AT86110B - Zugdeckungseinrichtung für Elektrohängebahnen. - Google Patents

Zugdeckungseinrichtung für Elektrohängebahnen.

Info

Publication number
AT86110B
AT86110B AT86110DA AT86110B AT 86110 B AT86110 B AT 86110B AT 86110D A AT86110D A AT 86110DA AT 86110 B AT86110 B AT 86110B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
block
switch
contacts
vehicle
cover device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Roessemann & Kuehnemann Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roessemann & Kuehnemann Fa filed Critical Roessemann & Kuehnemann Fa
Application granted granted Critical
Publication of AT86110B publication Critical patent/AT86110B/de

Links

Landscapes

  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zugdeckungseinrichtung für   Elektrohängebahnen.   



    Es ist bekannt, zur Sicherung der Zugfolge bei führerlosen, elektrisch betriebenen Fahrzeugen, insbesondere bei Elektrohängebahnen, ortsfeste, in die Strecke eingebaute Blockschalter zu verwenden, die den Arbeitsstrom von Blockstrecken ab-bzw. zuschalten. 



  Solche Blockschalter werden mechanisch, durch die Fahrzeuge und an ihnen befindliche Anschläge so betätigt,'-dass der Arbeitsstrom unmittelbar hinter dem Fahrzeug abgeschaltet und ferner in der weiter rückwärts liegenden Blockstrecke ein zweiter Blockschalter elektromagnetisch ausgelöst wird, so dass er wieder in Einschaltstellung fällt. Bei Elektrohängebahnen bieten diese Apparate eine gute Sicherheit gegen Aufeinanderfahren der Fahrzeuge. 



  Die wichtigere Aufgabe, die Abschaltung des Betriebsstromes von der verlassenen Strecke, liegt-nämlich der mechanischen Betätigung ob und letztere bietet eine Gewähr für sicheres Funktionieren, während die untergeordnetere Aufgabe, das Auslösen, elektromagnetisch gelöst wird. Wenn nun nach erfolgtem mechanischen Abschalten die elektromagnetische Auslösung versagt, so ist noch kein Unfall zu befürchten, höchstens eine Störung, in der regelrechten Zufolge. 



  Es kann nun aber auch der Fall eintreten, dass durch Bruch im Schalter auch die mechanische Betätigung insofern versagt, dass keine oder'keine vollkommen sichere Abschaltung der rückwärts liegenden Blockstreckenleitung erfolgt, während in der Apparatur und in den Leitungen für die elektromagnetische Auslösung kein Fehler auftritt. Würde jetzt betriebsmässig ausgelöst, so könnte sich das hintere Fahrzeug in Bewegung setzen und durch die stromführende Blockstrecke durchfahren, mithin auf ein vorderes Fahrzeug auflaufen, Um. dies zu vermeiden, soll gemäss der Erfindung eine Abhängigkeit zwischen der mechanisch betätigten Abschaltung des Stromes der einen Blockstr, ecke und der elektrischen Auslösung des Blockschalters der weiter zurückliegenden Blockstrecke erreicht werden. 



  Die Zeichnung erläutert diese Neuerung an einem Ausführungsbeispief. 



  Mit 1 ist die von der Zentrale durch die Leitung C mit Strom versorgte positive Schleifleitung einer Hängebahn bezeichnet, 2 und 3 sind von ihr abgetrennte Blockstreckenleitungen, welche durch Vermittlung der beiden Blockschalter 4 und 5 zur Schleifleitung 1 zu-oder abgeschaltet werden, 6 und 7 sind zwei Elektrohängebahnfahrzeuge. 



  Die Einrichtung der Blockschalter ist folgende : Die doppelarmigen Hebel 8, 9 mit Drehpunkten 10, 11 sind an dem einen Arm mit Anschlagrollen 12, 13, an dem anderen Arm mit. Schaltmessern 14, 15 ausgestattet. Die Schaltmesser überbrücken in der einen Stellung die Kontakte 16 und 17 oder 18 und 19, in der anderen Schaltstellung die Kontakte 20 und 21 oder 22 und 23. Die Kontakte 21 und 23 sind an die Schleifleitung 1 angeschlossen, die Kontakte 20 und 22 an die Block-   
 EMI1.1 
 



   Die Ausschaltstellung der Hebel 8 und 9 ist gleichzeitig Sperrstellung. Zu diesem Zwecke legen sich die Klinken   24   und 25 gegen Nasen an den Hebeln 8 und 9. In jedem Blockschalter ist eine Auslöseeinrichtung eingebaut, bestehend aus Solenoiden 26,27, deren Wicklungen einerseits bei E geerdet sind, andrerseits durch Leitungen 37 mit einem der Kontakte des vorausliegenden Blockschalters in der Figur mit Kontakt 18 des Schalters   5   verbunden sind. Ausserdem gehört zu jedem Blockschalter je ein Schalter 28, 29, welche 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aus je einem doppelarmigen Anschlaghebel mit Rollen 34, 35 und Kontaktmessern bestehen, letztere dienen zur Überbrückung der Kontakte 30 und 31 bzw. 32 und 33.

   Durch die 'Wirkung einer Feder ist die Überbrückung immer geöffnet, sie wird nur momentan geschlossen, wenn der Anschlag des Fahrzeuges 6 oder 7 gegen die Anschlagrolle 34 bzw. 35 stösst, also beim Vorüberfahren des Fahrzeuges. 



   Die beiden Auslöseschalter 28 und 29 sind in einer gewissen Entfernung vor den Blockschaltern 4 und 5 in die Strecke eingebaut, so dass eine kleine Pause zwischen der Betätigung der Anschlagrolle des Blockschalters und der   Betätigung   der Anschlagrolle der Auslösevorrichtung liegt. 



   Die Wirkungsweise der neuen Blockierungseinrichtung ist folgende : In der Figur steht der Stromabnehmer des Fahrzeuges 7 unter'einer stromlosen Blockstreckenleitung 2, während bezüglich des Fahrzeuges 6"angenommen wird, dass es soeben die Blockstreckenleitung 3 verlassen und dabei den Hebel 9 so herumgeworfen hat, dass die Überbrückung zwischen Kontakt 22 und 23 aufgehoben ist. Die Strecke 3 ist vom Strom abgeschaltet, und zwar so lange, wie der Hebel 9 durch die Klinke 25 in seiner Sperrstellung festgehalten wird. 



  Das Auffahren irgendeines Fahrzeuges auf das Fahrzeug 6 ist nun ausgeschlossen. Im Weiterfahren betätigt der Anschlag des Wagens 6 den Hebel des Auslöseschalters 29, und zwar wird das   Schaltmesser   dieses Hebels die Kontakte 32 und 33 überbrücken. Von der Leitung 1 über Kontakt 32 und 33, Kontakt 19 und 18, Leitung 37, Solenoidwicklung 26 zur Erde kann nun ein Strom fliessen, der Kern des Solenoides 26 wird also angezogen und die Nase des Hebels   8   von der Klinke 24 freigegeben. Der Hebel 8 fällt in die zweite Schaltstellung durch die Wirkung einer Feder und überbrückt die Kontakte 20 und 21 ; jetzt bekommt von Leitung 1 aus die Blockstreckenleitung 2 wieder Strom, so dass sich das .

   Fahrzeug 7 in Bewegung setzen kann und dem Fahrzeug 6 folgt ; es wird aber so lange in der stromlosen Blockstreckenleitung 3 stehenbleiben, bis auch der Blockschalter 5 durch   das vorausfahrende Fahrzeug 6 ausgelöst ist ; Diese Auslösung erfolgt erfindungsgemäss erst dann, wenn die Kontakte 18 und 19.   wirklich überbrückt sind und die Leitungen 36 und 37 Strom führen können, d. h. die stromlose Blockstrecke kann nur dann unter Strom gesetzt werden, wenn das Fahrzeug   den entsprechenden Blockschalter tatsächlich'in die Ausschaltstellung gebracht hat und der Schalter in dieser Stellung gesperrt ist.

   Sollte aus irgendeinem Grunde in einem Block-   schalter die Sperrung des Hebels in der Ausschaltstellung versagen, so kann der Wagen, da er die verlassene Strecke nicht absolut sicher abgeschaltet hat, auch die weiter zurückliegende Blockstrecke nicht wieder unter Strom setzen. Die Auslöseschalter mögen intakt sein und richtig durch das Fahrzeug bedient worden sein, die Wirkung dieser Bedienung muss aber so lange ausbleiben als der Blockschalter selbst in Unordnung ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zugdeckungseinrichtung für Elektrohängebahnen mit in die Strecke eingebauten ortsfesten Blockschaltern, die den Arbeitsstrom von Blockstrecken ab-oder zuschalten, gekennzeichnet durch die Führung des Auslösestromes von den einer Blockstreckenleitung (3) vorausliegenden mechanisch betätigten Auslösekontakten (32, 33) durch die nächst zurückliegenden Blockschalter zu den Solenoiden (26) der weiter zurückliegenden Blockschalter, - zum Zwecke, die mechanische Auslösung'erst dann zu ermöglichen, wenn der nächst zurückliegende Blockschalter auch wirklich seine Blockstrecke ausser Strom gesetzt hat,
AT86110D 1914-02-25 1914-02-25 Zugdeckungseinrichtung für Elektrohängebahnen. AT86110B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT86110T 1914-02-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT86110B true AT86110B (de) 1921-11-10

Family

ID=3607013

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT86110D AT86110B (de) 1914-02-25 1914-02-25 Zugdeckungseinrichtung für Elektrohängebahnen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT86110B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT86110B (de) Zugdeckungseinrichtung für Elektrohängebahnen.
DE903345C (de) Weichenschaltung fuer elektrische Stellwerke im Eisenbahnsicherungswesen
DE546668C (de) Selbsttaetige Blockierungsschaltung fuer elektrisch betriebene Weichen
DE921699C (de) Selbsttaetige Signalanlage
DE3221434A1 (de) Schalteinrichtung zum ansteuern von blinklampen in kraftfahrzeugen
DE261277C (de)
DE2224622A1 (de) Anordnung zum steuern und ueberwachen von weichenantrieben
AT113042B (de) Schaltungsanordnung für Blockrelais.
AT81761B (de) Vorrichtung zum Auslösen von Signalen und Bremsen Vorrichtung zum Auslösen von Signalen und Bremsen auf einem fahrenden Zug. auf einem fahrenden Zug.
AT70168B (de) Selbsttätige Warnungssignaleinrichtung für unbewachte Übergänge an elektrischen Bahnen.
DE603695C (de) Zugsicherungseinrichtung
DE503377C (de) Selbsttaetige Warnsignalanlage fuer schienengleiche Bahnueberwege
DE250713C (de)
AT39875B (de) Schaltungsanordnung für Kraftstellwerke.
DE214790C (de)
DE974788C (de) Einrichtung fuer zentrale Betriebsregelung und zentrale Betriebsueberwachung auf Eisenbahnstrecken zum Stellen von Weichen, Fahrstrassen, Signalen u. dgl.
DE857397C (de) Schaltungsanordnung fuer Warnzeitangleicher, insbesondere fuer Zugvormeldeanlagen mit einheitlicher Vor- und konstanter Hauptwarnung fuer eingleisige Strecken
DE221974C (de)
DE405071C (de) Sicherung fuer Eisenbahnzuege
DE147196C (de)
DE125682C (de)
DE2129127C (de) Schaltungsanordnung zum Steuern von Weichen vom Fahrzeug aus
DE198211C (de)
DE516095C (de) Einrichtung zur Zugdeckung
DE569955C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer elektrisch vom Fahrzeug aus gestellte Weichen