unten in die Ein-und Auslaufschlitze 17, 17 a gebracht, worauf durch Zumachen des rückwärtigen Gehäusedeckels der Apparat zur Vorführung des Films bereit ist.
Wie schon früher erwähnt wurde, ist bei diesem Taschenkinoapparat ein Film von geringerer als der üblichen Filmbreite in Verwendung, welcher mit einer eigenartigen
Perforierung versehen ist. Diese besteht aus je zwei Löchern 22 (Fig. 8) zwischen je zwei benachbarten Bildern. Durch diese Perforierungsart entfällt ein das Filmband unnötig ver- breiternder Rand, wobei der weitere Vorteil erzielt wird, dass das Band auch dann noch vollkommen sicher transportiert wird, wenn einzelne Löcher oder sogar sämtliche Löcher einer Reihe ausgerissen sind, weil in einem solchen Fall immer noch der der unbeschädigten
Bandseite zugeordnete Greiferstift den Transport zuverlässig besorgt.
Besondere Schwierigkeiten bereitete bisher das Durchziehen des Filmanfanges und seine
Fixierung an der Aufrollspule vor Anfang der Aufnahme. Zur Behebung dieser Schwierigkeit ist an der auf der Aufrollspule aufgesteckten und durch Friktion mitgenommenen Achsen- hülse 20 (Fig. 5 und 7) ein schmales, biegsames, an seinem freien Ende hakenförmig ge- bogenes Metallband 19 befestigt. Beim Laden der Kassette lässt man den Filmanfang aus dem oberen Schlitze 17 und das hakenförmige Ende des Metallbandes aus dem unteren
Schlitze 17 a hervorragen. Nachdem die Kassette mit dem Apparate verbunden wurde, wird der Haken 21 in einen in den Filmanfang geschnittenen Schlitz 27 eingehakt. Durch Drehen an der Aufrollvorrichtung zieht das Metallband, welches sich hierbei aufrollt, den Film- anfang durch den Schlitz 17 a in die Kassette und die Verbindung ist hergestellt.
Zur Erzielung eines möglichst geringen Gewichtes wird sowohl das Apparat-als das
Kassettengehäuse vorteihaft aus Magnalium gegossen.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Taschenkinoapparat zur Aufnahme, zum Kopieren und zur Bildwiedergabe, dadurch gekennzeichnet, dass die zweckmässig mit dem üblichen Herzexzenter verbundene Blende als das Schwungrad ersetzender Schwungkörper (27) ausgebildet ist.